Archiv für Gedicht

locura

el sol despierta la noche.
un ave vuela bajo el cielo.
el ríe con locura
y el fuego enciende el hielo.

los sueños repiten los dias,
año por año, sin parar.
nieva en el verano.
los sabios no pueden augurar.

el frío calienta la estufa
pero los corazones mueren de frío.
el cielo es bajo la tierra.
en la locura yo río.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 24.09.2018)

was wölfe wirklich gefährlich macht

»Was Wölfe wirklich gefährlich macht« – Wolf-Rüdiger Marunde


werwölfe, nachtwölfe, graue wölfe, keine wölfe
nein! idioten nur,
gefährlich, doch nicht wild und frei;
folgen nationalem irrsinn stur.

and‘re faschos geben jägersleuten schießbefehle.
peng! des bauers grauen
verreckt im wahn der afd
auf grimm‘sche märchen zu vertrauen.

wirklich gefährlich werden wölfe erst im klassenkampf;
frei vom alten denken.
poetisch fließt die theorie,
wenn tintenwölfe federn schwenken.

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 03.06.2019)

der ring

ein wirbel von türkis,
ein katzenhafter rausch,
seit jahren nacht für nacht
ist's dein atmen dem ich lausch'.

so fügt als fuge sich zusammen
gedicht sich um gedicht,
schützt mit wärme mich vor kaltland,
umrahmt noch immer dein gesicht.

du bist mein grund, bist meine liebe,
die mich trägt durch jede welt,
lässt mich träumen von dem menschen,
der das sein in liebe hält.

so nehme ich den ring entgegen,
bin 'ne kommune längst mit dir,
will steh'n mit dir zusammen,
mein geliebtes katzentier.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 28.06.2018)

alternativas

el parlamentarismo burgues
lo llaman una »democracia«,
qué oprimió el proletariado,
pero yo sueño de una alternativa.

por ejemplo en mil novecientos treinta y seis,
barcelona en negro y rojo:
con la federación de los sindicatos
el pueblo agarraba a la justicia con arrojo.

o en la cuba del socialismo,
la democracia participativa,
los procesos de decidir en común,
llenan los barrios con vida.

y los hombres y las mujeres,
que luchan por el confederalismo democrático
para kurdistán y la liberación,
se defenden del fascismo maldito.

existen estas alternativas
en contra la dictatura del capital
pero no vale soñar de libertad,
debemos luchar para ella de manera global.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 23.01.2019)

el idioma español

me gusta su timbre,
lleno con poesia romántica,
las cantautoras que cantan
sobre las revoluciones de abya yala.

es una conexión muy fuerte
en la lucha libertaria
contra el imperialismo
y para las revoluciones de abya yala.

con calor y muchas imágenes
el pinta una vida multicolor.
nos da ideas vivientes
de las revoluciones de abya yala.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 11.10.2018)

der hoffnung keim

im traum sah ich ein ödes land,
das ganz vom feuer ward verbrannt,
entsprungen einem groszen krieg,
der nur dem tode brachte sieg
liesz die welt in finst'rer plage,
die da währte viele jahre.

bis aus »vault« genannten kaers die menschen krochen,
die verbrannte erde rochen,
nach guter alter zeit sich sehnten,
wenn an der zwischenkieferwand sie lehnten,
voll staunen die geschichten hörten,
sich an ihrer ohnmacht störten.

so schlossen sie sich bald zusammen,
um zu trotzen allen flammen,
welche sie in ihrem sein bedrohten.
die minutemen, sie wurden boten,
dass es auferstehen kann,
wenn die menschen glauben dran.

und wenn das land auch öd' noch ist,
der dämon noch die seelen frisst,
der den krieg einst hat geschürt,
jenen hass herbeigeführt,
so wächst er auch, der hoffnung keim,
weil anajia baut dem mensch ein heim.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 25.04.2018,
entstand im Rahmen des Satjira-Projects (siehe »Der Hoffnung Keim«))

das volk der dichtenden henker & richtenden denker

    es ist ein volk der dichter und denker,
    so sagen sie stolz,
    als ob ehre gebührt.

    es ist ein volk der richter und henker,
    so sag' ich voll scham,
    die von geschichte herrührt.

    und so schwenken sie fahnen,
    grölen laut von der heimat,
    schwarz-rot-gold
    wird zum heiligen schein.

    und herren lenken in bahnen,
    von denen keine ein herz hat,
    schwarz-rot-gold
    pflanzt den tödlichen keim.

    so kommt's, dass freude erblühet,
    von drei farben getragen,
    zur wahrheit wird lüge
    und alle sind blind.

    so kommt's, dass es keinen berühret,
    wenn konzernbosse tagen,
    zum loblied wird rüge,
    deutsches feuer tötet ein kind.

    es ist ein volk der dichter und denker,
    so sagen sie stolz,
    als ob ehre gebührt.

    es ist ein volk der richter und henker,
    so sag' ich voll scham,
    die von geschichte herrührt.

     

    Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
    (geschrieben am 21.06.2018)

un poder enemigo

    ¿qué es un poder enemigo?
    es un imperio
    del capitalismo mundial,
    que come la vida de la naturaleza
    y no respeta la consequencia fatal.

    ¿qué es un »poder enemigo«?
    es una tentativa
    de una economia social
    para los ojos del capitalismo
    en la lucha de clases global.

    ¿qué es un »poder enemigo«?
    es una construcción
    de palabra artificial
    por construir un motivo
    para un bloqueo brutal.

     

    #NoMásBloqueo #UnblockCuba

     

    Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
    (geschrieben am 24.10.2018)

bajo el espejo del agua

existe un otro mundo.
existe en el azul marino.
existe bajo el espejo
del agua del océano.

existe un lugar con mucha vida.
existe un paraíso húmedo.
existe bajo el espejo
del agua del océano.

existen colores inimaginables.
existe un planeta extraño.
existe bajo el espejo
del agua del océano.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 24.09.2018)

ödland

es zerbrach einst ein feuer
den strahlendblauen himmel,
fiel dann in flammen hinab,
brachte elend und leid.

die luft ward zu asche,
welche tödlich erstrahlte,
die welt verbrannte,
nur tod liesz, wo leben einst war.

in ruinen stand alles
als abglanz der grösze,
die hybris nur brachte,
hass schuf und krieg.

ein krieg voll von wahnsinn,
wo krieg immer gleich bleibt,
zermalmte das sein,
verschlang jeden sinn.

aus blutiger erde
ward nichts mehr geboren,
das wasser voll gift nur,
welches stillt keinen durst.

es zerbrach einst ein feuer
einer mächtigen waffe.
der himmel ward stahlgrau
und öd' alles land.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 27.03.2018,
entstand im Rahmen des Satjira-Projects (siehe »Ödland«))