Ich habe keine Hoffnung
und ich habe keinen Mut.
Die kalt mordende Ordnung
erfüllt mich mit wilder Wut.
Es fehlen mir die Worte,
zu beschreiben all den Trug,
denn es stößt auf die Pforte
das Kapital für Hass und Lug.
So fallen Bomben wieder.
Es heißt für die Menschlichkeit.
Doch diese ringt man nieder,
erstickt durch Mangel, Hunger, Leid.
Da gibt es kein Erregen.
Die Lage sei kompliziert.
Dafür gibt es den Segen.
Es wird sich doch nicht geziert.
Moral hat stets zwei Seiten,
wenn sie dient der Politik,
und wo man sie lässt leiten,
bringt der Macht sie nur den Sieg.
Ja während sie noch zetern,
es dürft‘ doch nie wieder sein,
auf ihren letzten Metern
laden sie Faschisten ein.
Für Träume gibt es heute
in dieser Welt wohl keine Zeit.
Sie sind der Wahrheit Beute.
Voll von Gram das Leben schreit.
Ich habe keine Hoffnung
und ich habe keinen Mut.
Die kalt mordende Ordnung
erfüllt mich mit wilder Wut.
Es fehlen mir die Worte,
zu beschreiben all den Trug,
denn es stößt auf die Pforte
das Kapital für Hass und Lug.
#WehretDenAnfängen!
Creative Commons CC BY-NC-ND by Tintenwolf
(geschrieben am 03.03.2026)

