Tayla Talin

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Leben

Tayla Talin wurde im Jahr 985 BF in Perricum geboren.

Zwischen 1014 und 1021 BF kämpften Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk und Tayla Talin gemeinsam mit Ma-Chao Shimazu, Helena Molotowa, Ghuula Sturmfinger und Xurasch, dem Sohn des Arbosch gegen den Dämonenknecht Borbarad. Sie wurden die Sieben Gezeichneten und jeweils mit einem Zeichen der Vorsehung versehen. Tayla erhielt das Kühne Tier mit dem Krötensinn. In der Dritten Dämonenschlacht gelang es ihnen gemeinsam mit vielen anderen Held*innen, Borbarad vernichtend zu schlagen. Borbarad selbst wurde in den Rausch der Ewigkeit entrückt.[1]

Von 1032 bis 1039 BF bereisten Meas Drachenherz, Tayla Talin, Sharef ibn Talruk, BaoRan und RiShu auf einem horasischen Expeditionsschiff den sagenhaften Südkontinent Uthuria.[2]

In Al'Anfa betraten sie zu Beginn des Jahres 1039 BF wieder aventurischen Boden. Es war ein durchaus merkwürdiges Jahr, in dessen Lauf die beginnende Veränderung des Sternenhimmels über Dere zu beobachten war, die im Laufe der Zeit als Sternenfall bezeichnet und mal dem Namenlosen, der an seinen Ketten am Sternenwall zerre, und mal einer Prüfung der Zwölfgötter zugeschrieben wurde. Ihre erste Fahrt zurück in den Gewässern rund um Aventurien führte Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk, Tayla Talin, BaoRan und RiShu zu einer kleinen, unbenannten Zyklopeninsel nahe Païlos. Ein Bienengeist, der neben Bildern des alten Bosparan und einer kleinen Zyklopeninsel durch die Träume von Meas, Sharef und Tayla wandelte, führte sie dorthin. Sie trafen die norbardische Hexe Ruschane Wodjadeff und die Seefahrerin Chasina Gozzi. Meas, Sharef, Tayla, Ruschane und Chasina erlebten in einem Traum, wie sie als Valorian Bosparius, Pyranion khe Aphirdanos, Lhîome Silbersang, Amara Veneta und Mironos der Patrizierin und verdeckten Zauberpriesterin der Al'Hani Sahina Veneta dabei halfen, die Erdruferin Clavia Galahan, die dem Magna-Mater-Serpentis-Tempel in Bosparan vorstand, in einem Ritual zu mumifizieren und in der Höhle des mit Mironos befreundeten Zyklopen K'Tong zu verstecken. Mittels eines Zaubers erwirkte Sahina, dass die Nachfahr*innen der Held*innen einst zu dieser Insel zurückkehren und Clavia aus ihrem Totenschlaf erwecken sollten. Bevor Valorian, Pyranion, Lhîome und Amara entlohnt weiterzogen, wurden neben Clavias Mumie noch verschiedene Artefakte und Aufzeichnungen der Erdruferinnen, ein zyklopisches Schwert und Geschenke an die Nachfahr*innen beigelegt. Meas erhielt von Valorian ein Amulett, Sharef von Pyranion einen magischen Ring, Tayla von Lhîome eine elfische Gürtelschnalle und Ruschane von Amara eine kleine Figur der Göttin Satu. Zuvor mussten sie aber gegen Chasina kämpfen, die sich als Kultistin des Namenlosen herausstellte. Es gelang, Clavia mittels eines Stirnkusses wiederzuerwecken, und Ruschane wollte sich um die stark geschwächte Wiedererweckte kümmern.[3] Meas Drachenherz, Tayla Talin, BaoRan und RiShu verschlug es mit ihrem Schiff wieder weiter nach Süden. Sharef ibn Talruk verließ die Mannschaft vorerst und begab sich zusammen mit Ruschane und deren Begleiter*innen Sir Alexander Sufour, Arngrimm, Hesindiane Taradorn und Sarathon Windstimme sowie mit Clavia zu einer Reise ins Horasreich. Gegen Ende des Jahres 1039 BF (10.009 d.AS.) gerieten Meas, Tayla, BaoRan und RiShu auf einer kleinen Insel in der in der Charyptik in die Fänge finsterer Kultist*innen. Sie wurden von der Besatzung des Katamarans »Wilder Vogel« um Jinny Cuchillo, Ma-Chao Shimazu, Funke und Túpac Amaru gerettet und schlossen sich diesen an. Der Besatzung ging es darum, mehr über die al'anfanischen Kolonien in Uthuria zu erfahren, um Túpac bei seinem Befreiungskampf zu helfen. Immer wieder griffen sie auch Schiffe der Kolonialmächte Aventuriens an oder befreiten Sklav*innen. Da Meas die erfahrenste war, übernahm sie die Rolle als Kapitänin. Irgendwann kam jedoch der Punkt, wo mit Piraterie nicht mehr zu erfahren war. Jinny und Túpac setzten das Vorhaben auf dem Festland fort, während der Rest nach Port Rhiannon – einer Siedlung des Wildvogel-Clans – zurückkehrte, um sich für weitere Seefahrten vorzubereiten. Am 31. Selene 10.010 d.AS. (1040 BF) erreichten sie die Siedlung im Norden der Insel Altoum und wurden dort mit einem Fest empfangen. Neben leckerem Essen gab es Musik und Feuertanz sowie viel Freude. Tayla und ihre Begleiterinnen schlossen sich dem Wildvogel-Clan an und bezogen Wagen in Port Rhiannon. Zusammen mit anderen Clan-Geschwistern war sie auf dem »Wilden Vogel« noch ein paar weiterhin als Piratin aktiv und befreite Sklav*innen von den Plantagen der Südseeinseln, bevor sie beschloss, sich aufgrund ihres Alters in Port Rhiannon zur Ruhe zu setzen.

Familiäre Konstellation / Stammbaum

Erlan Haverdan
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 Tayla Talin

Fußnoten

  1. »Die Sieben Gezeichneten« von Momo Evers, Tom Finn, Thomas Römer, Mark Wachholz, Anton Weste & Hadmar Wieser (SG0 bis SG4 – Borbaradkampagne)
  2. »Porto Velvenya« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »Der Fluch des Blutsteins« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »Der Gott der Xo'Artal« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »An fremden Gestaden« von Alex Spohr (A193) & »Der Schrecken der Schädelbucht« von Marc-André Karpienski, Markus Lütkemeyer & Marie Mönkemeyer (A 204)
  3. »Auf Ahnenpfaden« von Christian und Judith Vogt (A188 – Legenden aus Dunklen Zeiten)