Mandria

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aus »Magietheorie 1: Mandria und Iskasat«

aus dem Buch der Reisen von Meas Wolfstatze (S. 30 bis 32)

»Im Iskasat – der Welt des Mandrin – befinden sich die Seelen (Plural: Kariim; Singular: Kari) der Lebenden (Pl.: Kjenhiim; Si.: Kjenhi), der Toten (Pl.: Asthraim; Si.: Asthra), der Goraim und Kuraim (Pl.: Gorkariim/Kurkariim; Si.: Gorkari/Kurkari) und Unsterblichen (Pl.: Seymaim; Si.: Seyma), sowie die der Elemente (Pl.: Eletiaim; Si.: Eletia) und die Njekenim (Si.: Njeken) und Skorim (Si.: Skor). Ob jemand magiebegabt ist, hängt von seiner Kjenhi ab. Stirbt jemand magisch Begabtes, so ist auch seine Asthra magisch begabt. Gorkari, Seyma, Eletia und Njeken besitzen ebenfalls die Gabe der Magie. Mandrin kommt vom Iskasat aus durch die magiebegabten Seelen in den Kosmos ins Mandria, weshalb es sich auch in den Astralkörpern dieser Seelen sammelt. Ohne diese magiebegabten Seelen, die den Übergang für das Mandrin aus dem Iskasat in den Kosmos darstellen, würde das Mandria also nichtmehr mit Mandrin gespeist und das Mandrin langsam aus der Welt verschwinden.

Mandria bezeichnet ein energetisches Netz, dass die Quantenobjekte jeglicher Materie des Kosmos miteinander verbindet (String-Theorie). Auch die Bezeichnungen als Stringebene, Astralebene oder als Astralraum sind möglich, wobei der Begriff des Astralraums nicht mit dem der Astralen Welt, also dem Iskasat verwechselt werden sollte. Das Mandria bleibt ein Netz im Kosmos, ist also keine eigenständige Dimension. Zur Abgrenzung kann bei dem Teil des Kosmos der nicht das Mandria ist vom Realraum gesprochen werden. Das Mandria ist mit freiem Mandrin (Astralenergie) aus dem Iskasat durchflossen. Im Astralkörper magisch begabter Seelen im Kosmos sammelt sich, wie oben beschrieben, jedoch eine weit höhere Konzentration von Mandrin im Mandria und stärkt somit den – bei nicht magiebegabten Seelen völlig leeren – Astralkörper, sodass das Mandria dort die persönliche Signatur der Seele annimmt. Beim Verwenden von Zaubern wirken magisch Begabte mit ihrem konzentrierten Mandrin auf das Mandria ein und beeinflussen somit auch die Materie, indem sie das Mandria, damit die Quantenobjekte und somit die Materie formen. Dabei versickert das freigesetzte Mandrin langsam in das Iskasat, so wie alles freie Mandrin mit der Zeit versickert. Der Effekt eines Zaubers hat im Mandria solange die persönliche Signatur desjenigen, der ihn gewirkt hat, bis der letzte Rest des aufgewendeten Mandrins vollständig versickert ist. Auch bestimmte magische Symbole, wie zum Beispiel die Runen des Alten Futhark haben eigene Signaturen im Mandria und wirken sich auch auf dieses aus. Im Mandria leben die winzigen Nyohy-Bakterien, verändern es (geringfügig) und schützen es.

Mit Hilfe der Astralsicht kann ein Wesen das Mandria erkennen und betrachten.

Neben dem Mandrin ist im Mandria auch das Wuntal (Lebensenergie) sichtbar. Es bildet die Struktur aller organischen Materie in der Astralebene. Materie ist nur solange organisch, wie sie im Mandria von Wuntal durchflossen ist. Eine Kari kann, sofern sie nicht durch Mandrin gebunden ist, im Mandria und damit im Kosmos nur existieren, solange sie einen Mentalkörper aus Wuntal besitzt, der an einen Realkörper aus somit organischer Materie im Realraum gebunden ist. Der Mentalkörper ist Vorbild und Bauplan für den Realkörper. Verliert der Mentalkörper alles Wuntal, so löst er sich damit auf und der Realkörper stirbt, die Kjenhi wird zur Asthra und ist fortan nur noch im Iskasat existent. Kari, die wie bereits erwähnt durch Mandrin gebunden sind können auch als Asthra weiter im Mandria existieren, besitzen aber keinen Mentalkörper und somit auch keinen Realkörper aus organischer Materie mehr. Wuntal kann in Mandrin und Mandrin in Wuntal umgewandelt werden, da sie im Endeffekt beide Sikaryan sind. Sikaryan ist sozusagen die energetische Grundstruktur auf der Wuntal und Mandrin basieren, somit die Essenz aus der die Astral- und Mentalkörper aller Dinge bestehen und damit wiederum die Basis aller materiellen Realkörper und aller Materie im Realraum des Kosmos. Wuntal bildet sich somit beständig aus freiem Mandrin. Freies Mandrin kann durch Meditation von einer magiebegabten Kari eingefangen werden. Wird ein Mentalkörper beschädigt, so weicht eine gewisse Menge von Wuntal aus diesem und wandelt sich in freies Mandrin um. Das Erscheinungsbild eines Wesens im Realraum des Kosmos ist von seinem Realkörper abhängig. Im Mandria kann dies nicht so klar definiert werden. Die meisten Seelen sind nicht magiebegabt und besitzen somit nur einen leeren Astralkörper. Ihr Aussehen richtet sich also nach dem Mentalkörper, welcher, wie bereits beschrieben, der Bauplan für den Realkörper ist, womit sie im Mandria die selbe Erscheinung haben wie im Realraum. Bei jenen Seelen, welche jedoch magiebegabt sind, ist der Astralkörper, der nach dem Vorbild des Seelenkörpers im Iskasat geschaffen ist, stärker als der Mentalkörper, sodass sich ihr Aussehen im Realraum und im Mandria teilweise stark unterscheidet.

Mandrin und Wuntal gehören wie Caal (Zeit) und Karima (Götterenergie; das Bewusstsein der Nyohy-Bakterien) zu den nichtmateriellen Elementen. Mandrin wird durch die Eletia des Weltendrachen Mandracor Mandrin und Wuntal durch die Eletia des Weltendrachen Rathor Wuntal definiert.«