Archiv für Politisches

65 Texte gegen 65 Jahre US-Blockade

Am Samstag dem 13.06.2026 werde ich kurz nach 13:50 Uhr an der Ebertstr. Ecke Behrenstr. gegenüber der Botschaft der faschistischen USA bei einer Veranstaltung gegen die genozidale Blockade auftreten, mit welcher der Yankee-Imperialismus versucht, das partizipativdemokratische, freie und sozialistische Kuba zu erdrosseln. Dem halte ich mein solidarisches »¡Cuba Sí!« entgegen und hoffe auf ordentlich Publikum. ✊🇨🇺

Heavysaurus für den Krieg

Bisher mochte ich Heavysaurus. Immerhin bin ich Freund des Metals und gleichzeitig Vater. Da ist eine Band, die Metal für Kinder bietet ja erstmal was feines. Zu meiner Record Release Party am 13.12.2024 trug ich sogar ihr Shirt. Davon muss ich mich jetzt ganz klar distanzieren. Sie werden als Band zum diesjährigen Veteranentag auftreten. Wie scheiße ist das denn? Eine Band, die Kindermusik macht, wirbt an der Seite der Bundeswehr für das Sterben. Das passt natürlich zur militaristischen Gleichschaltung und Hochrüstung in der imperialistischen BRD als Vasall der USA. Meine Tochter wird das Militär niemals bekommen. Und insofern ist jetzt auch mit Heavysaurus Schluss. Krieg ist zum Kotzen und Heavysaurus wohl leider auch.

#Frieden #Heavysaurus #KeineBundeswehr #KeinVeteranentag #KeinWerbenFürsSterben #WehretDenAnfängen!

No Más Bloqueo

Unsere Schwestern – unsere Geschwister – widerstehen in Kuba der imperialistischen Blockade durch die USA, deren Regime mit der Endphase des Kapitalismus zum Faschismus als reaktionärstem, terroristischen politischen Überbau übergegangen ist und welche das fortschrittliche, menschliche Kuba mit Mangel, Hunger und Leid ersticken wollen. Als Antifaschist, Demokrat und Kommunist stehe ich nicht nur am heutigen 21.03.2026 neben vielen anderen auf der ganzen Welt für das freie und freiheitliche Kuba ein. Wir fordern gemeinsam mit dem Convoy Nuestra América ein Ende der genozidalen Blockade gegen das sozialistische und partizipativ-demokratische Kuba, auch wenn uns bewusst ist, dass dies wohl erst mit dem Fall der USA und ihrer Vasallen wie Israel und der Ukraine, welche die Blockade vor der UNO-Vollversammlung stets unterstützen, aber auch anderer Proxis wie der BRD und wohl auch erst mit dem Fall des Kapitalismus als extremst ausbeuterischem Wirtschaftssystem geschehen wird. Bis dahin müssen unsere Kubanischen Geschwister weiterhin widerständig bleiben, so sie nicht wie vor der Revolution erneut von den USA als Kolonie unterjocht werden wollen. Und ich und viele andere weltweit bleiben internationalistisch-solidarisch mit Kuba, das die Internationale Solidarität so oft hochgehalten hat, und wir fordern weiterhin: No más Bloqueo! Keine weitere Blockade! Hände weg von Kuba! Und Hände weg von Lateinamerika!


#ConvoyNuestraAmérica #CubaNoEstaSola #HändeWegVonLateinamerika #NoMásBloqueo #UnblockCuba #WehretDenAnfängen!

Antiimerialistische Kundgebung am 21.03.2026 »Um Trump zu stoppen, Internationale Solidarität«

Kundgebung am 21.03.2026 ab 13:00 Uhr vor der US-Botschaft am Pariser Platz in Berlin.

Diktatur des Proletariats vs. Diktatur des Kapitals

Häufig wird behauptet, wir würden in einer Demokratie leben. Dem gegenüber stellt man in den Staats- und Konzernmedien, in den Schulbüchern und der herrschenden Politik, dass das System des Sozialismus als Übergang zur klassenlosen Gesellschaft des Kommunismus eine Diktatur – die »Diktatur des Proletariats« – wäre. Dabei wird absichtlich ignoriert, dass eine »Diktatur des Proletariats«, wie Karl Marx und Friedrich Engels sie beschrieben haben, quasi einfach eine Herrschaft der Klasse der Arbeitenden – also des Volkes – meint. Sie ist die wahre Herrschaft des Volkes – der dēmokratía – und so wundert es auch nicht, dass die zu radikaldemokratischen Konzepten von Anarchosyndikalismus und Libertärem Kommunalismus passende Partizipative Demokratie Kuba’s mit ihren Volksentscheiden, Imperativen Mandaten sowie direktdemokratischen Versammlungen in den Barrios, staatlichen Betrieben als auch den vom System finanzierten Bildungs-, Gesundheits- und Senioreneinrichtungen das von Lobbykratie geprägte Herrschaftssystem des politischen Westens, der kapitalistischen Zentren in Sachen Demokratie bei weitem überflügelt.

Das System im Kapitalismus definiert er dagegen als »Diktatur des Kapitals«. Es herrscht das Kapital bzw. die Klasse der Kapitalist*innen. Diese »Diktatur des Kapitals« setzt mitnichten auf die Demokratie. Sie basiert zuallererst auf rücksichtsloser Kapitalakkumulation, Ausbeutung und der Gier globaler Eliten, welche selbst letztlich jedoch auch nur nach den gnadenlosen Spielregeln des Kapitalismus spielen. Staaten und wirtschaftliche Machtgruppen bilden dabei ein internationales Netzwerk, das trotz oberflächlicher Konkurrenz strukturell verbunden ist, um Kapitalinteressen und Herrschaft zu sichern, was zu einem mal mehr oder weniger intensiven jedoch permanenten Krieg der Klasse der Kapitalist*innen gegen das Volk führt.

Die extremste imperiale Ausprägung dieses Krieges gegen die Arbeiter*innen ist der Faschismus. Er gehört nicht der Vergangenheit an und ist auch nicht verwandt mit dem Sozialismus, wie uns Schulbücher sowie Staats- und Konzernmedien gerne glauben machen wollen. Er ist eine Spielart des Kapitalismus, die heutzutage genauso bedrohlich ist wie damals. Nur verzichtet der moderne Faschismus auf Uniformen oder den Stechschritt der Vergangenheit. Heutzutage wird er raffinierter verpackt. Die PR der bereits gleichgeschalteten Propagandamedien des Systems sowie die zunehmende Zensur gegen sozialistische Medien helfen, den wahren Charakter dessen zu verbergen, wo sich das aktuelle politische System des Kapitalismus konsequent hinbewegt. Wie damals jedoch lockt auch der moderne Faschismus mit Ultranationalismus und dem Versprechen einer nationalen »Wiedergeburt« – einer Palingenese. Dabei schafft er Sündenböcke und Feindbilder gegen marginalisierte Gruppen, um von den tatsächlichen Problemen des Systems abzulenken, wovon die eigentlichen Verursacher*innen gesellschaftlicher Probleme – die Kapitalist*innen – auf zweierlei Art profitieren: Zum Einen durch die Ablenkung selbst und zum Anderen durch die damit geförderte Spaltung und letztlich Zerschlagung der Arbeiter*innenbewegungen. Die Resultate sind damals wie heute die gleichen: totale Kontrolle, Unterdrückung Andersdenkender, Sicherheitswahn und die Militarisierung der Gesellschaft. Vieles davon beginnen wir bereits jetzt zu spüren, obwohl der Faschismus in der BRD noch nicht erreicht wurde. Doch mit der Zuspitzung der Endphase des Kapitalismus wird er immer offener zutage treten.

Im Herz der Kapitalistischen Bestie – den »United States of America« (USA) – ist diese Entwicklung unter ihrem Präsidenten Donald Trump und seiner Junta bereits recht offen zu sehen – nach Innen, aber vor allem auch nach Außen. Als derzeit mächtigstes, aber mit dem Spätkapitalismus im Niedergang befindliches Imperium streben die USA – auch über Bündnisse wie die NATO – unerbittlicher denn je nach absoluter Dominanz. Dabei dienen ihnen faschistische Vasallen wie Israel mit seinem Genozid an den Palästinenser*innen als kolonialer Statthalter im Nahen Osten sowie die Führung der Ukraine, welche mit ihrem von der NATO befeuerten Krieg gegen Russland nicht nur einen der größten Konkurrenten der USA in Schach hält, sondern zugleich die Europäische Union als weiteren Vasallen und – wenn auch nicht monolithischen – Machtblock wirtschaftlich ausbrennt. Länder wie Kuba, die im Zentrum des antiimperialistischen Widerstands gegen die USA stehen, werden dagegen mit Wirtschaftskrieg, Terror und Fake News brutal bekämpft. Das in seinem Niedergang befindliche Imperium muss als zunehmend gefährlich für die gesamte Weltgemeinschaft eingestuft werden. Eine Erkenntnis, die nicht dazu führen sollte, dass kapitalistische Staaten wie Russland, das religiöse Regime im Iran oder das lediglich der Propaganda nach »kommunistische« Nordkorea nur wegen ihrer Opposition zum Imperium USA zu unterstützen wären, auch wenn imperiale Angriffe auf sie, wie jener, den die USA und ihr offen faschistischer Vasall Israel aktuell gegen den Iran führen, natürlich zutiefst illegitim sind. Die Grenze verläuft zwischen Oben und Unten, nicht zwischen Staaten oder Machtblöcken.

Angesichts dieser globalen Bedrohung durch die USA – und auch durch einen Faschismus in neuem Gewandt – ist die Internationale Solidarität der Völker unabdingbar. Ziel eines gemeinsamen internationalistischen, antikapitalistischen und damit auch antiimperialistischen Kampfes muss ein gleiches und freies Sein abseits der Profitlogik des Kapitals sein, um die imperialen Herrschaftsformen, die Gewalt und die soziale Ungleichheit zu überwinden. Es muss die Herrschaft der Klasse der Arbeitenden, also eine echte Demokratie als eine Gesellschaftsformation erkämpft werden, in welcher Vernunft und Diplomatie letztlich die Oberhand über die Machtpolitik gewinnen.

#WehretDenAnfängen!

Solidarität mit Venezuela

Und schon wieder zerreißt das Lügengebäude der USA und ihrer NATO, angeblich Friedenswächter zu sein, wie man es doch deklarieren muss, um den Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland zu rechtfertigen. Schon der genozidale Krieg des mit der NATO eng verbündeten, faschistischen Israel wurde mit Waffenlieferungen aus Deutschland und den USA sekundiert. All jene, die sich von der Propaganda angeblich im Namen des Friedens zum Ruf nach Waffen und noch mehr Waffen verleiten ließen, nachdem Russland nach langer Vorgeschichte seine Invasion der Ukraine begonnen hatte, schwiegen zum Morden der Zionisten und sie schweigen auch jetzt zu den Angriffen der USA gegen das freie Venezuela. Sie zeigen damit auf, dass ihre angebliche Moral nichts als eine bösartige Doppelmoral ist, unter welcher selbst der kriegsliebenden Rechtsradikalen María Corina Machado, welche nicht davor zurückschreckt, ihr eigenes Volk im Sinne des US-Kapitals zu verheizen, der Friedensnobelpreis verliehen wird. Nach brutalen Angriffen auf einfache venezolanische Fischerbote unter dem Vorwand »Drogenkartelle« zu bekämpfen, und Akten der reinsten Piraterie gegen Öltanker, welche von Venezuela aus Kuba anlaufen sollten, greifen die USA das lateinamerikanische Land nun direkt militärisch an. Machado wird sich über das Blutvergießen freuen, genauso wie all die pseudo-linken, grünen Hippster hierzulande. Echte Linke dagegen können nur festhalten, dass sich die USA und die NATO nie geändert haben. Sie sind weiterhin hochgradig aggressiv und im Sinne des Kapitalismus von imperialen Machtinteressen und kolonialem Größenwahn getragen. Genauso, wie die Ukrainische Regierung endlich dazu angehalten werden muss, Frieden zu suchen und ihre Bevölkerung nicht weiter unsinnig zu verheizen, genauso wie ein Putin endlich über Diplomatie zu Frieden bewegt werden muss und genauso wie es aus antikolonialer Perspektive nur heißen kann »Israel raus aus Palästina und zwar vollständig!«, so muss es auch heißen »USA raus aus Lateinamerika! Nieder mit dem Blockadeterror gegen Kuba! Ein sofortiges Ende jeder Aggression gegen Venezuela und jedes weitere Land! Nieder mit den imperialen USA!«

Ich stehe solidarisch an der Seite aller freiheits- und friedensliebenden Völker und somit auch fest an der Seite von Kuba, Palästina und Venezuela. Nieder mit dem Imperialismus!

Nachtrag: Free Maduro!

Mittlerweile haben die USA den rechtmäßig gewählten Präsidenten von Venezuela – Nicolás Maduro Moros – sowie dessen Frau wohl gekidnappt. Einmal mehr zeigen sie damit, dass sie als Nation nichts sind, als eine kriminelle und terroristische Organisation, welcher es global an jeglicher Legitimität fehlt.

Freiheit für Maduro! Es lebe das freie Venezuela! Nie wieder USA!

Warum weder die Grünen noch die Partei »Die Linke« linke Parteien sind

Hier sind zwei Folgen aus dem Podcast »zu sagen was ist und was war« von Fabian Lehr, in denen er sehr gut erklärt, warum die Grünen und die Partei »Die Linke« keine linken Parteien sind, warum sich Menschen mit progressiven Positionen also von ihnen fernhalten sollten.

#Marxismus #NoWarButClassWar #WehretDenAnfängen!

Den Rücken gerade machen

Frieda Anna Emma »Friedel« Behrens (geborene Herde)

Als ich jugendlich war, glaubte ich fest daran, die Revolution einst selbst zu erleben, welche uns eine freiheitliche, sozialistische Welt bringen würde, in der ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden sowie im Einklang mit dem Planeten möglich wäre. Im Angesicht eines uns heutzutage offen bewussten, von Menschen gemachten Klimawandels, gegen welchen der politische Überbau des Kapitalismus nichts unternehmen kann, ohne mit seiner wirtschaftlichen Basis zu brechen, unter dem Eindruck eines massiven rassistischen Rechtsrucks in der Gesellschaft, der alle parlamentarisch relevanten Parteien ergriffen hat und Menschen mit Fluchthintergrund mit immer neuen unmenschlichen Attacken begegnet, mit Blick darauf, dass der Ruf »Nie wieder« parteipolitisch banalisiert wird, während der Genozid an den Palästinenser*innen auch unter deutscher Beihilfe stattfindet, und in Betrachtung einer Militarisierung der Gesellschaft, die vor allem von den Propagandamedien des Staats und der Konzerne aber auch von den herrschenden rechten Parteien gegen andere imperiale Blöcke vorangetrieben wird, scheint mir eine fortschrittliche Revolution aktuell wie eine Träumerei, die Zeit der Träume jedoch ist vorbei.

Mutlosigkeit droht mich oft zu überwältigen, ist ein Überwinden der kapitalistischen Verhältnisse wegen der von ihnen beförderten drastischen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen auf diesem Planeten doch so wichtig wie nie zuvor, wollen wir als Spezies Mensch erhalten bleiben. Die Einsicht in die Notwendigkeit und durch das Wissen, um andere, die auch durchhalten, lässt mich weiterkämpfen.

Oma Friedel und ich

Und dann denke ich wieder an die Lebensgeschichte meiner Uroma Frieda Anna Emma »Friedel« Behrens (geborene Herde). Sie war während der Weimarer Republik in der Roten Hilfe organisiert und während der Herrschaft des Deutschen Faschismus im Widerstand aktiv. Mein Uropa Ernst Joachim Fritz Behrens – ihr Mann – saß damals gleich zu Beginn ein. Später waren die Beiden am Aufbau des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden – eines Experiments mit vielen Schwierigkeiten und auch Fehlern, wie wir heute wissen – beteiligt, gehörten zu dessen Botschaftspersonal in Korea und der Schweiz, packten wo es zu helfen galt mit an. 1989/90 – mein Uropa war bereits 1979 verstorben – musste Uroma Friedel miterleben, wie der Versuch einer besseren Gesellschaft, dem sie ihr Leben gewidmet hatte, von der BRD annektiert, damit ausgelöscht und dämonisiert wurde. Bis zu ihrem Tod am 5. Februar 1993 hat sie immer Zuversicht ausgestrahlt. Wer bin ich, dass ich mich gehen lassen dürfte, weil es gerade schwierig ist? Unsere Situation heute ist noch längst nicht mit der meiner Uroma zwischen 1933 und 1945 vergleichbar – wenngleich wir wachsam bleiben müssen, dass sie es nicht wieder wird – und Friedel blieb bis zu ihrem Tod eine Kämpferin. Sie ist eines der Vorbilder, die mich weiterhin den Rücken gerade machen und weiterkämpfen lassen, gerade jetzt da die Zeit der Träume vorbei ist.

#DieZeitDerTräumeIstVorbei #WehretDenAnfängen!

Zu den Wahlen in den USA am 05.11.2024

Die Wahlen in den USA sind offensichtlich entschieden. Trump wird wohl der nächste Präsident jenes Landes, dass den westlichen imperialen Block anführt. Viele reiben sich hier nun verdutzt und wie in Katerstimmung die Augen und faseln von der Dummheit, den gleichen Fehler erneut zu begehen. Auch davon, dass dies eine »Lachnummer« sei, habe ich in den »Sozialen Medien« schon gelesen. Dahinter steckt das gleiche metaphysisch-idealistische Politikverständnis, das sie auch hier in der AfD, die man am Besten verbieten solle, um das Problem vom Tisch zu bekommen, das einzige wirkliche Übel sehen lässt. Nie im Leben hätte ich Trump und die »Republikaner« gewählt – die »Demokraten« aber auch nicht. Meine Stimme wäre in den USA genauso wie hierzulande untergegangen, da unsere »Demokratien« der kapitalistischen Basis des Systems nur als Schein dienen. Wo die »Demokraten« eher – und nur, wenn man es mal wirklich auf einen Vergleich mit der Parteienlandschaft in der BRD herunterbrechen will – den hiesigen »Grünen«, der SPD und Teilen der CDU entsprechen, stehen die »Republikaner« von ihren Positionen bei dem größeren Teil der CDU und mit Trump auch bei der AfD. Die FDP strampelt mit ihrem wirtschaftsliberalen Ansatz irgendwo zwischen beiden Lagern hin und her. Das Problem ist nun, dass egal was sie sagen oder wie sie sich nennen nichts davon eine Alternative ist. Beide Lager sind im politischen Überbau des Kapitalismus Handlanger und sonst nichts. Die »Demokraten« stehen für den Krieg mit Russland, massive Kürzungen im sozialen Bereich, eine Unterstützung des Völkermords gegen die Palästinenser*innen, eine Förderung allein des Großkapitals und einen Kampf gegen alternative, partizipativ-demokratische Modelle wie jenes in Kuba. Ihre Anhänger*innen können sie mit einer liberalen und modern scheinenden Identitätenpolitik gewinnen. Das ist so ziemlich genau das, wofür die Ampel-Regierung in der BRD auch steht. Der gerade tonangebende Teil der »Republikaner« stehen dem Krieg mit Russland – ähnlich wie hierzulande die AfD – kritisch gegenüber, weil sie gemerkt haben, dass sich mit dem Wunsch nach Frieden Stimmen gewinnen lassen und sicher auch, da sie Putin nahestehen. Eine Friedenspartei sind sie mitnichten. Das zeigten sie während aller vergangenen imperialistischen Abenteuer der USA – jene in Korea, Vietnam, Afghanistan und Irak sind nur die bekanntesten – und auch in ihrer Unterstützung des Genozids im Nahen Osten, wo sich beide rechten Blöcke nichts nehmen. Im sozialen Bereich, der Unterstützung nur für große Konzerne und ihrem Hass auf echte Alternativen zum Kapitalismus nehmen sie sich ebenfalls nichts. Bleibt als weiterer Unterschied nur der im Bereich der Identitätenpolitik. Wo die »Demokraten«, die »Grünen« und die SPD wie bereits benannt eher ein hippsterig-linksliberales Milieu ansprechen, richten sich die »Republikaner« ebenso wie CDU und AfD klar an ein konservatives, fremdenfeindliches Milieu. Diesem laufen in Zeiten sozialer Krisen Menschen genau deshalb zu, weil sie sich die vermeintliche Sicherheit einer »guten, alten Zeit« zurücksehnen. Nicht jeder, der dies tut, ist wirklich ein Rassist. Es ist lediglich die Folge mangelnder Analyse. Und nun von »Idioten« zu sprechen ist ebenso wenig förderlich wie intelligent. Der Stimmfang mit den teils berechtigten Ängsten der Menschen lässt sich auch nicht wirksam verbieten. Genauso ist aber auch der Glaube, dass der Kampf um Nebenwidersprüche im Sinne von Identitätenpolitik und/oder ein Krieg zwischen imperialen Blöcken eine Lösung aktueller Probleme sein könne, eine Folge mangelnder Analyse. Beide lassen die Soziale Frage als Hauptwiderspruch im Kapitalismus unbeachtet. Beide führen uns also weiter hinein in die Krise, weil ein Heraus aus dieser nur durch ein Heraus aus der kapitalistischen Logik erreicht werden kann. Das ist bei scheindemokratischen Wahlen nicht erreichbar und wenn es tatsächlich einmal gelingen sollte, dadurch Mehrheiten für die Soziale Frage zu erzielen, wird wie beim CIA-gestützten Putsch in Chile 1973 die Faschismus-Karte gespielt, um dies zu ersticken. Es tut mir leid, für jene, die sich moralisch überlegen fühlen, aber wer Trump gewählt hat ist genauso dumm, wie jene, die Kamala Harris gewählt haben. Auch jene, die immer wieder die »Demokraten«, die SPD, die CDU oder die hiesigen »Grünen« wählen, begehen ihren Fehler immer wieder auf’s Neue.

#WehretDenAnfängen!

Ausstellung und Veranstaltungsreihe: Internationalismus bedeutet Solidarität und Hoffnung!

Hände weg vom Wedding, Interbrigadas e.V. und ich präsentieren eine Ausstellung sowie eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der Jubiläumswochen „2 Jahre Interbüro“ – unter dem Motto: “ Internationalismus bedeutet Solidarität und Hoffnung! ¡Internacionalismo significa solidaridad y esperanza!

Vom 31. Mai bis zum 14. Juni wird die Ausstellung „Tamara Bunke – Eine Biographie zwischen Mythos und Wirklichkeit“ im Kiezhaus und damit erstmalig im Wedding zu sehen sein.

Alle Veranstaltungsankündigungen und Termine findet ihr auf dieser Seite.
Wir freuen uns auf euren Besuch!

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