Ma-Chao Shimazu

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Leben

In der Dynastie der Shu-Han

Von 176 n.Chr. (8.176 d.AS.) bis 222 n.Chr. (8.222 d.AS.) erschien die Seele von Ma-Chao (馬超) ein erstes Mal auf der Erde und kämpfte an der Seite der Shu-Han-Dynastie in China. Nach seinem Tod im Rahmen einer schweren Krankheit, irrte seine Seele viele Jahrhunderte durch das Iskasat.

Kindheit & Jugend

Ma-Chao Shimazu wurde am 20. Rahja 991 BF (9.969 d.AS.) als Zwillingsbruder von Brindijian Shimazu in der Stadt Tuzak auf der Insel des Schwarzen Waldes auf Dere geboren. Er ist als Seyma die Reinkarnation seiner selbst.

Bereits im frühen Kindesalter begann er eine Ausbildung zum Assassinen. Als er 18 Sommer alt war, führte er seinen ersten Meuchelmord aus, wurde aber ertappt und sollte hingerichtet werden. Ma-Chao wurde gemeinsam mit Marajian Kenway – dem Piratenkapitän der Karracke »Belaan's Schrei« – eingesperrt, mit dem ihm auch der Ausbruch gelang.

Einmal Pirat...

Nach dem Ausbruch heuerte Ma-Chao auf der »Belaan's Schrei« an und wurde aufgrund seiner guten Orientierung bald als Navigator ausgebildet. In Gefechten lernte er den Umgang mit den Bordgeschützen, den Einsatz von Schusswaffen und den Kampf mit Schwertern, Speeren und Anderthalbhändern. Aufgrund seiner angenehmen Stimme begann er Lieder zu singen und mit der Laute zu begleiten.

Abenteuer am Festland

Im Jahr 1013 BF (9.991 d.AS.) wurde die »Belaan's Schrei« von Yo'Nahoh – einer gigantischen Dämonenkrake – angegriffen und versenkt. Ma-Chao überlebte wie durch ein Wunder und wurde bei Vallusa an Land gespühlt. Nach der Strandung zog er auf der Reichsstraße durch die Warunkei nach Süden und ab Warunk weiter nach Westen gen Wehrheim. Auf der Reichsstraße musizierte er um Nahrung, Straßenkleidung und einen Dolch zu erstehen.

Borbarads Rückkehr

Zwischen 1014 und 1021 BF kämpfte Ma-Chao Shimazu gemeinsam mit Helena Molotowa, Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk, Tayla Talin, Ghuula Sturmfinger und Xurasch, dem Sohn des Arbosch gegen den Dämonenknecht Borbarad. Sie wurden die Sieben Gezeichneten und jeweils mit einem Zeichen der Vorsehung versehen. Ma-Chao erhielt einen magischen Handschuh namens Fünf Firnglänzende Finger. In der Dritten Dämonenschlacht gelang es ihnen gemeinsam mit vielen anderen Helden, Borbarad vernichtend zu schlagen. Borbarad selbst wurde in den Rausch der Ewigkeit entrückt.[1]

Ma-Chao Wildvogel

Logo vom Wildvogel-Clan

Nachdem er in der Stadt Nor auf Gothia zusammen mit Carah Mondtanz, Degordarak dal Randjasiz, Funke, Arantheal Daal und Abdelaman ibn Hairun den Despoten Cao Cao somera Orawe besiegt hatte, beschloss er mit Funke, Carah und Degordarak als Fahrendes Volk weiterzuziehen. Sie nannten sich der Wildvogel-Clan und begründeten im Jahr 10.008 d.AS. die Wagenburg Port Kunterbunt im Bljandanischen Wald an der Bansarischen Küste. Als Zeichen seiner Zugehörigkeit zum Wildvogel-Clan nannte er sich künftig auch »Ma-Chao Wildvogel«. Anfang 10.009 d.AS. half er, Degordarak aus den Fängen des Schattenkaisers zu befreien. Im folgenden Sommer trat er bei der Jahresfeier von Port Kunterbunt auf.

Wilder Vogel

Seit dem Herbst 10.009 d.AS. ist Ma-Chao Navigator des Katamarans »Wilder Vogel«. Im Frühjahr 10.011 d.AS. kam Talon Wildvogel als Sohn von Ma-Chao und Funke zur Welt. Am 29. Numen 10.017 d.AS. wurde mit Isolde Wildvogel ihr zweites Kind geboren.

Tod

Ma-Chao Shimazu und Funke wurden am 10. Shiva 10.017 d.AS. durch Truppen der Azocii Copsahim por Arbaksz dunk Buntah unter Poliza Hammerfaust während der – als Große Razzia bekannten – Zerstörung von Port Kunterbunt ermordet. Durch ihr Opfer gelang es dem Großteil der Bewohner*innen der Wagenburg, sich mit ihren Wagen auf Katamaranen hinaus auf's Meer retten, wo aus verbundenen Katamaranen die schwimmende Siedlung Neu-Port-Kunterbunt entstand.

Aussehen

Ma-Chao ist Tulamide, hat kurze schwarze Haare, braune Augen und ist 1,83 m groß.

Charakter

Er ist neugierig, impulsiv und war lange Zeit arrogant und eingebildet. Erst mit den Jahren ist er ausgeglichener geworden, hat sich aber seine Vorurteile gegenüber Bürger*Innen bewahrt, die seiner Meinung nach keine Ahnung haben, was ware Freiheit ist. Er ist dennoch in der Lage, seine Vorurteile zu verbergen und sich in verschiedenen sozialen Konstellationen zurecht zu finden. Ma-Chaos Gerechtigkeitswille ist beinahe wahnhaft. Aufgrund des Holz-/Papier-Baustils seiner Heimat und den Jahren auf einem Schiff hat er eine Gewisse Angst vor Feuer. Er ist ausdauernd, beidhändig und hat Glück im Spiel.

Familiäre Konstellation / Stammbaum

Djurjin Shimazu        Kenjajid Sabajiar
       │                       │
       └─┬───────────────────┬─┘
         │                   │
  Brindijian Shimazu   Ma-Chao Shimazu          Funke
                             │                    │
                             └─┬────────────────┬─┘
                               │                │
                        Talon Wildvogel   Isolde Wildvogel

Fußnoten

  1. »Die Sieben Gezeichneten« von Momo Evers, Tom Finn, Thomas Römer, Mark Wachholz, Anton Weste & Hadmar Wieser (SG0 bis SG4 – Borbaradkampagne)