Kariim

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Arten von Kariim

aus »Magietheorie 2: Das Wesen der Kari«

aus dem Buch der Reisen von Meas Wolfstatze (S. 45 bis 51)

»Die Kari (Seele) als Psyche zusammen mit ihrem Seelenkörper (yas oder sum-iskasat) im Iskasat und ihrem Mentalkörper (irny oder sum-kosmos) im Mandria als Identität und Persönlichkeit eines Wesens beinhaltet dessen Gedanken (Kljen), Emotionen (Por), Gewissen (Vras), Gedächtnis (Gjera), Charakter (Sienna), den unveränderbaren, wahren Namen der Kari selbst (Nova), bei magiebegabten Seelen einen Teil namens Vrejax, durch den die Seele Magie vom Iskasat in das Mandria leitet, und im Falle einer Gorkari/Kurkari (Seele eines Gora bzw. Kura), Eletia (durch einen Weltendrachen verkörperte Seele eines Elements) oder Seyma (Seele eines Unsterblichen) einen weiteren Teil namens Vidaan, der weiter unten beschrieben wird. Eine Kari ist energetisch und somit können die Bereiche Kljen, Por, Vras, Gjera und Sienna durch verschiedene energetische Kräfte beeinflusst werden. Es ist also möglich Teile einer Kari zum Beispiel mittels Magie oder elektrischer Energie zu manipulieren. Auch extreme psychische Belastungen können eine Kari verändern, indem sie zum Beispiel den Bereich des Gedächtnisses vollständig fluten und sich somit auch auf Gedanken, Emotionen, Gewissen und Charakter auswirken können.

Kariim existieren generell im Iskasat (Warp oder Anderswelt), wo sie durch ihren Seelenkörper repräsentiert werden, der Vorbild und Bauplan für ihren Astralkörper (inre oder sum-mandria-mandrin) ist. Eine Kari, die mit einem materiellen Körper (Realkörper, esa oder sum-mandria-wuntal) verbunden ist (Kjenhi), oder eine Kari ohne materiellen Körper (Asthra), die aber mittels Mandrin (Astralenergie) gebunden ist, ist zwangsläufig sowohl im Iskasat als auch im Mandria existent. Im Mandria ist eine Kjenhi von ihrem sogenannten Mentalkörper umgeben. Definiert wird dieser Mentalkörper durch die Seele, gebildet aber aus Wuntal (Lebensenergie, Vis Vitalis oder Qi), welches sich im Mandria um die Kjenhi sammelt. Der Mentalkörper ist Vorbild und Bauplan für den Realkörper der Seele im Realraum. In den Astralkörpern magisch begabter Kjenhiim sammeln sich außerdem größere Mengen Mandrin, da das Mandrin durch den Vrejax einer jeden magiebegabten Kari vom Iskasat in das Mandrin fließt. Man kann sich magiebegabte Kariim also als eine Art Brücke für das Mandrin aus dem Iskasat in das Mandria des Kosmos vorstellen.

Der Mentalkörper aus Wuntal ist an den, aus organischer Materie bestehenden, Realkörper im Realraum des Kosmos gebunden. Schwindet das Wuntal aus dem Mentalkörper der Kjenhi, so wird dieser geschädigt, was sich im Endeffekt auch auf den Realkörper auswirkt, da dieser nur durch das Wuntal seine organische Struktur behält. Ein vollständiger Verlust des Wuntal bedeutet auch einen Verlust des Mentalkörpers und somit des Realkörpers, womit die Kjenhi zu einer Asthra wird; der Tod tritt ein. Auch bei Beschädigung des materiellen Realkörpers schwindet Wuntal aus dem Mentalkörper. Verbraucht eine magiebegabte Kjenhi mehr Mandrin, als sie aufbringen kann, so versucht der Vrejax dies auszugleichen, indem er Wuntal aus dem Mentalkörper in Mandrin umwandelt und dem Astralkörper zuführt. Auch dies schädigt den Mentalkörper.

Solange einer Kjenhi nicht sämtliches Wuntal ausgegangen ist, so wandelt sie langsam das sie umgebende freie Mandrin aus dem Mandria in Wuntal um und gleicht somit den Verlust aus. Bei ausreichendem Nachschub kann die Kjenhi Schäden an Mental- und Realkörper beseitigen. Doch für die Beseitigung größere Schäden bedarf es ein Maß an Wuntal, welches über das gewöhnlich um die Kjenhi gesammelte Maß hinausgeht, sodass diese Schäden nur mit der Hilfe von mächtiger Magie behoben werden können oder manuell verarztet und langwierig gepflegt werden müssen.

Die Fähigkeit einer Kjenhi Mandrin in Wuntal umzuwandeln und somit den Mentalkörper zu regenerieren, damit der Realkörper an diesen gebunden werden kann, nimmt mit der Zeit ab, weshalb die meisten Lebewesen altern und sterben.

Der Teil einer Gorkari, Kurkari, Eletia oder Seyma, den man Vidaan nennt, ist in der Lage selbst dann noch Mandrin in Wuntal umzuwandeln, wenn das Wuntal um die Kari bereits vollständig verloren ist und sie somit ihren Mentalkörper verloren hat. Auf Dauer ist ihr somit eine Reinkarnation des Mentalkörpers als auch des an diesen gebundenen Realkörpers möglich. Bei einer Reinkarnation des Mentalkörpers und somit des Realkörpers kann es jedoch zu Abweichungen von der Definition des Mentalkörpers, wie sie durch die Seele an sich besteht, kommen. Abweichend zur Identität, die aus Seele, Seelenkörper und, durch die Seele definierten, Mentalkörper besteht, spricht man hier von einer Avatara-Identität oder einfach Avatara (Pl.: Avataraim).

Durch das Gehirn ist der Realkörper mit der Kjenhi verbunden. Die energetischen Ströme der Kjenhi werden vom Gehirn in elektrochemische Vorgänge übertragen und die Kjenhi ist in der Lage die elektrochemischen Vorgänge im Gehirn aufzunehmen, wodurch eine perfekte Verbindung (Schnittstelle) ermöglicht wird. Physische Beschädigungen des Gehirns können dazu führen, dass der Kontakt zwischen der Kjenhi und dem Realkörper gestört wird, auch wenn der Mentalkörper ansonsten vollständig und mit dem Realkörper verbunden ist und auch die Kjenhi an sich vollständig intakt ist.

Kjenhi

Eine Kjenhi ist eine Kari, die sowohl im Iskasat als auch im Mandria des Kosmos präsent ist. Im Mandria besitzt sie einen, durch die Kari definierten, Mentalkörper aus Wuntal, der an einen materiellen, organischen Realkörper im Realraum gebunden ist. Sie ist sozusagen die Kari eines Lebenden. Durch Trance oder im Traum können Kjenhi ihr Bewusstsein vom Kosmos in das Iskasat bewegen und somit durch dieses wandeln und mit dortigen Wesenheiten wie zum Beispiel Asthraim, Njekenim oder Skorim Kontakt aufnehmen. Durch das Iskasat wandeln sie in ihren dortigen Seelenkörpern.

Asthra

Die Asthra besitzt keinen Mentalkörper mehr und hat somit auch den Kontakt zu ihrem Realkörper verloren. Im Normalfall sind diese Kariim nur noch im Iskasat vorhanden, da sie mit ihrem Mentalkörper ihren Halt im Mandria und damit im Kosmos verloren haben. Mit Magie können sie dennoch als Geist in das Mandria zurückgerufen werden, und selbst ihren Mentalkörper durch die Umwandlung enormer Mengen von Mandrin in Wuntal wiederherzustellen ist möglich, wenn auch mit einem gigantischen Maß an magischem Können verbunden. Sogenannte Untote beherbergen keine Seele. Sie sind tote, bestenfalls halborganische Konstrukte, die von einem Kuranjeken (Dämon) oder von Magie bewegt werden wie die Puppen eines Marionettenspielers.

Seyma

Die Kariim der Unsterblichen nennt man Seymaim. Oder besser gesagt, spricht man bei dem Unsterblichen selbst von einem oder einer Seyma. Die Kari des Unsterblichen und der Unsterbliche selbst werden also als identisch angesehen. Von einer normalen Kjenhi oder Asthra unterscheidet eine Seyma nur, dass sie über den, im Haupttext beschriebenen, Teil namens Vidaan verfügt, der ihr ewiges Leben und die Möglichkeit der vollständigen Regeneration des Mentalkörpers und somit des Realkörpers bringt.

Eletia

Eine Eletia ist einer Seyma sehr ähnlich. Nur ist sie halt ein wenig mehr. Als Seele eines der zehn Elemente hat ihr Realkörper die Form eines gigantischen Drachen. Ihr Astralkörper dagegen umfasst das gesamte Element. Der Astralkörper von Aionar Me – dem Weltendrachen und Eletia des Feuers (Me) – ist also mit allem was dem Element Me zuzuordnen ist verbunden. Was bei den sechs materiellen Elementen noch halbwegs fassbar ist, kann bei den vier immateriellen Elementen nur noch ein Gorkari oder eine Eletia selbst begreifen.

Gorkari / Kurkari

Auch Gorkariim und Kurkariim sind den Seymaim sehr ähnlich. Ihr Unterschied besteht darin, dass eine Gorkari/Kurkari sich aus vielen Seymaim zu einer Seele zusammensetzt, da sie aus tausenden Kleinstlebewesen – den sogenannten Gora Nyohy Jassantani, beziehungsweise den Kura Nyohy Jassantani – zusammengesetzt ist.«