Carah Mondtanz

Es erklingt der Ruf der wilden Katze,
die durch die Wälder zieht.
Sie setzt behutsam Tatz' vor Tatze,
während sie den Mond ansieht.

Und neben ihr ein Wolf, wie Schnee ganz weiß,
streift mit ihr durch die Nacht.
Denn der Liebe ist sie ihm verheiß.
So gibt er auf sie Acht.

Voll Freude ist erfüllt sein Herz,
wenn sie zärtlich bei ihm ist.
Verdrängt ist all der Schmerz,
einer Welt, welch' grausam Leben frisst.

Gemeinsam finden sie den Mut,
um gegen Unrecht einzustehen
und einmal, da wird alles gut,
das kann ich als Wolf in deinen Katzenaugen sehen.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 17.09.2014,
entstand im Rahmen des Satjira-Projects (siehe »Carah Mondtanz«))

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