Njekenim

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aus »Magietheorie 4: Die Geburt der Njekenim«

aus dem Buch der Reisen von Meas Wolfstatze (S. 57 bis 61)

»Einst lebte auf der Welt Argus das stolze Volk der Eredar. Beherrscht von ihrem König Argus dem Vierten formten sie ihre Welt im Mandria nach eigenen Vorstellungen und schufen Kunst in immer höheren Formen. Die Tochter von König Argus war Pawaria Xarna, die später als die erste Njeken bekannt werden sollte. Pawaria hatte drei Töchter, mit drei verschiedenen Männern. Die erste war Daemonia Xarna, deren Vater Sargeras der Vernichter – ein finsteres Geschöpf welches schon vor dem Anfang der Zeit existierte – war. Die zweite war Baltrasa Xarna, deren Vater Gorian Fiondra – ein freier Mann der Eredar – war. Die dritte und letzte war Vora Xarna, deren Vater Forseti – der gorajassantanische Hüter von Yggdrasil und Herr der Eletia – war.


Daemonia Xarna war durch ihren finsteren Vater geprägt und war die erste Kuranjeken, die erste Dämonin. Sie ließ sich nacheinander mit den sechs Ewigen Königen der Kurajassantani ein und gebar einem jedem von ihnen zwei Kinder. Dies waren die zwölf Hohen Erzdämonen Beliar der Blutige, Norlagos der Schattenhafte, Faschaz der Schinder, Hezorag der Gnadenlose, Asmodaios der Sehende, Mikaal der Drachentöter, Rakoth der Zerstörerische, Saladar der Verpester, Botar der Gierige, Xrios der Schänder, Guulan der Wandelhafte und Malagas der Fehlgeborene. Und jeder dieser Erzdämonen brachte wiederum viele kleinere Dämonen (Kuranjekenim) hervor. Von ihrem eigenen Volk – den Eredar – wurden Daemonia Xarna und ihre Erben künftig als die Man’ari – die Gefallenen – bezeichnet. Die Eredar selbst jedoch nannten sich nunmehr "die Draenei", was soviel wie "die Heimatlosen" bedeutet, denn Daemonia Xarna absorbierte die Welt Argus und ließ nur ein Loch im Gefüge zwischen Kosmos und Utgard – dem finstersten Teil des Iskasat, der Festung der Kurajassantani – zurück, das noch heute als Dämonenstern (Daemonia Xarna) bezeichnet wird.


Baltrasa Xarna war durch den Freiheitsdrang ihres Vaters geprägt und war die Mutter aller freien Baltranjekenim. An sie erinnert noch heute der Freiheitsstern (Baltrasa Xarna), wo der Kosmos in jenen Teil des Iskasat übergeht, der im Normalfall mit den Feenwelten assoziiert wird.


Vora Xarna war durch ihren Vater vom Licht und mit der Liebe zu den Elementen erfüllt. Mit jedem der zehn Weltendrach*innen zeugte sie jeweils ein Kind und diese Kinder waren die zehn Drachenwächter (Degorsukeahr) und somit die ersten zehn Goranjekenim, von denen alle weiteren abstammten. Ihre Namen sind Numen Sareph, Shiva Arset, Querxes Tareph, Satinav Thoolan, Tengu Mawas, Bahamut Ael, Ifrit Flar, Anima Glael, Branadu Gothar und Selene Goriar. Die Goranjekenim wurden auch als Elementargeister oder Elementarwesen bezeichnet. An sie erinnert noch heute Vora Xarna, im Volksmund auch der Stern der Elemente genannt, hinter dem sich nach den Legenden zufolge, der Weltenbaum Yggdrasil im Iskasat befinden soll.

Es heißt, die Njekenim kommen durch die Sterne ihrer Urmütter in den Kosmos, und so ist die Präsenz der bösartigen Kuranjekenim am größten, wenn Daemonia Xarna hell erstrahlt.«