Elemente

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aus »Magietheorie 3: Der Anfang der Zeit und die Entstehung der Elemente«

aus dem Buch der Reisen von Meas Wolfstatze (S. 54 bis 56)

»Als der Kosmos noch jung war, lebten bereits die Nyohy-Bakterien. Diese Kleinstlebewesen, waren die einzigen, die in Abwesenheit der Elemente existieren konnten. Nyohy benötigen keine Lebensenergie (Wuntal), die sie durchfließt. Nyohy existieren ewig und die Zeit (Caal) ist für sie nicht relevant. Nyohy benötigen keine Astralenergie (Mandrin) um zu wirken. Nyohy können durch Karmaenergie (Karima) beeinflusst werden, doch sie müssen es nicht. Und Nyohy leben im Mandria, weit genug weg von den materiellen Elementen Feuer (Me), Wasser (Igar), Eis (Sat), Humus (Ort), Erz (Tem) und Luft (Borea), um deren Abwesenheit nicht zu bemerken.

Um die Nyohy herum konnte etwas entstehen und so entstanden die Gora Nyohy Jassantani und die Kura Nyohy Jassantani. Beides waren ebenfalls einzellige Bakterien, die jeweils ein Nyohy in sich eingeschlossen hatten. Doch wo die Nyohy an sich noch kein Bewusstsein hatten, konnten diese neuen Formen des Lebens eine Art Schwarmbewusstsein entwickeln. Gora Nyohy Jassantani schlossen sich jeweils in großen Massen zusammen und bildeten somit die ersten Gorajassantani (Si.: Gora; Pl.: Goraim) mit ihren Gorkariim. Ebenso entstanden die Kurajassantani (Si.: Kura; Pl.: Kuraim) mit ihren Kurkariim aus den Kura Nyohy Jassantani, die sich jedoch kurz nach ihrer Entstehung in die finstersten Regionen des noch magieleeren Iskasat zurückzogen und dort für viele Jahrmillionen verweilten.

Die Gorajassantani nahmen mit ihrem Bewusstsein erstmals wahr, dass der Kosmos leer war, dass nichts war: Kein Anfang und kein Ende, keine Entstehung und kein Zerfall, kein Leben und kein Tod. Dies wollten sie ändern und so pflanzten sie Yggdrasil – den Weltenbaum – und verbanden somit den Kosmos mit dem Iskasat. Von Yggdrasil wiederum fielen zehn Samen zu Boden und aus ihnen wurden die zehn Eletiaim – die Seelen der Elemente in Form zehn gigantischer Drach*innen (der Weltendrach*innen) – und die Elemente selbst geboren. Diese Weltendrach*innen waren Satjir Karima, Idrahir Sat, Famerlor Tem, Saurator Caal, Amordur Borea, Adunur Igar, Aionar Me, Rathor Wuntal, Pyrdacor Ort und Mandracor Mandrin. Die Elemente teilten sich in materielle und nichtmaterielle Elemente. Materielle Elemente waren hierbei jene sechs, die den Kosmos physisch prägten (Feuer/Me, Wasser/Igar, Eis/Sat, Humus/Ort, Metall/Tem und Luft/Borea). Sie unterlagen den immateriellen Elementen Wuntal (Lebesenergie), Caal (Zeit), Mandrin (Astralernergie) und Karima (Karmaenergie/Nayrakis), die sie beeinflussen, aber selbst nicht vom Materiellen beeinflusst werden können. Doch wurden die nichtmateriellen Elemente später immer weniger als Elemente verehrt, womit sie einen Teil ihrer Macht wieder verloren.

Die zehn Eletiaim verbreiteten sich in Kosmos und Iskasat, wie wir ihre Ordnung noch heute kennen, und der Weg für die Entstehung des Lebens war geschaffen. Der Herr der Eletiaim wurde der Gorajassantani Forseti Aseti von Atlantis, der ob seiner Gerechtigkeit und seines Gefühls für das Gleichgewicht zum Hüter von Yggdrasil bestimmt war.«