Sowjetunion

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Geschichte

1917 bis 1991 – Erste Sowjetunion

Die erste Sowjetunion wurde 1922 von der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik gegründet und hatte ihre Anfänge in Oktoberrevolution und Bürgerkrieg von 1917 bis 1922. Sie bestand, bis sie 1991 nach einer Reihe von Reformen aufgelöst wurde. Einer ihrer Nachfolgestaaten war die, aus der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik hervorgegangene, Russische Föderation. Die 2065 wiedererwachte Sowjetunion propagiert, dass sich die erste Sowjetunion jedoch niemals aufgelöst habe und sie somit kontinuierlich existiert habe.

1917 bis 1922 – Oktoberrevolution und Bürgerkrieg

Im Jahre 1917 führte Wladimir Iljitsch Lenin die Oktoberrevolution an, an welcher sich neben vielen anderen Leo Trotzki, Kane Legion, Josef Stalin, Thomas Tejun und Nikolai Orelov beteiligten. Dieser folgte ein bis 1922 andauernder Bürgerkrieg, in welchem Lenin, Trotzki und Stalin mithilfe der von Trotzki ins Leben gerufenen Roten Arbeiter- und Bauernarmee die Macht der Partei der Bolschewiki – der späteren Kommunistischen Partei Russlands/Kommunistischen Partei der Sowjetunion – gegen Konterrevolutionär*innen verteidigen und rätekommunistische und anarchistische Strukturen (z.B. in Kronstadt im Aufstand von Kronstadt[1]) auslöschen konnten.

1924 bis 1939 – Industrialisierung und Stalinistischer Terror

1939 bis 1945 – Zweiter Weltkrieg

1945 bis 1985 – Kalter Krieg

1985 bis 1991 – Reformen und Auflösung der Sowjetunion


2065 bis 2077 – Wiedererwachte Sowjetunion

2065 kam es in der Russischen Republik zu einer durch Kane Legion und der Bruderschaft von Nod mitinitiierten Revolution, in deren Folge die Sowjetunion, die Rote Arbeiter- und Bauernarmee und die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) wiederbegründet wurden. Zur Festigung des Einflusses der Sowjetunion strebte Kane die Gründung der Sozialistischen Welt-Allianz an und trat mit der SU der Eurasischen Dynastie bei. Gegen Ende des Jahres fiel Kane einem Mordanschlag – getarnt organisiert durch Leonid Cherkow – zum Opfer. Cherkow übernahm die Kontrolle über das Zentralkomitee der KPdSU und führte Säuberungen gegen Kane's vermeintliche Mörder*innen und angebliche Konterrevolutionär*innen durch. Die Hymne der Sowjetunion wurde wieder eingeführt und die Behauptung aufgestellt, die alte Sowjetunion habe nie aufgehört zu existieren, sondern bestehe weiter fort.

Am 15.05.2076 annektierte die Sowjetunion nach der Ermordung tausender linker Aktivist*innen durch die Sternschutz-Einsatzkräfte unter Bianca Voyé in Berlin den Osten der Allianz Deutscher Länder und gründete die Sowjetrepublik Ostdeutschland, was sie offiziell mit dem Schutz der Bevölkerung begründete.

Im Rahmen des Großen Krieges wurde die Sowjetunion am 23.10.2077 durch Atombomben zerstört. Im Ödland der Siebten Welt blieben die Trümmer der Sowjetunion im Südosteuropäischen, im Barsaivschen, im Osteuropäischen, im Baltischen, im Westsibirischen, im Zentralsibirischen, im Ostsibirischen und im Zentralasiatischen Ödland bestehen.

Fußnoten

  1. Wolfstatze, Meas: Die Aufstände von Kronstadt (1921) und Barcelona (1937) in der Rezeption von Marxist*innen und Anarchist*innen; Berlin 2017.