Duncan Sarjon-Fourper: Unterschied zwischen den Versionen

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Es ist der '''6.9.[[2294 n.Chr.|2294]]'''. Ich verließ [[Vault 666]] für Erkundungen. Mein Ziel ist [[Hausprojekt Tanzende Spinne|ein altes Hausprojekt]] in [[Berlin#Nach dem Großen Krieg|Berlin]]. Wahrscheinlich ist das nur noch eine Ruine. Dort soll ich einen USB-Speicherstick bergen. Wir wissen nicht, ob irgendwer den [[Großer Krieg zwischen der VR China und der UCAS|großen Krieg]] von [[2077 n.Chr.|2077]] überlebte. Vielleicht gibt es hier draußen keinen einzigen Menschen mehr.
 
Es ist der '''6.9.[[2294 n.Chr.|2294]]'''. Ich verließ [[Vault 666]] für Erkundungen. Mein Ziel ist [[Hausprojekt Tanzende Spinne|ein altes Hausprojekt]] in [[Berlin#Nach dem Großen Krieg|Berlin]]. Wahrscheinlich ist das nur noch eine Ruine. Dort soll ich einen USB-Speicherstick bergen. Wir wissen nicht, ob irgendwer den [[Großer Krieg zwischen der VR China und der UCAS|großen Krieg]] von [[2077 n.Chr.|2077]] überlebte. Vielleicht gibt es hier draußen keinen einzigen Menschen mehr.
  

Version vom 6. Oktober 2019, 15:02 Uhr

Duncan Sarjon-Fourper ist der 2150 (10.150 d.AS.) im Vault 666 geborene Sohn von Daron Sarjon und Kyla Fourper sowie Zwillingsbruder von Thea Sarjon-Fourper. Er erkundete zusammen mit Kolja und den drei Abenteurer*innen Diego Red, Jörg und Carah die Ruinen des Hausprojekts Tanzende Spinne in den Trümmern von Berlin und fand dort eine verschlüsselte Festplatte, auf der sich die Bibliotheca Satjiris Maxima von Meas Tintenwolf befand, und die er an seinen Pip-Boy anschließen konnte. Diego, Carah und Jörg verschwanden in einem Raum der Tanzenden Spinne durch einen Teleporter, den sie ein Portal nannten.

Aus seinem Reisetagebuch

In den Trümmern von Berlin

Es ist der 6.9.2294. Ich verließ Vault 666 für Erkundungen. Mein Ziel ist ein altes Hausprojekt in Berlin. Wahrscheinlich ist das nur noch eine Ruine. Dort soll ich einen USB-Speicherstick bergen. Wir wissen nicht, ob irgendwer den großen Krieg von 2077 überlebte. Vielleicht gibt es hier draußen keinen einzigen Menschen mehr.

8.9.: Ich bin jetzt seit zwei Tagen nach Osten gewandert. Noch keinem Menschen begegnet.

13.9.: Letzte Nacht bin ich tatsächlich einem anderen Menschen begegnet. Sie heißt Namorada und kommt wohl aus einem Ort namens Croscat. Laut eigenen Aussagen hat sie zuletzt einen großen Fluss im Westen überquert. Das muss der Rhein sein. Wenn ich ihrer Erzählung richtig folge, kommt sie aus dem Nordosten von Spanien. Sie meint, es gäbe viele Siedlungen von Menschen.

8.10.: Wir sind seit ein paar Wochen in nordöstlicher Richtung unterwegs und haben den Harz durchquert. Jetzt sind wir zu dritt. Ein Mann namens Kolja Hutmacher hat sich uns angeschlossen. Er wirkt etwas arrogant und abgeklärt, scheint sich aber auch ziemlich gut in der Wildnis auszukennen. Namorada weiß auch einiges, wie man jagt und so. Aber ihr Fanatismus ist auch irgendwie etwas unheimlich. Hält sich für eine Schamanin des Feuers. Keine Ahnung, was da dran ist. Vor dem großen Krieg gab es wohl wirklich Magie in der Welt. Ob sie wirklich mit solchen Mächten im Bündnis steht??

9.10.: Auf dem Weg begegnete uns ein seltsamer Mann, der Namorada und mir Waffen schenkte. Er sprach dazu: »In einem anderen Leben, einer anderen Zeit, einem anderen Traum habt ihr mich gerettet, geheilt, als die Sieben die Sieben querte. Hier ist mein Dank dafür.«[1] Ich habe keine Ahnung, was das zu bedeuten hat.

3.11., 10:25 Uhr: Jetzt sind wir kurz vor Berlin. Werden die Stadt im Westen nach Norden umrunden, um möglichst kurz durch die Ruinen der Straßenschluchten zu laufen. Laut Kolja ist es da wohl sehr gefährlich.

14:30 Uhr: Es hat geklappt, wir haben das Hausprojekt namens Tanzende Spinne gefunden. Dort waren aber auch drei andere. Sie nennen sich Diego (auch Degordarak), Carah und Jörg. Scheinen ganz okay zu sein. Werden die Ruine wohl gemeinsam erkunden. Jetzt sind wir im Nachbarhaus, um aufs Dach zu gelangen und von dort rein zu kommen. Mussten ein paar Ghule töten, die sich hier eingenistet haben. Carah und Jörg schlafen jetzt seit knapp einer Stunde irgendwie komisch. Diego passt auf sie auf. Wir machen Pause.

17:05 Uhr: Auf dem Dach mussten wir Raidern aus dem Weg gehen. Konnten in das Haus eindringen. Viel ist intakt, aber einiges auch ziemlich zerfallen. Wir finden hier allerlei komisches Zeug. Leider fallen die Bücher in der Bibliothek auseinander, wenn wir sie aus den Regalen ziehen. Gerade war Kolja traurig, weil ein Buch mit dem Titel »Die wiedererwachte Union der Sowjetvölker – Seit Lenin und Stalin ist die Macht der großen Sozialistischen Revolution ungebrochen« von Leonid Cherkow zerfallen ist. Cherkow müsste vor dem großen Krieg der Diktator der Wiedererwachten Sowjetunion gewesen sein. Ich glaube, Kolja hängt den Überresten dessen an, was damals die Rote Arbeiter- und Bauernarmee war.

19:10 Uhr: Es ist geglückt, wir haben den USB-Stick im Zimmer eines gewissen Sergej Fourper geborgen. Laut Carah, Diego & Jörg könnte das ein Vorfahre von mir gewesen sein. Die Bibliotheca Satjiris Maxima, die sich auf dem Stick befindet, konnte ich noch nicht öffnen; ein paar Lieder schon. Da befindet sich die »Hymne der Sowjetunion« drauf und einige weitere Titel, die der marxistisch-sowjetischen Bewegung einst etwas bedeutet haben. Außerdem ein Lied mit dem Titel »Der Hoffnung Keim«, welches Diego meint, mit einer Noisy Nuke Combo aufgeommen zu haben. Ich glaube ihm das. Die Stimme passt. Aber wie kommt es hierher? Die anderen Lieder heißen »Der heimliche Aufmarsch«, »Here's to You«, »Partisanen vom Amur« und »This Land Is Your Land«. Carah, Jörg und Diego sind durch ein merkwürdiges Portal auf dem Boden in einem Raum hinter dem Kleiderschrank verschwunden. Sie haben uns viel Ausrüstung und Medi-Zeug, wie z.B. Stimpaks und RadAway dagelassen. Hinter ihnen hat das Portal zu glühen aufgehört, was es davor noch tat. Namorada hat es dann mit Feuer gereinigt. Das schien aus ihrer Hand zu kommen. Könnte es wirklich stimmen, was sie übers Feuer sagt – wenigstens teilweise? Wir haben im Keller ein Lager aufgeschlagen. Haben schon erkundet, wie wir durch die Kanalisation raus auf die Straße kommen.

6.11.: Kolja hat sich eine Jet-Abhängigkeit gefangen. Wir sind seit ein paar Tagen raus aus den Ruinen der Stadt. Jetzt hat Namorada ihn mit einem Ritual geheilt. Beide schlafen erschöpft. Ich werde ihnen irgendwann demnächst erklären müssen, dass ich mit dem USB-Stick zurück zum Vault muss.

7.11.: Wir haben die Kommune »Fortschritt« der Konföderation Sozialistischer Republiken weiter im Osten erreicht. Die gehört wohl zu den Resten der Roten Arbeiter- und Bauernarmee. Hier wird Cherkow tatsächlich noch fest verehrt. In der »Taverne zum besoffenen Hirsch« sind wir erstmal abgestiegen.

Familiäre Konstellation / Stammbaum

Daron Sarjon                  Kyla Fourper
     |                             |
     └──┬───────────────────────┬──┘
        |                       |
Thea Sarjon-Fourper   Duncan Sarjon-Fourper

Outtime

Duncan Sarjon-Fourper ist ein Fallout-LARP-Charakter von Meas.

Fußnoten

  1. Siehe BdR-17/S. 2827 f.