Tag Archive for animal liberation

wenn es normal ist, …

            wenn es normal ist,
                    dass kriege geführt,
                               die erde geplündert
                               und hunger geschürt …

            wenn es normal ist,
                    dass grenzen errichtet,
                               menschen verjagt,
                               refugees deportiert …

                    refrain:
                    … dann bin ich gern’ extrem,
                         für freiheit und ein liebevolles sein;
                         kann das normalsein nicht geh’n.

            wenn es normal ist,
                    dass geld uns die zeit stiehlt,
                               wachstum uns regiert
                               und zu malochen befielt …

            wenn es normal ist,
                    dass im wahn tiere sterben,
                               in fabriken des todes
                               gequält für den konsum …

                    ref.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 31.08.2015)

menschenrecht

die moral auf uns’rerseite steht,
wenn wir einmarschieren.
uns’re waffen sind das menschenrecht,
bomben, panzer und gewehre.

ja ihr hört ganz richtig,
denn nur dazu dient die phrase.
wir achten’s nicht, wir brauchen’s nur
gegen uns’re konkurenz, die ist wie wir.

für die untertanen gilt es nicht,
auch wenn sie noch so sehr drauf pochen.
sie sind arbeitssklaven uns;
nein, für sie ist’s nur zum schein.

und für and’re tiere gilt’s schon gar nicht,
darum heiszt’s ja »menschenrecht«
und in den fabriken, wo sie leiden,
braucht’s den anschein nicht.

anschein? ja, anschein…
es ist und bleibt nur illusion,
ein instrument der propaganda,
das die herrschaft uns bewahrt.

voll hohn sag ich’s:
menschenrecht.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 08.07.2015)

Serigrafia vegana and more!

Moin Leute,
hier kommt mal wieder ein Werbeblock…

… dieses Mal für »overyourskin – Serigrafia vegana and more!«. Serigrafia bedeutet übersetzt Siebdruck und genau darum geht es hierbei auch. Mein Kumpel Roberto bedruckt T-Shirts, Beutel, Kapus etc. im Siebdruckverfahren mit tollen veganen, anarchistischen, antisexistischen und antirassistischen Motiven. Neben den Textilien gibt’s noch Buttons, Sticker und so weiter und so fort. Es lohnt sich auf jeden Fall mal rein zu schauen. Die Seite ist auf Spanisch, wer will kann die Sachen aber auch auf Facebook finden und bestellen. Dort dann auch auf Englisch. Da das ganze aus Spanien kommt, lohnen sich Sammelbestellungen.

Hoffentlich konnte ich euer Interesse wecken :)
Bunte Grüße, Meas.

overyourskin – Serigrafia vegana and more!

So können die Shirts aussehen.

Eine gut gelaunte Kuh

Eine gut gelaunte Kuh
blickt von einem Milchprodukt,
weidet glücklich und voll Ruh’;
wird so von euch noch angespuckt.

Sie kam einst auf diese Welt,
doch war nie ein Kind der Liebe.
Wo regier’n Genuss und Geld,
erntete sie von euch nur Hiebe.

Als sie alt genug dann war,
wurde sie geschändet.
Und klingt’s auch traurig, es ist wahr,
ihres Kindes Leben schnell beendet.

Denn dies Kind ‘ner Vergewaltigung
sollte niemals spielen, niemals lachen,
sollt’ bringen Mutters Milchfluss schnell in Schwung,
sie somit verwertbar machen.

Menschen verreckt an eurer Gier,
die alles Gute schnell verdirbt.
‘ne Spezies ist der Schöpfung keine Zier,
wenn sie zynisch mit beglückten Opfern wirbt.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 28.06.2014)

Das Ei

Fünfzig Millionen Kinder1,
keines 24 Stunden alt,
wandern für euch Schinder
in den Tod und mir wird kalt.

An ‘ner Ramp’ nach Nutzen selektiert,
ins Gas geht, wer nicht gebraucht,
ohn’ Mitleid zum Objekte degradiert,
was dunkel aus dem Schornstein raucht.

Und wenn ihr dann versucht zu glauben,
all dies sei lange her,
dann öffnet nur einmal eure Augen;
sich selbst zu hinterfragen ist nicht schwer.

Männliche Hühnerbabies sterben
nur für euer Frühstücksei.
Euer Konsum ist ihr Verderben
und reißt mir das Herz entzwei.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 02.05.2014)

 

1Pro Jahr alleine in Deutschland

sehen

Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich das jetzt ein wenig früher als geplant.

Du schaust mir in die Augen
  und ich sehe nur den Tod.
    Da ist nichts, was Leben ist,
      keine Hoffnung, keine Träume.
        ‘kennst kein Leid und keine Not.

          Verstehst nicht, dass es mehr gibt
            als den Job und als das Haus,
              dass so viele Wesen leiden,
                dafür, dass du dich satt frisst.
                  Mensch sieh nur einmal raus.

                    Sieh’ die Kinder dort, die hungern,
                      sieh’ die Menschen dort, die flieh’n
                        vor dem Krieg um unser Öl,
                          sieh’ all die gefang’nen Tiere,
                            die in Freiheit wollen zieh’n.

                              Und jetzt schau mir in die Augen,
                                zeig’, dass dort noch Leben ist,
                                  lass uns kämpfen für die Freiheit,
                                    gegen all den stumpfen Wahn,
                                      der uns die Seele hinweg frisst.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 08.08.2012,
als mp3 downloaden: mit Holger Burner (2014)_als_ich_mir_nicht_anders_zu_helfen_wusste_-_cd_cover_front)

Angst und Trauer

Ich weine Tränen,
die rinnen mein Herz entlang.
Mir ist kalt vor Angst,
vor Angst und Trauer,
wenn ich all die Dummheit sehe,
Dummheit und Hass,
aus ihr geboren,
aus ihr und dem Wahn,
dass nichts sei außer uns,
Wahn und Genusssucht,
die das Leben negiert,
das Leben und seine Schönheit,
die allein mein Herz mir schlagen lässt.
Ich weine Tränen.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 16.03.2012)

Das Tier

Als Kind verlor ich meine Mum,
   geboren in ein Sein aus Schmerz.
      Kenne keine Zärtlichkeit,
         nur Gerät aus kaltem Stahl.

   Kahler Stein ist meine Grenze,
      die ich nicht passieren kann.
         Meine Welt war niemals groß genug,
            um auch nur einmal aufzusteh’n.

      Während ihr dort draußen lebt,
         in Genuss und Überfluss,
            sterbe ich hier drinn‘ in Elend,
               weil ihr nie genug bekommt.

         Ich will leben, einfach so,
            ein Sein in Freiheit ohne Schmerz.
               Will die warme Sonne seh’n.
                  Nein! Für euch sterben will ich nicht.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 13.12.2011,
als mp3 downloaden: allein vertont (2014)_als_ich_mir_nicht_anders_zu_helfen_wusste_-_cd_cover_front)