Ödland (Gedicht)

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»Ödland« ist ein Gedicht von Degordarak dal Randjasiz, welches er unter dem Eindruck des Commonwealth-Ödlands als Diego Red verfasste. Es wird durch das Gedicht »Der Hoffnung Keim« fortgesetzt.

Text

es zerbrach einst ein feuer
den strahlendblauen himmel,
fiel dann in flammen hinab,
brachte elend und leid.

die luft ward zu asche,
welche tödlich erstrahlte,
die welt verbrannte,
nur tod liesz, wo leben einst war.

in ruinen stand alles
als abglanz der grösze,
die hybris nur brachte,
hass schuf und krieg.

ein krieg voll von wahnsinn,
wo krieg immer gleich bleibt,
zermalmte das sein,
verschlang jeden sinn.

aus blutiger erde
ward nichts mehr geboren,
das wasser voll gift nur,
welches stillt keinen durst.

es zerbrach einst ein feuer
einer mächtigen waffe.
der himmel ward stahlgrau
und öd' alles land.

Outtime

Das Gedicht »ödland« ist als Intime-Gedicht von Degordarak und als Outtime-Gedicht von Meas Tintenwolf verfasst.