Iskasat

Aus Satjira Project
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Das Iskasat hat viele Namen. Warp, Limbus, Metaebenen oder Reich des Chaos sind nur ein paar davon.

aus »Magietheorie 5: Allgemeines über das Iskasat«

aus dem Buch der Reisen von Meas Wolfstatze (S. 63 bis 65)

»Das Iskasat, auch Astrale Welt, Anderswelt, Abyssum, Limbus, Yin oder Warp genannt, ist jener Ort, wo sich die Seelenkörper aller Seelen, seien es nun Kjenhi (Seele eines Lebenden), Asthra (Seele eines Toten), Seyma (Seele eines Unsterblichen), Eletia ([[Elemente|Seele eines Elements]) oder Gorkari (Seele eines Gottes), befinden. Doch nicht nur die Seelenkörper befinden sich hier, sondern auch vollkommen Fremde Wesen die unter dem Namen Njekenim zusammengefasst werden. Gemein ist allen Njekenim, dass sie von den drei Töchtern der Pawaria Xarna abstammen. Die Kuranjekenim, auch bekannt als Dämonen oder Man’ari, sind die Nachfahren von Daemonia Xarna mit den sechs Ewigen Königen der Kurajassantani. Von Baltrasa Xarna stammen die Baltranjekenim oder Feenwesen ab. Und die Nachfahren von Vora Xarna mit den zehn Eletia nennt man die Goranjekenim oder Elementarwesen.


Auch das Iskasat an sich, kann in drei Hauptbereiche gegliedert werden, die wiederum in kleinere Unterbereiche unterteilt sind. In Utgard, zudem unter anderem Helheim, Muspelheim, Svartalfheim, Niflheim und Jötunheim gehören, befinden sich die Gorkariim der Kurajassantani und die Kuranjekenim. Die Feenländer und Traumreiche sind die Heimat der Baltranjekenim. Und in Yggdrasil, zudem die Unterbereiche Asgard, Vanenheim und Liusalfheim gehören, leben die Goranjekenim zusammen mit den Eletiaim und den Gorkariim der Gorajassantani.

Alle drei Hauptbereiche mit den dazugehörigen Unterbereichen sind miteinander verbunden, auch wenn die Hindernisse zwischen ihnen zuweilen unüberwindbar scheinen.


Doch nicht nur untereinander sind die Bereiche des Iskasat verbunden, es gibt auch einige Übergänge in den Kosmos. So sind zum Beispiel der Dämonenstern (Daemonia Xarna), der Freiheitsstern (Baltrasa Xarna) und der Stern der Elemente (Vora Xarna) Übergänge nach Utgard, in die Feenländer und nach Yggdrasil. Bifröst, im Volksmund »die Regenbogenbrücke« genannt, ist ein Zugang nach Asgard. Die finstere Schlucht Ginnungagap in der »Wilden Welt« Düsterberg, einige tiefe Höhlengänge des untergegangenen Atlantis auf Erde und die Chaosstürme an den Polen der Welt Edre führen dagegen direkt in die dunkelsten Bereiche Utgards. Am größten ist jedoch die Zahl der Zugänge in die freien Feenländer. Man hört vielfach von Grabhügeln und Feenhainen, die in die Domäne der Feenwesen und das Reich der Asthra führen. Der sagenumwobenste dieser Zugänge ist der Jezerasee. So soll sich am Grund dieses neun Kilometer tiefen, exakt kreisrunden Sees die Feenstadt Jezera, eine alte Gorajassantanistadt aus der Zeit bevor der Krater von Jezera im Akonkrieg mit Wassermassen zulief, befinden, welche die Hauptstadt des Feenkönigreiches Medyalaan ist.

Dimensionsportale als auch der »Nebel des Iskasat« an den Grenzen der »Wilden Welten« können in alle Bereiche des Iskasat führen.

Es gibt jedoch auch Verbindungen von einem Ort des Kosmos zu einem anderen, die durch das Iskasat hindurch führen, ohne direkt mit diesem in Kontakt zu kommen. So zum Beispiel das »Netz der Tausend Tore« oder das »Weltennetz von Satjira«, wobei ersteres sehr wohl auch Ausgänge in verschiedene Bereiche des Iskasat aufweist.


Bei all den Verbindungen die in das Iskasat führen sei jedoch die Warnung ausgesprochen, dass die Zeit an unterschiedlichen Orten des Iskasat unterschiedlich schnell vergehen kann. Dies mag daher kommen, dass der Schlag des Herzens des Saurator Caal hier keine Bedeutung hat. Die Njekenim bilden ihre Ländereien, welche lediglich durch den Fluss des Mandrin definiert sind, ganz nach ihrem eigenen Belieben.«