Meas Drachenherz

Aus Satjira Project
Wechseln zu: Navigation, Suche

Meas Drachenherz ist eine waldelfische Kriegerin.

Aussehen

Meas Drachenherz ist 179 Halbfinger groß, sportlich, hat sonnengebräunte Haut, typisch spitze Ohren, große, braune Augen mit eher feinen, mit Magie schwarz gefärbten, Augenbrauen und eine schmale, recht kleine Nase. Von ihrem ersten Kampf in der Arena Al'Anfas blieb ihr als dauerhafte Erinnerung eine matte Narbe, die von der linken Schläfe bis knapp oberhalb der Brust reicht. Sie zeigt die Spuren der vier Krallen der Pranke eines Schattenlöwen. Ihre Haare trägt sie in einer Variation des Federschnittes; am nebeneinander grün, lila und schwarz gefärbten Pony und dem zu vielen dünneren Dreads verfilzten Hinterkopf länger und ansonsten kurz geschoren. Ihre teils rötlich, teils moosgrün gefärbten und teilweise natürlich braun belassenen Dreads bilden einen fast einen halben Schritt langen Zopf, in den Perlen, kleine Talismane und Schellen eingearbeitet sind. Kinn und Wangen von Meas sind fein und ebenmäßig, ihre Hände kräftig aber zugleich sanft. Auf ihrem Rücken befindet sich seit 1013 BF (9.991 d.AS.) eine magische Tätowierung, die in kräftigen Farben ihre Lebensgeschichte zeigt und neu Erlebtes als weitere Stationen in sich aufnimmt und somit immer filigraner wird[1]. Diese überdeckt auch ihre Sklav*innenmarkierung aus der Zeit der Sklaverei in Al'Anfa auf ihrem rechten Schulterblatt. Ihre linke Schulter ziert seit ihrer Reise nach Myranor ein Tattoo mit dem Abbild des Erijschu und auf der Rechten ist seit ihrer Aufnahme in Port Rhiannon das Logo des Wildvogel-Clans zu finden. Zudem hat sie sich von Talburu auf Uthuria einige Afuru-Tätowierungen stechen lassen.

Ihr Haar bändigt Meas häufig mit einem dunkelgrünen Leinentuch, auf welchem sie zur See zumeist noch einen schwarzen Dreispitz zu Tragen pflegt. Sie kleidet sich in ein langärmliges, enganliegendes Hemd aus dunkelrotem Leinen unter einer Corsage aus schwarzem, rüstfähigem Taluma – einem lederähnlichen Rohstoff. Auch ihre Arme schützt Meas mit Armschienen aus diesem Material. Zudem trägt sie eine schwarze, ärmellose, bis zu den Knien reichende Weste. Ihre leicht pludderige Hose – von gleicher Farbe wie das Kopftuch und ebenfalls aus Leinen – verschwindet kurz unter den Knien in schwarzen Stiefeln aus Taluma, welche mit leichtem Absatz und breiter Krempe versehen sind.

An einem Gürtel führt Meas Drachenherz neben ihrem Tuzakmesser »Mornanvall«, ein paar Wurfmessern und allerlei kleinerer Utensilien in Täschchen auch eine Pistole mit sich. Um den Hals trägt sie diverse Amulette und Talismane.

Leben

Geburt

»Im Sommer 10.009 d.AS. hatten Degordarak dal Randjasiz, der Lichtkaiser M'Eas Darakastoras und der Schattenkaiser M'Eas Darakastoras eine Vision voneinander, in welcher sie jeweils ein Ei legten. Eines war lila, eines grün und eines schwarz. Dann sahen sie das Gesicht der achtzehnjährigen Meas Drachenherz vor sich und erwachten. Sie sahen jeweils einen winzigen Drachen hinfort fliegen. Der bei Degordarak dal Randjasiz war lila, der beim Lichtkaiser grün und jener beim Schattenkaiser schwarz, jeweils so, wie die Eier im Traum. Die drei Drachen trafen sich im Wald der Zeit und verbanden sich dort zu einem größeren Ei, welches gleichermaßen lila, grün und schwarz war. Aus diesem Ei wurde in Tjupai die Waldelfe Meas Drachenherz geboren.« (aus der Chronik von Askun Di'oush)

Kindheit & Jugend (981 bis 997 BF)

In Tjupai verbrachte sie jedoch nur die ersten drei Jahre ihres Lebens, in denen sie von ihren Zieheltern Fen'drian Sommergras und Ki'ara Falterflug adoptiert war. Dann wurde sie durch die Intrige des Ghul-rahz'Mer durch die Zeit in die Mohaha-Siedlung Bulahntosh im Regengebirge auf Dere in das dortige Jahr 981 BF (9.959 d.AS.) geschleudert. Die Jaguar-Kriegerin Tapek nahm sich ihrer an und wurde ihr Mutter und Lehrerin.

Meas trainierte mit Macheta, Baccanaq und Blasrohr zu kämpfen und mit einer Flöte zu musizieren. Sie lernte viel über die Flora und die Fauna des Regengebirges und wie sie in diesem überleben konnte. Als sie sechzehn Götterläufe alt war, wurde sie von einer Rosenviper gebissen. Dem Tod geweiht sprang sie im Tempel Gulaghal von der höchsten Ebene des Tempels hinab in den Kessel des Lebens. Sie überlebte den Sprung und war vom Gift der Schlange gesundet. Drei Jahre später wurde ihr Dorf dann von al'anfanischen Sklavenjäger*innen überfallen. Nur wenigen gelang die Flucht in den Wald. Tapek wurde ermordet und Meas wurde wie viele andere auch gefangen und verschleppt.

Sklaverei in Al'Anfa (997 bis 1002 BF)

Wie die meisten anderen ihres Dorfes wurde Meas Drachenherz nach Al'Anfa verschleppt. Dort wurde sie als Sklavin an ein Bordell verkauft. Es gelang jedoch nicht sie zu brechen und eines Tages glückte ihr die Flucht. Sie schaffte es zwei Monate, sich in den Slums der Stadt zu verstecken. Dann wurde sie aufgegriffen und sollte in der Arena in einem Schaukampf zum Vergnügen der Fanas hingerichtet werden. Sie besiegte wie durch ein Wunder nacheinander drei Gladiator*innen, einen Keiler und einen Schattenlöwen. Dann wurde sie begnadigt und als Gladiatorin an die Arena vermacht. Es folgten eine harte Ausbildung und viele lebensgefährliche Kämpfe.

Piratin des Südmeeres & Teilnehmerin der Phileasson-Expedition (1002 bis 1014 BF)

1002 BF gelang Meas die Flucht aus der Sklaverei in der Arena Al'Anfas. Sie wurde Piratin auf der Zedrakke »Challachops Flug«, wo sie den Elementarmagier Sharef ibn Talruk, die Gauklerin Tayla Talin, den Krieger Inot Hu Kwan Do, den Utulu-Dieb Lataffa und den Heiler Cassio Sarnek kennenlernte. Zwischen 1007 und 1009 BF verließ Meas ihre Gefährt*innen um vom 6. Firun 1007 BF bis zum 22. Praios 1009 BF an der Expedition von Asleif »Foggwulf« Phileasson, dem Hetmann der Glutströhm-Ottajasko auf der Seeadler – dem Drachenschiff des Hetmanns – teilzunehmen, die sie im Wettkampf mit Beorn Asgrimmson um den gesamten aventurischen Kontinent führte.[2] Nach dem Sieg der Seeadler durfte sich Foggwulf »König der Meere« nennen und Meas kehrte zu ihren Gefährt*innen auf der »Challachops Flug« zurück, die sich schon seit 1008 BF auf Seiten des Kalifats von Khôm am Khômkrieg beteiligten. Ihre Kaperfahrten führten sie entsprechend vor allem gegen Al'Anfa, aber auch zu Lande wurden sie in die Wirren des Krieges verwickelt. Nach Ende des Krieges im Jahr 1010 BF hielten sie sich wie schon zuvor vor allem um die Waldinseln und südlich von diesen in der Charyptik auf, wo sie die Schiffe reicher Händler*innen kaperten, Sklav*innen von den Plantagen befreiten und mystischen Geheimnissen des Südmeeres auf die Spur kamen. Im Jahre 1013 BF lies sich Meas von dem magischen Tätowierer Skul'daan ihre erste Tätowierung stechen, welche fortan ihre Lebensgeschichte zeigen sollte und auch ihre Sklav*innenmarkierung auf dem rechten Schulterblatt überdeckte. Mit Kono-Hoq, Tolo Qun und Bjala'Kia-lac, welche ebenfalls Pirat*innen auf der »Challachops Flug« waren, musizierte sie vielfach.

Borbarads Rückkehr (1014 bis 1021 BF)

Zwischen 1014 und 1021 BF kämpften Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk und Tayla Talin gemeinsam mit Ma-Chao Shimazu, Helena Molotowa, Ghuula Sturmfinger und Xurasch, dem Sohn des Arbosch gegen den Dämonenknecht Borbarad. Sie wurden die Sieben Gezeichneten und jeweils mit einem Zeichen der Vorsehung versehen. Meas erhielt das Schwert Siebenstreich. In der Dritten Dämonenschlacht gelang es ihnen gemeinsam mit vielen anderen Helden, Borbarad vernichtend zu schlagen. Borbarad selbst wurde in den Rausch der Ewigkeit entrückt.[3]

Fahrt nach Myranor (1023 bis 1030 BF)

Nachdem Borbarad besiegt war, zogen Meas, Sharef, Tayla und Ghuula zwei Jahre gemeinsam durch das Mittelreich, bevor sie 1023 BF (4770 IZ) auf einem Schiff in das Güldenland genannte Myranor anheuerten. Sie erlitten jedoch Schiffsbruch und strandeten nahe der Stadt Balan Cantara. Auf ihrer Reise durch Myranor freundeten sie sich mit den Nyamaunir BaoRan und RiShu, dem Shingwa-Einbrecher Golush Nachtfuß und dem Neristu Hareku an. Im Nebelwald kamen noch der Pristid Dul-Gon-Sul und die Krisra Szri'shazss zur Gruppe hinzu. Auf der Reise ließ Meas sich auf der linken Schulter eine Tätowierung mit einem Abbild des Erijschu stechen, während einer Seeexpedition mit einem Demergator lernte sie den Zauber Wasseratem, mit welchem sie unter Wasser atmen kann, und im Laufe einer rasanten Verfolgungsjagd mit Insektoptern, bei der Meas bei sich mechanopathische Fähigkeiten entdeckte, kam es zu einem Gefecht in schwindelerregender Höhe. Im Rahmen dieser Ereignisse trafen sie auch auf den Vinshina-Luftschiffsführer Avin Ter Amando. Bei der Zitadelle des Humus in Ras Tabor, in deren Nähe sie auch auf ein altes Wrack eines Silberschiffes der Gorajassantani stießen, verließ Ghuula die Gruppe, um sich der weiteren Erkundung dieses Ortes zu widmen. Zurück an der Ostküste des Kontinents traten Meas, Sharef und Tayla zusammen mit BaoRan und RiShu im Jahr 1030 BF (4777 IZ) auf einem Nyamaunir-Seedrachen die Heimreise in den aventurischen Süden an.

Uthuria – das Land der Feuermenschen und Blick in eine dunkle Zeit (1032 bis 1039 BF)

Im Jahr 1032 BF zog es Meas, Sharef und Tayla erneut zu fremden Gestaden. Gemeinsam mit BaoRan und RiShu heuerten sie auf einem horasischen Expeditionsschiff zum sagenhaften Südkontinent Uthuria an. Dort landeten sie in der al'anfanischen Kolonialstadt Porto Velvenya. Zwischen 1035 BF und 1036 BF grasierte in der Stadt die Blutseuche.[4] Um diese zu bekämpfen reisten Meas, Sharef, Tayla, BaoRan und RiShu zusammen mit dem Jucumaqh-Afuru Talburu in die Stadt Amakun im Reich der Xo'Artal, stellten sich dort den Herausforderungen eines heiligen Rituals[5] und begaben sich anschließend in die Zwillingsstädte Tipoxatl und Itocatl, zwischen denen eine von Intrigen durchsponnene Feindschaft herrschte. Nachdem sie diese beigelegt und ein Gegenmittel für die Blutseuche gefunden hatten,[6] erlebten sie weitere Abenteuer in und um Porto Velvenya, wurde Zeugin der kolonialen Arroganz und Gewalt der Al'Anfaner*innen und versuchte die Siedlung Talumie als friedlichen Gegenpol in Gemeinschaft mit der indigenen Bevölkerung Uthurias aufzubauen. Von Talburu erhielt Meas einige kunstvolle Afuru-Tätowierungen wie die Wellen des Verborgenen, die Spirale der Luft, das Zeichen des Tieres und die Flügel der Sphärenschwinge. 1038 BF schiffte sich die ursprüngliche Reisegruppe von Porto Velvenya aus ein, um die Rückreise nach Aventurien anzutreten. Auf diesem Rückweg stießen sie auf die Inselkette um Irongard und auch auf die blaumahrische schwebende Unterwasserstadt M'iiku'an. In Al'Anfa betraten sie zu Beginn des Jahres 1039 BF wieder aventurischen Boden. Es war ein durchaus merkwürdiges Jahr. Nicht nur, dass Meas in den ersten Tagen eine Vision ihrer Geburt hatte; im Laufe des Jahres 1039 BF war die beginnende Veränderung des Sternenhimmels über Dere zu beobachten, die im Laufe der Zeit als Sternenfall bezeichnet und mal dem Namenlosen, der an seinen Ketten am Sternenwall zerre, und mal einer Prüfung der Zwölfgötter zugeschrieben wurde. Ihre erste Fahrt zurück in den Gewässern rund um Aventurien führte Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk, Tayla Talin, BaoRan und RiShu zu einer kleinen, unbenannten Zyklopeninsel nahe Païlos. Ein Bienengeist, der neben Bildern des alten Bosparan und einer kleinen Zyklopeninsel durch die Träume von Meas, Sharef und Tayla wandelte, führte sie dorthin. Sie trafen die norbardische Hexe Ruschane Wodjadeff und die Seefahrerin Chasina Gozzi. Meas, Sharef, Tayla, Ruschane und Chasina erlebten in einem Traum, wie sie als Valorian Bosparius, Pyranion khe Aphirdanos, Lhîome Silbersang, Amara Veneta und Mironos der Patrizierin und verdeckten Zauberpriesterin der Al'Hani Sahina Veneta dabei halfen, die Erdruferin Clavia Galahan, die dem Magna-Mater-Serpentis-Tempel in Bosparan vorstand, in einem Ritual zu mumifizieren und in der Höhle des mit Mironos befreundeten Zyklopen K'Tong zu verstecken. Mittels eines Zaubers erwirkte Sahina, dass die Nachfahr*innen der Held*innen einst zu dieser Insel zurückkehren und Clavia aus ihrem Totenschlaf erwecken sollten. Bevor Valorian, Pyranion, Lhîome und Amara entlohnt weiterzogen, wurden neben Clavias Mumie noch verschiedene Artefakte und Aufzeichnungen der Erdruferinnen, ein zyklopisches Schwert und Geschenke an die Nachfahr*innen beigelegt. Meas erhielt von Valorian ein Amulett, Sharef von Pyranion einen magischen Ring, Tayla von Lhîome eine elfische Gürtelschnalle und Ruschane von Amara eine kleine Figur der Göttin Satu. Zuvor mussten sie aber gegen Chasina kämpfen, die sich als Kultistin des Namenlosen herausstellte. Es gelang, Clavia mittels eines Stirnkusses wiederzuerwecken, und Ruschane wollte sich um die stark geschwächte Wiedererweckte kümmern.[7] Meas Drachenherz, Tayla Talin, BaoRan und RiShu verschlug es mit ihrem Schiff wieder weiter nach Süden. Sharef ibn Talruk verließ die Mannschaft vorerst und begab sich zusammen mit Ruschane und deren Begleiter*innen Sir Alexander Sufour, Arngrimm, Hesindiane Taradorn und Sarathon Windstimme sowie mit Clavia zu einer Reise ins Horasreich.

Port Rhiannon und der Wildvogel-Clan (1040 bis 1042 BF)

Logo vom Wildvogel-Clan

Gegen Ende des Jahres 1039 BF (10.009 d.AS.) gerieten Meas, Tayla, BaoRan und RiShu auf einer kleinen Insel in der Charyptik in die Fänge finsterer Kultist*innen. Sie wurden von der Besatzung des Katamarans »Wilder Vogel« um Jinny Cuchillo, Ma-Chao Shimazu, Funke und Túpac Amaru gerettet und schlossen sich diesen an. Der Besatzung ging es darum, mehr über die al'anfanischen Kolonien in Uthuria zu erfahren, um Túpac bei seinem Befreiungskampf zu helfen. Immer wieder griffen sie auch Schiffe der Kolonialmächte Aventuriens an oder befreiten Sklav*innen. Da Meas die erfahrenste war, übernahm sie die Rolle als Kapitänin. Irgendwann kam jedoch der Punkt, wo mit Piraterie nicht mehr zu erfahren war. Jinny und Túpac setzten das Vorhaben auf dem Festland fort, während der Rest nach Port Rhiannon – einer Siedlung des Wildvogel-Clans – zurückkehrte, um sich für weitere Kaperfahrten vorzubereiten. Am 31. Selene 10.010 d.AS. (1040 BF) erreichten sie die Siedlung im Norden der Insel Altoum und wurden dort mit einem Fest empfangen. Neben leckerem Essen gab es Musik und Feuertanz sowie viel Freude. Meas und ihre Begleiterinnen schlossen sich dem Wildvogel-Clan an und bezogen Wagen in Port Rhiannon. Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Clan ließ sich Meas das Logo des Wildvogel-Clans als Tattoo auf der rechten Schulter stechen. Zusammen mit anderen Clan-Geschwistern war sie auf dem »Wilden Vogel« weiterhin als Piratin aktiv und befreite Sklav*innen von den Plantagen der Südseeinseln.

In der zweiten Hälfte des Jahres 10.011 d.AS. (1041 BF, 4788 IZ) trat Meas Drachenherz gemeinsam mit Carah Mondtanz, Degordarak dal Randjasiz, Jörg dem Sohn des Jirka, deren Gast Sergej Fourper, Liu Ai sowie mit ihren langjährigen Gefährtinnen BaoRan und RiShu eine Reise nach Myranor an. Den Weg dorthin bewältigten sie durch ein Portal von Vergorian sehr schnell, die eigentliche Herausforderung erwartete sie aber am Ziel der Reise. Aus der Palast-Festung Tharan'Dur an der Küste des Meeres der Schwimmenden Inseln, zwischen Calacar und Daranel, südlich der Apelioten gelegen, wollten sie Tegeve aus den Fängen des Schattenkaisers befreien. Viel Zeit zur Planung hatten sie nicht, da der finstere Herrscher mit seinem Gefolge nur selten länger in einem seiner Außenposten verweilte. Es gab aber eine Abmachung mit einer Gruppe von Pirat*innen, die zusammen mit Vergorian Telun und Wulfhelm »Wattorock« Adersin einen Ablenkungsangriff mit dem Schiff auf die Küstenfestung starten sollten und der Vinshina Avin Ter Amando, den Meas auf ihrer ersten Myranor-Reise kennengelernt hatte, half den sieben Held*innen zusammen mit der Luftschiffpiratin Leila Khaled aus der Luft in die Festung einzudringen. Es gelang, Tegeve zu befreien und nach Port Rhiannon zu bringen. Mit veränderter Frisur und Haarfarbe und mit der Zeit sonnengebräunt sollte sie unter dem Namen Rai'Sharun im Wildvogel-Clan aufgenommen werden, um sich ihren Peiniger*innen zu entziehen. BaoRan und RiShu entschieden, vorerst in Myranor zu bleiben und sich nach Balan Cantara zu begeben, um dort eine Niederlassung für den Wildvogel-Clan einzurichten.

Lehrjahre auf der »Sulman al’Nassori« und in den »Hallen des Ausgleichs zu Odar« (1042 bis 1048 BF)

Die nächsten 6 Jahre verbrachte Meas auf der »Sulman al'Nassori« – dem Schulschiff der Khunchomer Magier*innen – und in den »Hallen des Ausgleichs zu Odar«. Die ersten Schritte bei der Ausformung ihrer – als Elfe angeborenen – magischen Talente begann sie dabei auf der »Sulman al'Nassori«, die Meas vor allem wegen ihrer seefahrerischen Talente Aufnahm. Ein Lernen an beiden Akademien war ihr erst zwei Jahre später durch den Portalzauber und den Holografiezauber möglich, die sie beide von Elsarion Flammenherz erlernte. Dazwischen lag eine Zeit harter Studien aber auch schneller Fortschritte, in der sich Meas auch in ihren Mitstudiosus Tharsian Varzan verliebte. Als gemeinsames Kind wurde 1047 BF die Halbelfe Tyria Wildvogel geboren.

Familiäre Konstellation

Stammbaum

                 Meas Wolfstatze
                         │
           ┌─────────────┴────────────┐
           │                          │
           ▼                          ▼
Degordarak dal Randjasiz      M'Eas Darakastoras
           │                          │
           │                   ┌──────┴──────┐
           │                   │             │
           │                   ▼             ▼
           │              Lichtkaiser   Schattenkaiser
           │                   │             │
           └─────────────────┐ │ ┌───────────┘
                             │ │ │
      Tharsian Varzan   Meas Drachenherz
             │                 │
             └────────┬────────┘
                      │
              Tyria Wildvogel

Zieheltern

Bekannte beherrschte Zauber

Outtime

Meas Drachenherz ist ein Pen&Paper-Charakter von Meas.

Fußnoten

  1. Siehe die Tätowierung des Skul'daan.
  2. »Phileasson-Saga« von Bernhard Hennen und Robert Corvus (http://www.phileasson.de/) bzw. »Die Phileasson-Saga« von Bernhard Hennen, Dietrich Bernhardt, David Heise, Markus Pfitzner & Philipp Spreckels (A173)
  3. »Die Sieben Gezeichneten« von Momo Evers, Tom Finn, Thomas Römer, Mark Wachholz, Anton Weste & Hadmar Wieser (SG0 bis SG4 – Borbaradkampagne)
  4. »Porto Velvenya« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«)
  5. »Der Fluch des Blutsteins« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«)
  6. »Der Gott der Xo'Artal« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«)
  7. »Auf Ahnenpfaden« von Christian und Judith Vogt (A188 – Legenden aus Dunklen Zeiten)