Archive for others

Drachenwolf und Tintenweber 🪢

https://fetlife.com/Tintenweber/pictures/216281909
https://www.facebook.com/meas.wolf/posts/1776363553332272:1776363553332272
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#AssassinsCreed #Drachenwolf #FetLife #SatjiraProject #Tintenweber #Tintenwolf

Treffen der Rebell*innen der Ostlande (Tages-LARP-Con 2026)

Von Seiten des Wildvogel-Clans organisieren wir zusammen mit dem Holzschuh und dem Auenhainer Widerstand gerade eine Tages-Con am 21.11.2026 bei Leipzig. Ihr findet sie unter https://conorganizer.ivannar.net/index.php?con_id=1009.

Die Plätze sind sehr begrenzt, weshalb schnelles anmelden wichtig ist. ⬛️🟪🟩

#LARP #Ostlande #SatjiraProject #WildvogelClan

Der gefesselte Met

Met »Darjins Torftanne« (sehr leckerer im Ardbeg-Whisky-Fass nachgelagerter Tannenhonigmet eines Freundes vom LARP) im Diamant-Harness. Jetzt gehört er ganz alleine mir. 😁🍯🪢

#Bondage #FetLife #Honigwein #LARP #Met #Tintenweber
https://fetlife.com/Tintenweber/pictures/213724773

Zum Tintenweber-Projekt

Seit einiger Zeit arbeite ich am Aufbau meines Bondage-Projekts »Tintenweber«. Schon vor längerem habe ich dafür einen Fetlife-Account eingerichtet, zu welchem folgender Link führt: https://fetlife.com/Tintenweber

Am 18.08.2025 hatte ich mit Maria in entspannter und schöner Atmosphäre in einem Studio nun ein erstes Shooting, dessen Bilder ich auch veröffentlichen darf. Und so ist, wer Freude an der Ästhetik des Fesselns genießt, gerne eingeladen, das Tintenweber-Projekt mal auf dessen Fetlife-Seite zu besuchen.

Die Bilder vom Shooting selbst finden sich hier: https://fetlife.com/Tintenweber/a/shooting-am-18-august-2025-vioum

#Tintenweber

Album-Trailer: »Die Zeit der Träume ist vorbei«

Am 13.12.2024 erscheint mein neues Album »Die Zeit der Träume ist vorbei«. Auf dem Album werden Disaster, Andi Luis Ferrer Pedroso, anderersaits, Geigerzähler, Mastermind Chaos, Lari, Aztra, Fio, Tobias Thiele, Trim Hopfenbart, Maria Jiku, Franzi Graube-Kühne, The Black Dogs, Alexa Fried und der Wildvogel-Clan-Laienchor zu hören sein. Die Record Release findet in der Bunten Kuh (Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Weißensee) statt.


Spendet für das von Tropenstürmen, Erdbeben und Wirtschaftsblockade betroffene Kuba


Den Tropenstürmen der letzten Wochen folgte nun auch noch ein Erdbeben. Die durch hohe Ölpreise (wegen des Krieges in der Ukraine und der folgenden Sanktionen gegen Russland), der durch die schlechte Wirtschaftslage weltweit weggefallene Tourismus als wichtigste Einnahmequelle und die genozidale Blockade der USA gegen Kuba stark geschwächte Wirtschaft des Inselstaates vor der Haustür des mächtigsten imperialistischen Staates der Welt kann dem kaum etwas entgegenstemmen. Deswegen ist es Zeit, dem partizipativ-demokratischen und sozialistischen Kuba gegen die Folgen von Klimawandel und Umweltkatastrophen mit Spenden zu helfen. Wie das Netzwerk Cuba diese organisiert, hat Cuba Sí auf seiner Website erklärt.

Bitte spendet und teilt.

#NoMásBloqueo #UnblockCuba

Nujuknutak – Die neu entwickelte Schriftsprache der Nivesen

Meine erste inoffizielle Spielhilfe für Das Schwarze Auge (DSA) »Nujuknutak – Die neu entwickelte Schriftsprache der Nivesen« ist jetzt veröffentlicht. Schaut gerne bei ulisses-ebooks.de vorbei, erwerbt die Spielhilfe und lasst eine Rezension da.

»Während den Lockdowns der Covid-19-Pandemie begann meine LARP-Gruppe sich mit selbigen Charakteren Pen&Paper-Abenteuern zuzuwenden. Eines davon war ›Wolfsherz‹ von Julia Beske, in welchem man in ein Nivesendorf der Joitu-Hokke kommt und dort hilft, das wichtigste Vermächtnis von deren sterbender Schamanin Lojmaa – eine zusammen mit Damiano Tergidion zu Valavet auf Basis des Nujuka entworfene Schrift –zu retten. Da mein LARP-Charakter Degordarak Wildvogel dal Randjasiz als Magier und Gelehrter beständig dabei ist, sich zu allem ordentliche Notizen anzulegen und ich dies beim Pen&Paper nicht unterbrechen wollte, begann ich zu recherchieren, ob es bereits ein System aus Schriftzeichen gebe. In ›Karen und Wolf‹ von Moritz Schmid entdeckte ich auf Seite 27 dann 90 von Nicole Engelmann entworfene Zeichen, die aber noch einer Zuweisung mit Lauten harrten. Nach kurzer schriftlicher Absprache mit Moritz machte ich mich an die Arbeit. Ein komplexes Schriftsystem entstand, bei welchem der syntaktische Zusammenhang neben der Phonetik eine weitere wichtige Rolle spielt.

Diese inoffizielle Spielhilfe besteht daher aus einer Erklärung des Aufbaus der Schrift durch Degordarak sowie im Anschluss einer Tabelle, welche die Bedeutung der Schriftzeichen im Überblick darstellt. Außerdem kann die Schrift als Font (ttf) heruntergeladen werden.«

Zwei Musikvideos zum Album »Die Zeit der träume ist vorbei«

Für mein noch dieses Jahr erscheinendes Album »Die Zeit der Träume ist vorbei« sind in den letzten Wochen zwei neue Musikvideos entstanden. Schaut sie euch gerne an, teilt sie und lasst Likes da.

Una media luz (mit Aztra):

Was Wölfe wirklich gefährlich macht (mit Disaster):

Ich singe, dass er mutig war.

Mitte Februar 2019 lernte ich in Kuba während zweier Konzerte im Maxim Rock in Havanna bzw. im Cine Praga in Pinar del Río die Band Aztra aus Ecuador kennen. Sie begeisterten mich sofort durch ihren mit indigenen Musikelementen aufgeladenen, sehr politischen Metal. Ich erwarb ihre CD »Guerreros« (deutsch: »Krieger«) und konnte sogleich feststellen, dass sie weit vielseitiger sind, als es mir während des Konzertes aufgefallen war. Harte Metalriffs werden von lateinamerikanischen Folkgesängen abgelöst, wie sie mir z.B. von Inti-Illimani bekannt waren. Auch etwas sanftere Rocksongs & Balladen fanden sich im Repertoire. Nun ist mit »Canto que ha sido valiente« (deutsch: »Ich singe, dass er mutig war«), dessen Titel sich als Zitat des von US-gesteuerten Faschisten ermordeten Liedermachers Víctor Jara auf sein Lied »Manifesto« bezieht, die nächste Scheibe von ihnen rausgekommen und ich habe es tatsächlich geschafft, eine zu ergattern. Dies war nicht ganz einfach. Das Geld konnte ich nicht wie gewohnt überweisen und damit sich das Porto lohnt, habe ich die CD gleich drei mal erworben – um dann noch zwei zum Verschenken zu haben – und noch zwei Shirts oben drauf gepackt. Da ich den Zoll nicht bedacht hatte, habe ich für diesen und das Porto letztendlich trotzdem sieben Euro mehr ausgegeben, als die CDs und Shirts alleine gekostet haben. Gelohnt hat es sich trotzdem. Die stilistische Breite der Aufnahmen sagt mir sehr zu und auch politisch bleiben sich Aztra treu. Dazu kommt eine wundervolle lyrische Sprache, die immer wieder sehr pathetisch ist, aber wer meine Gedichte kennt, weiß, dass ich dies ja durchaus mag.

Nach einem instrumentalen Intro geht es mit »Lago de Sangre« (deutsch: »See aus Blut«) bereits ein erstes Mal richtig krachend los. Besungen wird der widerständige Kampf gegen die Herrschaft von Kapital und Imperialismus. In »Hijos del Sol« (deutsch: »Söhne der Sonne«) wird dies unterstrichen. In diesem Track begeistert mich die Referenz auf Fidel Castro, Ernesto »Ché« Guevara, Evo Morales, Salvador Allende, Augusto César Sandino, Hugo Chávez, Emiliano Zapata, Eduardo Galeano, Víctor Jara, Mario Benedetti, Jorge Gaitán, Túpac Amaru, Mercedes Sosa, Camilo Torres, José Mujica sowie José Martí, welche die Vielschichtigkeit des Befreiungskampfes in Lateinamerika gegen das Joch des US-Imperialismus als auch für eine sozialere, freie Welt ohne die Herrschaft des Kapitals betont. Den Abschluss des Liedes bildet ein Chorus, der sein Fanal in der Aussage »¡Somos pueblo insurgente Latinoamérica!« also »Wir sind das aufständische Volk von Lateinamerika!« findet. Das Stück »Grito del Jaguar« (deutsch: »Schrei des Jaguars«) greift in diesem Sinne die große Raubkatze als Sinnbild des indigenen Lateinamerikas, der Wildheit und des Widerstands auf. Mit »Tú volverás« (deutsch: »Du kommst zurück«) folgt ein poppiges Liebeslied, bevor in »Insurrección« (deutsch: »Aufstand«) – wieder zu melodischem Metalsound – die korrupte Bourgeoisie als imperiale Statthalterin des Landes angeprangert wird, der nur mit Aufstand geantwortet werden könne. Eines meiner Lieblingslieder der CD ist das balladenhafte »Canto«, was zu deutsch mit dem Substantiv »Lied« aber auch als »ich singe« übersetzt werden kann. Es greift gleich zu Beginn den Titel des Albums als erste Zeile und somit auch Víctor Jara auf und handelt anschließend in wunderschöner indigen-mystischer Lyrik von der Einheit mit der Natur als auch dem Streben nach Utopie. Und ähnlich stark geht es mit der Neuauflage des Titels »Eres« (deutsch: »Du bist«), aus dem die Schönheit der Anden und den indigenen Wurzeln des Landes, aber auch die Liebe zur Revolution hervor klingt, weiter. Um meine Begeisterung für die Poesie von Aztra zu begründen, folgt ein Zitat aus diesem Lied:

»Eres la luz colgada en la cortina.
Eres la voz sembrada en mi ventana.
Eres el arma empuñada en la montaña.
Eres la magia convertida en mi canción.«

»Du bist das Licht, welches im Vorhang hängt.
Du bist die Stimme, die durch mein Fenster gesät wird.
Du bist die Waffe, welche auf dem Berg gehandhabt wird.
Du bist die Magie, die zu meinem Lied wird.«

Ich lasse dies hier einfach mal so stehen. »Dawn« (deutsch: »Dämmerung«) ist das einzige nicht-spanischsprachige Lied der Scheibe, stellt eine relativ frei übersetzte englische Adaption des Liedes »El Mañana« (deutsch: »Der Morgen«), welches instrumental bereits als Intro dieses Albums diente, dar und erinnert mich persönlich in der vorliegenden Version sehr an Within Temptation, die ich durchaus mag. Mit »Dos meses dos días« (deutsch: »Zwei Monate und zwei Tage«) folgt ein zumindest anfänglich sehr getragener Track, der von dem ebenfalls eher ruhig-rockigen Liebeslied »Somos tú y yo« (deutsch: »Wir sind du und ich«) gefolgt wird. Auch das Lied »Antes« (deutsch: »Davor«) bleibt relativ ruhig und fordert im Duett dazu auf, das eigene Leben zu nutzen, zu träumen und zu kämpfen. »Ojos de Luna« (deutsch: »Augen des Mondes«) bildet als von einer Flöte getragene, ebenfalls im Duett vorgetragene Ballade den Abschluss des Albums. Insgesamt wird das Album nach hinten hin also ruhiger. Bis auf wenige Ausnahmen bleibt es politisch. Die Aufnahmen, zu denen unterschiedliche Musiker*innen hinzugeholt wurden, sind in sehr guter Qualität und werden von einem Booklet mit schönem, passenden Artwork begleitet. Zu diesem passt auch das Shirt, welches vorne wichtige Tiere der indigenen Mythologie und hinten die Band sowie ein Konterfei von Víctor Jara zeigt.

Wie anfangs schon geschrieben, haben sich für mich der Aufwand und vor allem die Ausgabe gelohnt. Wer auf CD, Booklet und Shirt verzichten kann, wird aber auch bei Spotify fündig. Ich kann allen sehr empfehlen, mal reinzuhören. Für jene, die wie ich Metalhead und Internationalist*in sind, würde ich es sogar als ein Muss bezeichnen.

Nachruf für einen Freund und künstlerischen Weggefährten

Heute Nachmittag verstarb mein Freund und einstiger künstlerischer Weggefährte Grog in viel zu jungem Alter. Ich bin voll Trauer, mit meinem Herz aber vor allem auch bei seiner Familie, allen voran bei seinem Bruder Teds, der als anderersaits einer meiner wichtigsten Begleiter und Freunde ist.

Grog wird mir als kreativer, progressiver, anarchischer Kopf in Erinnerung bleiben, der hier auf Erden sehr fehlen wird. In den letzten Jahren sprach er immer wieder davon, dass er nach Jamaika auswandern wolle. Möge es dort, wo er jetzt ist, seinen Vorstellungen von der großen Antilleninsel entsprechen.

Zwei gemeinsame Aufnahmen mit ihm findet ihr hier:

Ich stehe am Fenster

Die Häuser denen, die drin wohnen!