Degordarak dal Randjasiz (Fallout): Unterschied zwischen den Versionen

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Als wir gerade zum Mittagsmahl im ansonsten leeren Schankraum des [[Gutshaus zum Reisenden Pilger|Gutshauses zum Reisenden Pilger]] saßen, vernahm ich die Stimme von [[Anajia Saltira|Anajia]], die mich offensichtlich wecken wollte. [[Jörg, Sohn des Jirka|Jörg]] schien es ähnlich zu ergehen. Wir beschlossen alle drei auf's Zimmer zu gehen und diesem Ruf des [[Commonwealth-Ödland|Ödlands]] durch den Genuss von Jörg's Maraskanischem nachzuhelfen. Als wir im Traum erwachten, waren wir in jener Hütte in [[Sanctuary Hills#Nach dem Großen Krieg|Sanctuary]], in welcher wir [[#3. Traum – Der dritte Traum vom Ödland|zuletzt]] unser Portal aus dem Traum heraus aufgespannt hatten. Die Stimmung im Ort war angespannt und von [[Sturges (Fallout 4)|Sturges]] erfuhren wir, dass Anajia seit der letzten Nacht fort war. Es gab nun zwei Arten von Leuten in Sanctuary: diejenigen, die nicht wussten, wo sich Anajia aufhielt, und jene, die es uns nicht sagen wollten. Wir fanden Anajia's Hund [[Dogmeat (Hund)|Dogmeat]] und begaben uns zusammen mit ihm auf die Suche. Ihre Spur verlor sich in einem Wagen in südwestlicher Richtung. Keine Reste [[Astralenergie|astraler Energie]] zeugten davon, dass sie mittels eines Teleportationszaubers verschwunden sei. Unverrichteter Dinge kehrten wir zurück und stellten nun erneut Sturges zur Rede. Er meinte nun, dass Anajia zu einer Unterredung mit dem [[Das Institut|Institut]], welches die [[Synths (Institut)|Synths]] herstellte, aufgebrochen sei, wir mit niemanden außer wenigen Vertrauten darüber reden durften und dass uns wohl am ehesten [[Nick Valentine]] – ein Synth in [[Diamond City]] – und [[Preston Garvey]] in der Ortschaft [[The Castle (Commonwealth-Ödland)|The Castle]] weiterhelfen konnten, wenn wir mehr erfahren wollten. Trotz des späten Nachmittags brachen wir gen Süden auf und kamen zur Nacht in [[Greygarden]] unter. Die Stimmung dort war ähnlich angespannt wie in Sanctuary. Diffus schienen die Leute der [[Commonwealth Minutemen|Minutemen]] von einem kommenden Krieg gegen das Institut oder die [[Stählerne Bruderschaft]] auszugehen. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Süden, über den Fluss, an einem schlecht gelegten Hinterhalt von Raidern vorbei und dann nach Osten, bis wir am Nachmittag Diamond City erreichten. Wir mieteten uns für die kommende Nacht bei den Boboff's im [[Dugout Inn]] ein und suchten anschließend Nick Valentine auf. Er stellte sich als hochgradig paranoid heraus, hielt er uns doch ebenfalls für Synths. Als wir uns weigerten, ihm und seinen Gehilf*innen Dori und Stich ohne ersichtlichen Grund zu einer Untersuchung nach [[Goodneighbor]] zu folgen, ohne uns zumindest bei [[Vladim Boboff]] abzumelden, vergiftete mich Stich mit einer Nadel und als ich wieder erwachte, hatten sie uns in einen Unterschlupf östlich der Stadt verschleppt. Nun begann ich mich effektiv zur Wehr zu setzen – offensichtlich waren sie uns feindlich gesonnen und ein Blick in den [[Astralraum]] zeigte, dass weder Nick noch Dori eine [[Kariim|Seele]] hatten. Ich schlug Stich nieder und ein herbeiritualisiertes Energiefeld sollte sie uns über Nacht vom Leib und sie zugleich in ihrem Teil der Hütte gefangen halten. Am nächsten Morgen boten wir nach einer Diskussion an, nach Goodneighbor mitzukommen, wenn Stich die Hände gefesselt würden. Nachdem ich ihm mit Magie die Nase geheilt hatte, brachen wir auf. In Goodneighbor wurde mal wieder festgestellt, dass wir – wer hätte es gedacht – keine Synths seien. Endlich begann Nick zu begreifen, wie schlecht sie sich uns gegenüber verhalten hatten. Dori und Stich kamen nicht zur Einsicht und zogen unter schlechtem Benehmen ab. Unser Tag war durch und wir begaben uns früh zu Bett um am nächsten Tag nach The Castle weiterzureisen. Wir träumten einen Traum im Traum, der von [[Isla Canterra|jener mit Ruinen übersäte Insel]] handelte, von der wir in der Realität zuletzt in die [[Taverne zwischen den Welten]] gelangt waren.
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Als wir gerade zum Mittagsmahl im ansonsten leeren Schankraum des [[Gutshaus zum reisenden Pilger|Gutshauses zum Reisenden Pilger]] saßen, vernahm ich die Stimme von [[Anajia Saltira|Anajia]], die mich offensichtlich wecken wollte. [[Jörg, Sohn des Jirka|Jörg]] schien es ähnlich zu ergehen. Wir beschlossen alle drei auf's Zimmer zu gehen und diesem Ruf des [[Commonwealth-Ödland|Ödlands]] durch den Genuss von Jörg's Maraskanischem nachzuhelfen. Als wir im Traum erwachten, waren wir in jener Hütte in [[Sanctuary Hills#Nach dem Großen Krieg|Sanctuary]], in welcher wir [[#3. Traum – Der dritte Traum vom Ödland|zuletzt]] unser Portal aus dem Traum heraus aufgespannt hatten. Die Stimmung im Ort war angespannt und von [[Sturges (Fallout 4)|Sturges]] erfuhren wir, dass Anajia seit der letzten Nacht fort war. Es gab nun zwei Arten von Leuten in Sanctuary: diejenigen, die nicht wussten, wo sich Anajia aufhielt, und jene, die es uns nicht sagen wollten. Wir fanden Anajia's Hund [[Dogmeat (Hund)|Dogmeat]] und begaben uns zusammen mit ihm auf die Suche. Ihre Spur verlor sich in einem Wagen in südwestlicher Richtung. Keine Reste [[Astralenergie|astraler Energie]] zeugten davon, dass sie mittels eines Teleportationszaubers verschwunden sei. Unverrichteter Dinge kehrten wir zurück und stellten nun erneut Sturges zur Rede. Er meinte nun, dass Anajia zu einer Unterredung mit dem [[Das Institut|Institut]], welches die [[Synths (Institut)|Synths]] herstellte, aufgebrochen sei, wir mit niemanden außer wenigen Vertrauten darüber reden durften und dass uns wohl am ehesten [[Nick Valentine]] – ein Synth in [[Diamond City]] – und [[Preston Garvey]] in der Ortschaft [[The Castle (Commonwealth-Ödland)|The Castle]] weiterhelfen konnten, wenn wir mehr erfahren wollten. Trotz des späten Nachmittags brachen wir gen Süden auf und kamen zur Nacht in [[Greygarden]] unter. Die Stimmung dort war ähnlich angespannt wie in Sanctuary. Diffus schienen die Leute der [[Commonwealth Minutemen|Minutemen]] von einem kommenden Krieg gegen das Institut oder die [[Stählerne Bruderschaft]] auszugehen. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Süden, über den Fluss, an einem schlecht gelegten Hinterhalt von Raidern vorbei und dann nach Osten, bis wir am Nachmittag Diamond City erreichten. Wir mieteten uns für die kommende Nacht bei den Boboff's im [[Dugout Inn]] ein und suchten anschließend Nick Valentine auf. Er stellte sich als hochgradig paranoid heraus, hielt er uns doch ebenfalls für Synths. Als wir uns weigerten, ihm und seinen Gehilf*innen Dori und Stich ohne ersichtlichen Grund zu einer Untersuchung nach [[Goodneighbor]] zu folgen, ohne uns zumindest bei [[Vladim Boboff]] abzumelden, vergiftete mich Stich mit einer Nadel und als ich wieder erwachte, hatten sie uns in einen Unterschlupf östlich der Stadt verschleppt. Nun begann ich mich effektiv zur Wehr zu setzen – offensichtlich waren sie uns feindlich gesonnen und ein Blick in den [[Astralraum]] zeigte, dass weder Nick noch Dori eine [[Kariim|Seele]] hatten. Ich schlug Stich nieder und ein herbeiritualisiertes Energiefeld sollte sie uns über Nacht vom Leib und sie zugleich in ihrem Teil der Hütte gefangen halten. Am nächsten Morgen boten wir nach einer Diskussion an, nach Goodneighbor mitzukommen, wenn Stich die Hände gefesselt würden. Nachdem ich ihm mit Magie die Nase geheilt hatte, brachen wir auf. In Goodneighbor wurde mal wieder festgestellt, dass wir – wer hätte es gedacht – keine Synths seien. Endlich begann Nick zu begreifen, wie schlecht sie sich uns gegenüber verhalten hatten. Dori und Stich kamen nicht zur Einsicht und zogen unter schlechtem Benehmen ab. Unser Tag war durch und wir begaben uns früh zu Bett um am nächsten Tag nach The Castle weiterzureisen. Wir träumten einen Traum im Traum, der von [[Isla Canterra|jener mit Ruinen übersäte Insel]] handelte, von der wir in der Realität zuletzt in die [[Taverne zwischen den Welten]] gelangt waren.
  
 
Ohne größere Zwischenfälle gelangten wir am folgenden Tag an unser Ziel. Von Preston Garvey erfuhren wir nun zumindest, dass es vor ein paar Tagen einen Zwischenfall in einer Siedlung der Minutemen in der Nähe gab, die den brüchigen Frieden mit dem Institut gefährdete. Eine Siedlung war von Synths des Instituts besetzt worden. Nun versuchte Anajia mit dem Leiter des Instituts – ihrem um Jahre älteren Sohn Shaun, der nahe dem Alterstod war – zu verhandeln, um die Wogen zu glätten. Dennoch wurde in allen Siedlungen der Minutemen permanent mit einem Angriff gerechnet. Da das Institut selber entscheiden konnte, wem es über Teleporter Zugang gewährte, würden wir an dieser Stelle nicht mehr machen können. Wir beschlossen, die Nacht in The Castle zu verbringen und am nächsten Tag nach Diamond City, dass neutral war, weiterzureisen. Im Dugout Inn wollten wir uns einmieten, da wir nicht wussten, wann wir hier wieder erwachen würden, nachdem wir uns durch ein Portal in unsere Realität begeben hätten. Der Versuch Anajia's, uns zu wecken, zeigte, dass unsere Körper hier blieben und dass die Zeit hier weiter verging, während wir »schliefen«, und zuletzt waren hier immerhin zwei Tage vergangen, bis wir wieder erwacht waren. So durchschritten wir das von mir aufgespannte Portal in unserem Zimmer in Vladim's Herberge und erwachten in unserem Zimmer im Gutshaus zum Reisenden Pilger.
 
Ohne größere Zwischenfälle gelangten wir am folgenden Tag an unser Ziel. Von Preston Garvey erfuhren wir nun zumindest, dass es vor ein paar Tagen einen Zwischenfall in einer Siedlung der Minutemen in der Nähe gab, die den brüchigen Frieden mit dem Institut gefährdete. Eine Siedlung war von Synths des Instituts besetzt worden. Nun versuchte Anajia mit dem Leiter des Instituts – ihrem um Jahre älteren Sohn Shaun, der nahe dem Alterstod war – zu verhandeln, um die Wogen zu glätten. Dennoch wurde in allen Siedlungen der Minutemen permanent mit einem Angriff gerechnet. Da das Institut selber entscheiden konnte, wem es über Teleporter Zugang gewährte, würden wir an dieser Stelle nicht mehr machen können. Wir beschlossen, die Nacht in The Castle zu verbringen und am nächsten Tag nach Diamond City, dass neutral war, weiterzureisen. Im Dugout Inn wollten wir uns einmieten, da wir nicht wussten, wann wir hier wieder erwachen würden, nachdem wir uns durch ein Portal in unsere Realität begeben hätten. Der Versuch Anajia's, uns zu wecken, zeigte, dass unsere Körper hier blieben und dass die Zeit hier weiter verging, während wir »schliefen«, und zuletzt waren hier immerhin zwei Tage vergangen, bis wir wieder erwacht waren. So durchschritten wir das von mir aufgespannte Portal in unserem Zimmer in Vladim's Herberge und erwachten in unserem Zimmer im Gutshaus zum Reisenden Pilger.

Aktuelle Version vom 11. Juli 2019, 18:26 Uhr

Degordarak dal Randjasiz bzw. Diego Red ist die Traumgestalt seinerselbst. Er ist gemeinsam mit Carah Mondtanz und Jörg, Sohn des Jirka im Commonwealth-Ödland auf der Erde unterwegs.

Geschichte

1. Traum

Jörg, Carah und Degordarak im Commonwealth-Ödland
Degordarak schleudert Feuerbälle im Commonwealth-Ödland

Das erste Mal erwachte Degordarak dal Randjasiz 2294 (10.294 d.AS.) gemeinsam mit Carah Mondtanz und Jörg, Sohn des Jirka im Commonwealth-Ödland, nachdem er, Carah und Jörg am Strand von Port Kunterbunt eingeschlafen waren. Nachdem sie sich einem Angriff von Raidern erwehrt hatten, versuchten sie herauszufinden wo sie waren. Sie gelangten in die Ruinen von Boston, wo sie von einer größeren Siedlung namens Diamond City erfuhren. Auf der Suche nach diesem Ort rasteten sie des Abends in einem abgelegenen Gehöft, dessen ehemalige Bewohner*innen seit dem Großen Krieg mumifiziert waren. Degordarak spannte dort mit Magie ein Portal nach Port Kunterbunt auf, wo sie am Strand erwachten, nachdem sie durch das Portal hindurch geschritten waren.

2. Traum

Jörg und Degordarak im Commonwealth-Ödland
Diamond City
(Screenshot aus Fallout 4)
Nachdem sie in dem Gehöft wieder erwacht waren, setzten Carah, Jörg und Degordarak ihre Suche nach Diamond City fort, wo sie sich im Dugout Inn von Vladim und Yefim Boboff einquartierten.

3. Traum – Der dritte Traum vom Ödland

(siehe »Der dritte Traum vom Ödland« im Buch der Reisen 2, S. 248 ff.)

Auf dem Rückweg aus Mitraspera hatte ich einen erneuten Traum vom Ödland. Ich erwachte in diesem neben Carah in der Herberge der Boboff-Brüder in Diamond City, in der wir den letzten Traum verlassen hatten. Während Jörg und Carah, die in Port Kunterbunt träumten, und ich uns über unsere momentane Situation im realen Leben austauschten, kam Vladim Boboff herein. Er brachte uns Frühstück und bot uns an, uns mit den Minutemen bekannt zu machen, die zum Gefolge der »Vault-Bewohnerin« gehörten. Wir nahmen das Angebot dankend an und lernten auf dem Marktplatz der Stadt Sturges und Piet kennen, die mit einer Karawane gen Norden ziehen wollten. Nachdem wir uns auf dem Markt noch mit weniger auffälliger Kleidung sowie einigen Stimpaks und ein paar Portionen RadAway ausgerüstet hatten, zogen wir gen Nordosten über Bunker Hill nach County Crossing, wo wir die »Vault-Bewohnerin« und Anführerin der Minutemen trafen, die mich in einem ersten Augenblick erschrocken, ja fast panisch musterte, bevor sie uns begrüßte und sich mit dem Namen Anajia Saltira vorstellte. Wir legten unsere Karten offen auf den Tisch, erzählten, dass wir uns aus unserer Sicht in einem Traum befanden, und ich zeigte auch, wie wir Mandrin nutzten, um Zauber zu wirken. Sturges hielt mich nun vorerst für einen Synth des sogenannten Instituts. Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet, es muss sich hierbei jedoch um irgendwelche künstlichen Menschen handeln, denen die meisten ablehnend gegenüberstehen.

Anajia Saltira im Gespräch mit Degordarak, Carah und Jörg
Am nächsten Tag brachen wir zusammen mit Anajia, Sturges und einigen anderen zur Finch Farm auf. Wir wollten dieser gegen die Überfälle durch eine Gruppe, die sich »Geschmiedete« nannten, helfen. In einem Hinterhalt konnten wir einen Trupp dieser Geschmiedeten ausschalten, um diese künftig erst einmal von Plünderungen gegen die Farm abzuschrecken. Nachdem ich unseren Gegner*innen mit Feuerbolzen zu Leibe gerückt war, stellte Anajia nun fest, dass ich ganz offensichtlich kein Synth war. Was für eine Freude. Gemeinsam mit Anajia und Sturges zogen wir von der Farm Richtung Westen, um über die Siedlung Greentop den Ort Sanctuary zu erreichen. In Greentop durfte ich mir die Karte des Ödlands aus dem »Pip-Boy« genannten Gerät von Anajia abzeichnen. Damit mir dies auch in der Trance des Traumes in meinem realen Buch der Reisen gut gelang, unterstützte ich meine Sinne und meine Willenskraft mit einem bewusstseinserweiternden Mittel namens Jet. Ich nahm die Welt um ein tausendfaches intensiver wahr und mir gelang, wie sich nach dem Traum herausstellen sollte, auch die Vollendung der Zeichnung meiner Karte, die ich im letzten Traum etwas stümperhaft angefangen hatte. Mit einer Großen Ladung an Stimpaks ging es am nächsten Morgen weiter. Abgesehen von einer Begegnung mit Krieger*innen der wohl Faschaz-gefälligen »Stählernen Bruderschaft«, in der Anajia und Sturges durch Worte eine Konfrontation verhindern konnten, verlief die weitere Reise ohne Zwischenfälle. Am späten Abend erreichten wir Sanctuary. Es folgte ein längeres Gespräch mit der Anführerin der Minutemen, aus dem wir einige interessante Informationen ziehen konnten. Bei unserer ersten Begegnung hatte mich Anajia wohl deshalb kurzzeitig so erschrocken gemustert, weil sie in einer Zeit vor dem großen Krieg, der diese Welt verbrannt hatte, einst dem Schattenkaiser begegnet war. Auch für sie war die Begegnung mit diesem Herrscher der Finsternis wohl eine traumatische Erinnerung. Vor dem Krieg nannte man diese Welt »Erde« und der »Vault-Bewohnerin« war aus dieser Zeit auch die Stadt Berlin noch bekannt. Allerdings waren seit unserer Realität, wo dort das Jahr 2011 geschrieben wurde, wohl 283 Jahre ins Land gegangen. Ob dem Krieg auch die »Tanzende Spinne« zum Opfer gefallen war? Warum wir vom Ödland – also der Erde der Zukunft – träumten und wie real diese Träume waren, blieb uns weiterhin ein Rätsel, dass auch die Wahrsagerin Mama Murphy unter dem Einfluss von Jet nicht beantworten konnte. Wir seien drei Vögel fern von unserem Nest, in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort, zugleich hier und dort... Nun wollte auch Jörg diese Droge ausprobieren und er genoss einen wilden Rausch, während Carah und ich uns zurückzogen, um die letzten Stunden zu genießen, bevor wir ein von mir aufgespanntes Portal durchschreiten und sie in Port Kunterbunt und ich auf dem Schiff der Mitrasperanischen Hanse erwachen würde.

4. Traum – Verwirrspiele im Ödland

(siehe »Verwirrspiele im Ödland« im Buch der Reisen 2, S. 259 ff.)

Als wir gerade zum Mittagsmahl im ansonsten leeren Schankraum des Gutshauses zum Reisenden Pilger saßen, vernahm ich die Stimme von Anajia, die mich offensichtlich wecken wollte. Jörg schien es ähnlich zu ergehen. Wir beschlossen alle drei auf's Zimmer zu gehen und diesem Ruf des Ödlands durch den Genuss von Jörg's Maraskanischem nachzuhelfen. Als wir im Traum erwachten, waren wir in jener Hütte in Sanctuary, in welcher wir zuletzt unser Portal aus dem Traum heraus aufgespannt hatten. Die Stimmung im Ort war angespannt und von Sturges erfuhren wir, dass Anajia seit der letzten Nacht fort war. Es gab nun zwei Arten von Leuten in Sanctuary: diejenigen, die nicht wussten, wo sich Anajia aufhielt, und jene, die es uns nicht sagen wollten. Wir fanden Anajia's Hund Dogmeat und begaben uns zusammen mit ihm auf die Suche. Ihre Spur verlor sich in einem Wagen in südwestlicher Richtung. Keine Reste astraler Energie zeugten davon, dass sie mittels eines Teleportationszaubers verschwunden sei. Unverrichteter Dinge kehrten wir zurück und stellten nun erneut Sturges zur Rede. Er meinte nun, dass Anajia zu einer Unterredung mit dem Institut, welches die Synths herstellte, aufgebrochen sei, wir mit niemanden außer wenigen Vertrauten darüber reden durften und dass uns wohl am ehesten Nick Valentine – ein Synth in Diamond City – und Preston Garvey in der Ortschaft The Castle weiterhelfen konnten, wenn wir mehr erfahren wollten. Trotz des späten Nachmittags brachen wir gen Süden auf und kamen zur Nacht in Greygarden unter. Die Stimmung dort war ähnlich angespannt wie in Sanctuary. Diffus schienen die Leute der Minutemen von einem kommenden Krieg gegen das Institut oder die Stählerne Bruderschaft auszugehen. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Süden, über den Fluss, an einem schlecht gelegten Hinterhalt von Raidern vorbei und dann nach Osten, bis wir am Nachmittag Diamond City erreichten. Wir mieteten uns für die kommende Nacht bei den Boboff's im Dugout Inn ein und suchten anschließend Nick Valentine auf. Er stellte sich als hochgradig paranoid heraus, hielt er uns doch ebenfalls für Synths. Als wir uns weigerten, ihm und seinen Gehilf*innen Dori und Stich ohne ersichtlichen Grund zu einer Untersuchung nach Goodneighbor zu folgen, ohne uns zumindest bei Vladim Boboff abzumelden, vergiftete mich Stich mit einer Nadel und als ich wieder erwachte, hatten sie uns in einen Unterschlupf östlich der Stadt verschleppt. Nun begann ich mich effektiv zur Wehr zu setzen – offensichtlich waren sie uns feindlich gesonnen und ein Blick in den Astralraum zeigte, dass weder Nick noch Dori eine Seele hatten. Ich schlug Stich nieder und ein herbeiritualisiertes Energiefeld sollte sie uns über Nacht vom Leib und sie zugleich in ihrem Teil der Hütte gefangen halten. Am nächsten Morgen boten wir nach einer Diskussion an, nach Goodneighbor mitzukommen, wenn Stich die Hände gefesselt würden. Nachdem ich ihm mit Magie die Nase geheilt hatte, brachen wir auf. In Goodneighbor wurde mal wieder festgestellt, dass wir – wer hätte es gedacht – keine Synths seien. Endlich begann Nick zu begreifen, wie schlecht sie sich uns gegenüber verhalten hatten. Dori und Stich kamen nicht zur Einsicht und zogen unter schlechtem Benehmen ab. Unser Tag war durch und wir begaben uns früh zu Bett um am nächsten Tag nach The Castle weiterzureisen. Wir träumten einen Traum im Traum, der von jener mit Ruinen übersäte Insel handelte, von der wir in der Realität zuletzt in die Taverne zwischen den Welten gelangt waren.

Ohne größere Zwischenfälle gelangten wir am folgenden Tag an unser Ziel. Von Preston Garvey erfuhren wir nun zumindest, dass es vor ein paar Tagen einen Zwischenfall in einer Siedlung der Minutemen in der Nähe gab, die den brüchigen Frieden mit dem Institut gefährdete. Eine Siedlung war von Synths des Instituts besetzt worden. Nun versuchte Anajia mit dem Leiter des Instituts – ihrem um Jahre älteren Sohn Shaun, der nahe dem Alterstod war – zu verhandeln, um die Wogen zu glätten. Dennoch wurde in allen Siedlungen der Minutemen permanent mit einem Angriff gerechnet. Da das Institut selber entscheiden konnte, wem es über Teleporter Zugang gewährte, würden wir an dieser Stelle nicht mehr machen können. Wir beschlossen, die Nacht in The Castle zu verbringen und am nächsten Tag nach Diamond City, dass neutral war, weiterzureisen. Im Dugout Inn wollten wir uns einmieten, da wir nicht wussten, wann wir hier wieder erwachen würden, nachdem wir uns durch ein Portal in unsere Realität begeben hätten. Der Versuch Anajia's, uns zu wecken, zeigte, dass unsere Körper hier blieben und dass die Zeit hier weiter verging, während wir »schliefen«, und zuletzt waren hier immerhin zwei Tage vergangen, bis wir wieder erwacht waren. So durchschritten wir das von mir aufgespannte Portal in unserem Zimmer in Vladim's Herberge und erwachten in unserem Zimmer im Gutshaus zum Reisenden Pilger.

5. Traum – Das gespaltene Institut

(siehe »Das gespaltene Institut« im Buch der Reisen 2, S. 290 f.)

Als wir wieder im Ödland erwachten, beschlossen wir, die vom Institut eroberte Siedlung der Minutemen[1] selbst zu begutachten. Es handelte sich um Nordhagen Beach und so reisten wir mit den Minutemen Fred, James und Leo über Hangman's Alley und County Crossing an die Nordwestküste des Commonwealth-Ödlands. Dort konnten Carah, Jörg und ich die anwesenden Synths mit Magie überlisten und bekamen die Siedlung zu sehen, die sich im Besatzungszustand befand. Außerdem erfuhren wir, dass sich das Institut wohl gespalten habe und dessen langjähriges, offizielles Oberhaupt Shaun Farnwood dem Alterstod erlegen war. Verhandlungen ergaben nichts, sodass wir nach County Crossing zurückkehrten, wo wir den Synth X-99, der auf den Namen George hört, kennenlernten. Wir folgten ihm zu einem geheimen Unterschlupf jenes Teils des Instituts um Linda Palmer, der Anajia wohl noch immer verhandlungsbereit gegenüberstand. Daneben gibt es jenes Institut um Sarah Parker und Ulysses James, welches Nordhagen Beach besetzt hält und die Herausgabe des Synths D-99Gabriela – fordert. Viel ausrichten konnten wir bis zu unserem Erwachen in der Realität nicht.

6. Traum – Es gärt Krieg in der Asche

(siehe »Es gärt Krieg in der Asche« im Buch der Reisen 2, S. 294 ff. bzw. das Gedicht »Der Hoffnung Keim«)

Wir erwachten im Unterschlupf von Linda Palmer und ihrem kleinen Ableger des Instituts. Von ihr erfuhren wir, dass Anajia uns in The Castle sprechen wollte und so brachen wir, nachdem uns Linda mit einem Lasergewehr und zwei EMP-Granaten ausgerüstet hatte, am frühen Morgen auf. Bis Bunker Hill reisten wir gemeinsam mit einer Karawane, die gebratenes Mirelurk-Fleisch mit uns teilte. Dort kamen wir zur Nacht unter und die alte Waffennärrin Cricket unterrichtete uns und rüstete gegen Bezahlung auch Carah's neues Gewehr auf. Am nächsten Tag erreichten wir nach einem kleinen Zwischenfall, bei dem sogenannte Gunner – einfache Räuber – versucht hatten, uns auszurauben, The Castle. Anajia Saltira und Preston Garvey empfingen uns. Nachdem wir unterwegs bereits gehört hatten, dass Somerville Place an die Stählerne Bruderschaft gefallen war, mussten wir nun erfahren, dass sie den Minutemen auch Jamaica Plain und Tenpines Bluff abgenommen hatten. Mit einem stählernen Insektopter, den sie Vertibird nannte, begleiteten wir Anajia zum Hauptsitz der Bruderschaft in Boston Airport.

Verhandlungen mit deren faschazgefälligem Anführer Arthur Maxson legten offen, dass sie uns vorwarfen, lebensbewusste Synths und vergiftete Menschen – die untoten Ghulen sehr nahe aber mit einem verständigen Geist beseelt waren – zu beherbergen. Die Minutemen würden künftig nicht nur Krieg gegen den Großteil des Instituts sondern auch gegen die Bruderschaft führen müssen. Dem Ödland standen also unruhige Zeiten bevor. Anajia's Aufrichtigkeit, mit der sie die Minutemen führte, um den Menschen ein Heim zu schaffen, beeindruckte mich. Wir würden nun versuchen müssen, die freien Synths und die »Ghule« bei einer Gruppen namens »Railroad« in Sicherheit zu bringen, die Anschuldigungen der Stählernen Bruderschaft ins Lächerliche zu ziehen und die Prydwen. – das fliegende Flaggschiff der Bruderschaft – in einer Kommandoaktion zu erobern. In County Crossing, wohin Anajia, Carah, Jörg und ich uns nach den gescheiterten Verhandlungen zurückgezogen hatten, arbeitete ich an dem Portalzauber und stellte fest, dass ich ihn unter den erschwerten Bedingungen des Traums mithilfe eines Elements der Zielwelt – also zum Beispiel Erde aus dem Ödland – als Komponente stabilisieren und somit auch hier mit Portalen reisen konnte.

7. Traum – Der Dämon des Krieges

(siehe »Der Dämon des Krieges« im Buch der Reisen 3, S. 339 ff.)

Mit dem nächsten Morgen im Ödland begann unsere Vorbereitung auf den Krieg gegen Bruderschaft und Institut. Wir wussten, dass wir schnell handeln mussten, wenn wir den Minutemen eine Chance auf den Sieg sichern wollten. Zunächst besprachen wir mit Anajia unser Vorgehen. Ich würde ihr ein Fokus-Artefakt erschaffen, welches eine Kommunikation auch von ihrer Seite aus mittels Holografiezauber möglich machen sollte. Dies war eine neue Herausforderung für mich, da ich die Schaffung eines Artefakts zuvor nie hatte üben können. Es nahm einige Stunden in Anspruch. Carah und Jörg übten sich in dieser Zeit wohl an ihren Waffen. Anajia hatte, wie sie mir später beichtete einen kurzen Blick in mein Buch der Reisen geworfen und dort das Gedicht »Der Hoffnung Keim« gelesen, bevor Carah mein Buch in Verwahrung genommen hatte. Anajia zog nun nach Goodneighbor und wollte unterwegs mit der Anführerin der Railroad sprechen, während Carah, Jörg und ich zusammen mit einem Mann namens Steve gegen Abend nach Kingsport Lighthouse aufbrachen, wo wir zuerst eine Gruppe religiöser Fanatiker*innen manipulieren wollten, uns beizustehen. Mit dem Metamorphosezauber brachte ich meine Augen dazu, feurig-hell zu erstrahlen, und ließ meine Hände wie Klauen aussehen. Da sie das große Feuer, dessen giftige Energie und die dadurch entstehenden Mutationen verehrten, ließen sie sich durch mein Aussehen beeindrucken, hielten mich für einen Abgesandten ihrer Gottheit, die sie Atom nannten, und versprachen in Erwartung des letzten großen Feuers, an unserer Seite zu kämpfen. Sie wollten mir einen tödlichen Sprengsatz opfern. Ich trug ihnen jedoch auf, diesen mit weiteren nach Boston Airport ins Herz der Bruderschaft zu bringen und dort zu zünden. Auf dem Rückweg nach County Crossing kam es zu einem Gefecht mit einer Gruppe Raider, bei dem Steve durch einen Kopfschuss getötet und ich durch einen Treffer und den anschließenden Sturz schwer verletzt wurde. In der Finch Farm wurde ich versorgt und wir zogen weiter nach Covenant. Unterwegs trafen wir auf die Slog-Armee, die sich komplett aus den »Ghul« genannten Ausgestoßenen zusammensetzte und voll Hass auf die Bruderschaft war. Anders als andere Siedlungen war Covenant sauber, ordentlich und beschaulich. Es war nicht leicht, ihren Bürgermeister Jacob Orden davon zu überzeugen, sich gegen die Bruderschaft und auf unsere Seite zu stellen. Es gelang jedoch und wir zogen weiter nach Diamond City. Kurz vor der Siedlung zerstörte Carah eine »Eyebot« genannte Mechanik, die sie für einen Angreifer des Instituts hielt und wir wurden von Wachen der Siedlung abgeführt. Ein Glück, dass es Vladim Boboff, der uns ein echter Freund zu sein scheint, gelang, uns freizuhandeln. Den Rest des Abends unterhielten wir uns mit der Zeitungsschreiberin Piper Wright und mit Nick Valentine über das Gerücht, dass der institutsfreundliche Bürgermeister Mayor McDonough wohl ein Synth sei, und kamen am Feuer mit den Spielleuten Sascha, Tobias, Max und Sarah ins Gespräch, die als Noisy Nuke Combo durch das Land zogen.

Am nächsten Morgen hielt der Bürgermeister eine Rede am Marktplatz. Die Astralsicht offenbarte Carah und mir, dass sowohl McDonough als auch einer seiner Wächter keine Seele hatten und sie somit wohl tatsächlich Synths waren. Wir berieten mit Anajia über diese Entdeckung und sie beschloss, die Stadt durch die Railroad und die Minutemen in einer Partisanenaktion übernehmen zu lassen. Diese sollte gegen Abend dieses Tages beginnen. In der Zwischenzeit statteten wir Travis Miles vom Diamond City Radio einen Besuch ab, arbeiteten an seinem Selbstvertrauen und überzeugten ihn, mit mir und der Noisy Nuke Combo eine Vertonung von »Der Hoffnung Keim« zu wagen. Wir begegneten der Fanatikerin Myrna, die plante, in der kommenden Nacht alle Synths – und jene, die sie dafür hielt, – zu töten, und sprachen mit dem Railroad-Agenten Deacon, der uns darauf einschwor, die Übernahme von Diamond City durch das Erzeugen von Tumulten zu unterstützen. So kam es, dass wir an Eyebots randalierten und nebenher Myrna's Plan durchkreuzten, während vor den Toren der Stadt eine kleine Armee der Bruderschaft in einer Schlacht durch das Institut geschlagen wurde. Zusammen mit einer Truppe der Minutemen stürmten wir letztendlich das Haus des Bürgermeisters, überredeten die meisten Wachen, sich zu ergeben und konnten Mayor McDonough stellen, der ob unserer Überlegenheit und meines Energiefeldzaubers ohne Umschweife zugab, ein Synth des Instituts zu sein und die Waffen streckte. Wir beendeten sein unbeseeltes Wirken und entfernten aus seinem Körper das »Implantat« – ein Artefakt, welches eine Seele ersetzte und ihn zu einer steuerbaren Puppe machte. Dies war den Leuten in Diamond City Beweis genug für die Ausübung von Kontrolle durch das Institut. Sie bekannten sich nun zu den Minutemen und Piper & Travis sorgten für die Verbreitung dieser Nachricht. Über ein Portal kehrten wir vom Dugout Inn aus nach The Castle zurück.

Taktisch-strategische Karte vom Krieg im Commonwealth-Ödland als selbstgebautes Brettspiel: Gesamte Ödland-Karte
Im Hauptquartier der Minutemen besprachen wir an einer holographischen Karte unsere weiteren Strategien und Taktiken. Das Gefecht zwischen Institut und Bruderschaft vor den Toren von Diamond City hielt an und nördlich von Boston Airport kämpften die Fanatiker*innen aus Kingsport Lighthouse unterstützt durch Truppen der Minutemen gegen zwei Trupps und ein Landschlachtschiff der Bruderschaft.
Taktisch-strategische Karte vom Krieg im Commonwealth-Ödland als selbstgebautes Brettspiel: Kampf um Boston Airport
Die Synths in Nordhagen Beach direkt östlich von Boston Airport – welches ja das Hauptquartier der Bruderschaft war – verhielten sich zunächst ruhig. Wir beschlossen, uns zuerst um das Institut zu kümmern, bevor wir eine Kommandoaktion zur Eroberung der Prydwen durchführen würden. Die Schwierigkeit bestand darin, in die unterirdischen Anlagen des Instituts einzudringen. Es war nur durch Teleporter erreichbar und nur Anajia und Linda konnten diese aktuell benutzen. Die Idee bestand nun darin, dass Anajia das Institut aufsuchen sollte, wo sie zweifelsohne festgenommen werden würde. In eine Zelle gesperrt, konnte sie anschließend einen Knickfoki mit einem Portalzauber auslösen. Jörg und ein anderer Minutemen jeweils in einer mächtigen Powerrüstung, zwei Synths aus der Institutsabspaltung um Linda Palmer, Carah und ich konnten somit durch ein Portal zu ihr gelangen. Die beiden Krieger mit Powerrüstungen würden die Gitterstäbe der Zelle aufbiegen und uns somit den Weg in das Institut ebnen können. Die Nacht nutzten wir für Vorbereitungen, Absprachen mit Linda, Kampfübungen und Schlaf. Am nächsten Morgen brach Anajia auf und öffnete uns einige Zeit später, wie geplant, ein Portal.

Im Institut mussten wir uns gegen eine Truppe Synths erwehren, bevor wir uns einen Weg zu deren zentraler Steuerung bahnen konnten. Es gelang uns die einfachen Synths und auch die mächtigeren Runner abzuschalten und Linda mitzuteilen, dass sie sich nun gefahrlos zu uns begeben konnte. Sie versprach, das Institut nach einer Übernahme im Einklang mit den Minutemen zu führen und lebensbewussten Synths ein unabhängiges Leben zu ermöglichen. Dann änderte sie das Verhalten der abgeschalteten Synths, bevor sie diese wieder aktivierte. Sie standen nun auf unserer Seite und es war ein Leichtes, Sarah Parker und Ulysses James zu stellen und festzusetzen. Das Institut war unter unserer Kontrolle. Zurück in The Castle konnten wir nun die Truppen von Institut und Minutemen so koordinieren, dass die Bruderschaft im Süden und vor den Toren von Diamond City unter unserer gemeinsamen Übermacht zusammenbrach. Auch um Boston Airport, welches durch die Fanatiker*innen in einem selbstmörderischen Akt in Teilen gesprengt wurde, erlangten wir die Kontrolle.

Taktisch-strategische Karte vom Krieg im Commonwealth-Ödland als selbstgebautes Brettspiel: Niederlage der Bruderschaft
Arthur Maxson bat um Kapitulationsverhandlungen und wir ließen seine verbliebenen Truppen zu Fuß und ohne die Prydwen abziehen. Er selbst zog es vor, in einem Duell gegen George, den er erst ganz zuletzt als Synth erkannte, zu sterben. Anajia erklärte sich bereit, uns die Prydwen für eine Expedition über den östlichen Ozean, auf dessen anderer Seite wir die Ruinen von Berlin und der Tanzenden Spinne vermuteten, zu überlassen. Diese Reise wollten wir antreten, wenn wir das nächste Mal vom Ödland träumen würden. Nun zogen Carah, Jörg und ich zu dritt über leichte Umwege nach Diamond City, erlebten unterwegs die ausgelassene Siegesstimmung, hörten in den Siedlungen auch das Lied von mir und der Noisy Nuke Combo und konnten über die Astralsicht herausfinden, dass sich tatsächlich in jedem der zwei Köpfe eines Brahmin eine Seele befand. In Diamond City suchten wir das Dugout Inn auf und erwachten über ein Portal in der Realwelt.

Gedichte

→ siehe auch: Gedichte zum Satjira-Project

Outtime

Degordarak dal Randjasiz ist ein Pen&Paper-Charakter von Meas.

Fußnoten

  1. Siehe »Verwirrspiele im Ödland«