der hoffnung keim

im traum sah ich ein ödes land,
das ganz vom feuer ward verbrannt,
entsprungen einem groszen krieg,
der nur dem tode brachte sieg
liesz die welt in finst'rer plage,
die da währte viele jahre.

bis aus »vault« genannten kaers die menschen krochen,
die verbrannte erde rochen,
nach guter alter zeit sich sehnten,
wenn an der zwischenkieferwand sie lehnten,
voll staunen die geschichten hörten,
sich an ihrer ohnmacht störten.

so schlossen sie sich bald zusammen,
um zu trotzen allen flammen,
welche sie in ihrem sein bedrohten.
die minutemen, sie wurden boten,
dass es auferstehen kann,
wenn die menschen glauben dran.

und wenn das land auch öd' noch ist,
der dämon noch die seelen frisst,
der den krieg einst hat geschürt,
jenen hass herbeigeführt,
so wächst er auch, der hoffnung keim,
weil anajia baut dem mensch ein heim.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 25.04.2018,
entstand im Rahmen des Satjira-Projects (siehe »Der Hoffnung Keim«))

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