RiShu (Amauna)

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Leben

RiShu ist eine Amauna und die Schwester von BaoRan. Zusammen schlossen sie sich 4772 IZ (1025 BF) Meas Drachenherz, Sharef ibn Talruk und Tayla Talin an und folgten ihnen 4777 IZ (1030 BF) in den Süden Aventuriens. Von 1032 bis 1039 BF bereisten sie auf einem Expeditionsschiff den sagenhaften Südkontinent Uthuria.[1] In Al'Anfa betraten sie zu Beginn des Jahres 1039 BF wieder aventurischen Boden. Es war ein durchaus merkwürdiges Jahr, in dessen Lauf die beginnende Veränderung des Sternenhimmels über Dere zu beobachten war, die im Laufe der Zeit als Sternenfall bezeichnet und mal dem Namenlosen, der an seinen Ketten am Sternenwall zerre, und mal einer Prüfung der Zwölfgötter zugeschrieben wurde. Auf ihrer erste Fahrt zurück in den Gewässern rund um Aventurien folgten sie einem Traum von Meas, Sharef und Tayla zu einer kleinen, unbenannten Zyklopeninsel nahe Païlos. Sie trafen die norbardische Hexe Ruschane Wodjadeff und die Seefahrerin Chasina Gozzi, mit denen Meas, Tayla und Sharef einen weiteren Traum teilten, bevor es zu einem Kampf gegen Chasina, die sich als Kultistin des Namenlosen herausstellte, kam und eine seit über anderthalbtausend Jahren in Totenschlaf mumifizierte Erdruferin namens Clavia Galahan wieder zu Leben erwachte.[2] Meas Drachenherz, Tayla Talin, BaoRan und RiShu verschlug es mit ihrem Schiff wieder weiter nach Süden. Sharef ibn Talruk verließ die Mannschaft vorerst und begab sich zusammen mit Ruschane und deren Begleiter*innen Sir Alexander Sufour, Arngrimm, Hesindiane Taradorn und Sarathon Windstimme sowie mit Clavia zu einer Reise ins Horasreich. Gegen Ende des Jahres 1039 BF (10.009 d.AS.) gerieten Meas, Tayla, BaoRan und RiShu auf einer kleinen Insel in die Fänge finsterer Kultist*innen. Sie wurden von der Besatzung des Katamarans »Wilder Vogel« um Jinny Cuchillo, Ma-Chao Shimazu, Funke und Túpac Amaru gerettet und schlossen sich diesen an. Der Besatzung ging es darum, mehr über die al'anfanischen Kolonien in Uthuria zu erfahren, um Túpac bei seinem Befreiungskampf zu helfen. Immer wieder griffen sie auch Schiffe der Kolonialmächte Aventuriens an oder befreiten Sklav*innen. Da Meas die erfahrenste war, übernahm sie die Rolle als Kapitänin. Irgendwann kam jedoch der Punkt, wo mit Piraterie nicht mehr zu erfahren war. Jinny und Túpac setzten das Vorhaben auf dem Festland fort, während der Rest nach Port Rhiannon – einer Siedlung des Wildvogel-Clans – zurückkehrte, um sich für weitere Seefahrten vorzubereiten. Am 31. Selene 10.010 d.AS. (1040 BF) erreichten sie die Siedlung im Norden der Insel Altoum und wurden dort mit einem Fest empfangen. Neben leckerem Essen gab es Musik und Feuertanz sowie viel Freude. RiShu und ihre Begleiterinnen schlossen sich dem Wildvogel-Clan an und bezogen Wagen in Port Rhiannon. Zusammen mit anderen Clan-Geschwistern war sie auf dem »Wilden Vogel« weiterhin als Piratin aktiv und befreite Sklav*innen von den Plantagen der Südseeinseln.

In der zweiten Hälfte des Jahres 10.011 d.AS. (1041 BF, 4788 IZ) gingen RiShu und BaoRan gemeinsam mit Meas Drachenherz, Carah Mondtanz, Jörg dem Sohn des Jirka, Degordarak dal Randjasiz, Sergej Fourper und Liu Ai durch ein Portal von Vergorian zurück nach Myranor, um zusammen mit diesen Tegeve aus den Fängen des Schattenkaisers zu befreien. Dabei halfen ihnen der Vinshina-Luftschiffsführer Avin Ter Amando und die Luftschiffpiratin Leila Khaled. Mit deren Hilfe drangen die Held*innen aus der Luft in die Palast-Festung Tharan'Dur südlich der Apelioten zwischen Calacar und Daranel an der Küste des Meeres der Schwimmenden Inseln ein, während Vergorian Telun und Wulfhelm »Wattorock« Adersin mit Pirat*innen vom Meer her einen Ablenkungsangriff ausführten. Nach der geglückten Befreiung entschieden RiShu und BaoRan, vorerst in Myranor zu bleiben, um in Balan Cantara eine Niederlassung für den Wildvogel-Clan einzurichten.

Fußnoten

  1. »Porto Velvenya« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »Der Fluch des Blutsteins« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »Der Gott der Xo'Artal« (Regionalkampagne »Grüne Hölle«), »An fremden Gestaden« von Alex Spohr (A193) & »Der Schrecken der Schädelbucht« von Marc-André Karpienski, Markus Lütkemeyer & Marie Mönkemeyer (A 204)
  2. »Auf Ahnenpfaden« von Christian und Judith Vogt (A188 – Legenden aus Dunklen Zeiten)