Tag Archiv für venezuela

Solidarität mit Venezuela

Und schon wieder zerreißt das Lügengebäude der USA und ihrer NATO, angeblich Friedenswächter zu sein, wie man es doch deklarieren muss, um den Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland zu rechtfertigen. Schon der genozidale Krieg des mit der NATO eng verbündeten, faschistischen Israel wurde mit Waffenlieferungen aus Deutschland und den USA sekundiert. All jene, die sich von der Propaganda angeblich im Namen des Friedens zum Ruf nach Waffen und noch mehr Waffen verleiten ließen, nachdem Russland nach langer Vorgeschichte seine Invasion der Ukraine begonnen hatte, schwiegen zum Morden der Zionisten und sie schweigen auch jetzt zu den Angriffen der USA gegen das freie Venezuela. Sie zeigen damit auf, dass ihre angebliche Moral nichts als eine bösartige Doppelmoral ist, unter welcher selbst der kriegsliebenden Rechtsradikalen María Corina Machado, welche nicht davor zurückschreckt, ihr eigenes Volk im Sinne des US-Kapitals zu verheizen, der Friedensnobelpreis verliehen wird. Nach brutalen Angriffen auf einfache venezolanische Fischerbote unter dem Vorwand »Drogenkartelle« zu bekämpfen, und Akten der reinsten Piraterie gegen Öltanker, welche von Venezuela aus Kuba anlaufen sollten, greifen die USA das lateinamerikanische Land nun direkt militärisch an. Machado wird sich über das Blutvergießen freuen, genauso wie all die pseudo-linken, grünen Hippster hierzulande. Echte Linke dagegen können nur festhalten, dass sich die USA und die NATO nie geändert haben. Sie sind weiterhin hochgradig aggressiv und im Sinne des Kapitalismus von imperialen Machtinteressen und kolonialem Größenwahn getragen. Genauso, wie die Ukrainische Regierung endlich dazu angehalten werden muss, Frieden zu suchen und ihre Bevölkerung nicht weiter unsinnig zu verheizen, genauso wie ein Putin endlich über Diplomatie zu Frieden bewegt werden muss und genauso wie es aus antikolonialer Perspektive nur heißen kann »Israel raus aus Palästina und zwar vollständig!«, so muss es auch heißen »USA raus aus Lateinamerika! Nieder mit dem Blockadeterror gegen Kuba! Ein sofortiges Ende jeder Aggression gegen Venezuela und jedes weitere Land! Nieder mit den imperialen USA!«

Ich stehe solidarisch an der Seite aller freiheits- und friedensliebenden Völker und somit auch fest an der Seite von Kuba, Palästina und Venezuela. Nieder mit dem Imperialismus!

Nachtrag: Free Maduro!

Mittlerweile haben die USA den rechtmäßig gewählten Präsidenten von Venezuela – Nicolás Maduro Moros – sowie dessen Frau wohl gekidnappt. Einmal mehr zeigen sie damit, dass sie als Nation nichts sind, als eine kriminelle und terroristische Organisation, welcher es global an jeglicher Legitimität fehlt.

Freiheit für Maduro! Es lebe das freie Venezuela! Nie wieder USA!

Hände weg von Venezuela – Solidarität mit den progressiven Bewegungen Lateinamerikas

Kommt am 28.05.2019 um 19:00 Uhr in den Humboldt-Saal der Urania (An der Urania 17, 10787 Berlin); Unkostenbeitrag: 5 Euro

Seit vielen Monaten haben sich die Konzern- & Systemmedien auch in Deutschland gegen die Staatssozialistische Regierung Venezuelas um Nicolás Maduro Moros und die chavistische Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas eingeschossen. Gewalttätige Paramilitärs, die von Juan Gerardo Guaidó Márquez und anderen Anführer*innen des Lagers der Kapitalist*innenklasse finanziert werden, werden zu protestierenden Demokrat*innen stilisiert, während eine Blockade durch die USA und Lebensmittelspekulationen durch Guaidó und seine Verbündeten die Bevölkerung aushungern sollen.

Mir ist bewusst, dass auch Progressive hierzulande, davon ausgehen, dass revolutionäre Bewegungen in Lateinamerika – wie z.B. in Kuba oder Venezuela – recht autoritär geführt werden. Bis zu meinem Aufenthalt in Kuba hatte auch ich gewisse Vorbehalte. Vorort konnte ich erfahren, wieviel näher die Partizipative Demokratie – welche in Kuba & Venezuela etabliert ist – an Konzeptionen direkter & basisorientierter Demokratie liegt, als ich es bisher geglaubt hätte. Der kubanische bzw. der venezuelanische Weg muss nicht der meine sein, um doch mit den dortigen progressiven Bewegungen solidarisch zu sein. Dass diese sich staatlich organisieren, halte ich zumindest perspektivisch für überwindungswürdig. Ich glaube aber nicht, dass sie eingekreist von kapitalistischen Staaten mit hochaggressiver Politik überleben würden, wenn sie nicht zumindest derzeit noch staatliche Strukturen aufrecht erhalten würden.1

Immer wieder bedienen sich die USA und andere Verfechter*innen großbourgeoiser Positionen, paramilitärischer Gruppen, wirtschaftlicher Blockaden, terroristischer Gewalt und militärischer Invasionen, um die Interessen des Kapitals zu wahren. Immer wieder begleiten sie dieses Vorgehen mit massiver Propaganda um progressive Kräfte zu deligitimieren. Leider lassen auch wir Linken uns davon viel zu oft spalten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn all jene, die sich progressiv verorten, spektrenübergreifend dabei sind, wenn am kommenden Dienstag (dem 28.05.2019) auf einer großen Solidaritätskonferenz im Humboldt-Saal der Urania (An der Urania 17, 10787 Berlin) gezeigt werden soll, dass wir nicht einfach nur zuschauen, wenn ein neoliberaler, bis faschistischer Rollback unsere Geschwister in Lateinamerika niederzuwerfen versucht. Antifaschismus und kommunistische Positionen (egal ob marxistische, trotzkistische oder anarchistische) müssen global erkämpft und verteidigt werden.

Ein Angriff auf eine*n ist ein Angriff auf alle!
Hoch die internationale Solidarität!

1https://tintenwolf.mrkeks.net/kubanische-lehren/