{"id":4834,"date":"2016-02-26T20:01:37","date_gmt":"2016-02-26T18:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/?page_id=4834"},"modified":"2016-07-11T23:54:42","modified_gmt":"2016-07-11T21:54:42","slug":"bachelorarbeit-stadtguerilla","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/es\/satex\/bachelorarbeit-stadtguerilla\/","title":{"rendered":"Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD \u2013 \u00dcber die globale Entwicklung einer urbanen Guerilla"},"content":{"rendered":"<p><em>Art des Textes: Bachelorarbeit<br \/>\nErstbetreuerin: Jun.-Prof. Dr. Anne Kwaschik<br \/>\nZweitbetreuerin: Jun.-Prof. Dr. Debora Gerstenberger<\/em><\/p>\n<h1>Inhalt<\/h1>\n<p><a href=\"#1_einleitung\"> 1 Einleitung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#2_hauptteil_01\"> 2 Methodisches<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#3_hauptteil_02\"> 3 Stadtguerilla in Lateinamerika<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1\"> 3.1 Land- und Stadtguerilla in Lateinamerika<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_1\"> 3.1.1 Weiterentwicklung des Landguerillakonzeptes von Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_2\"> 3.1.2 Das Stadtguerillakonzept des movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#3_hauptteil_02_part_2\"> 3.2 Das Minihandbuch des Stadtguerilleros von Carlos Marighella<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#4_hauptteil_03\"> 4 Stadtguerilla in der BRD<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#4_hauptteil_03_part_1\"> 4.1 Stadtguerilla ohne Landguerilla?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#4_hauptteil_03_part_2\"> 4.2 Die Stadtguerilla wird global<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#4_hauptteil_03_part_3\"> 4.3 Das Konzept Stadtguerilla<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#5_fazit\"> 5 Fazit<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#fusznoten_quellen_literatur\">Fu\u00dfnoten, Quellen und Literatur<\/a><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"1_einleitung\"> 1 Einleitung<\/h1>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u00bb<\/i><i>Das Konzept Stadtguerilla stammt aus Lateinamerika. Es ist dort, was es auch hier nur sein kann: die revolution\u00e4re Interventionsmethode von insgesamt schwachen revolution\u00e4ren Kr\u00e4ften.<\/i><i>\u00ab<\/i> <span style=\"font-size: small;\">(<\/span><span style=\"font-size: small;\">Rote Armee Fraktion, Das Konzept Stadtguerilla<\/span><span style=\"font-size: small;\">, <\/span><span style=\"font-size: small;\">1971<\/span><span style=\"font-size: small;\">)<\/span><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zu Beginn der 1970er-Jahre wurde die Bundesrepublik Deutschland von einer Reihe von Anschl\u00e4gen ersch\u00fcttert. Vertreter*innen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> der Presse und f\u00fchrende Politiker*innen sprachen von Terrorismus, wogegen sich die Urheber*innen als Stadtgueriller@s<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> im Sinne eines revolution\u00e4ren Internationalismus w\u00e4hnten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> Ihr Konzept hatten sie Guerillagruppen in <i>Lateinamerika<\/i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> entlehnt und ihre Solidarit\u00e4t galt Pal\u00e4stinenser*innen und dem <i>Vietcong<\/i>. \u00dcber dem Text \u00bbDie Rote Armee aufbauen!\u00ab in der <i>Agit 883<\/i> Nr. 62 am 05. Juni 1970 springt dem*der Leser*in ein schwarzer Panther entgegen, der durch die starke \u00c4hnlichkeit zu deren Logo wohl auf die <i>Black Panther Party<\/i> (kurz: BPP) in den USA referenzieren soll.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> Zumindest in ihren Texten stilisierten die <i>Rote Armee Fraktion<\/i> (kurz: RAF; 1970-1998) und die <i>Tupamaros West-Berlin<\/i> (kurz: TW; 1969-1972) beziehungsweise etwas sp\u00e4ter die <i>Bewegung 2. Juni<\/i> (1972-1980) sowie die <i>Revolution\u00e4ren Zellen<\/i> (kurz: RZ; 1972-1993) ihre Aktionen als Teil eines internationalen, revolution\u00e4ren Befreiungskampfes, in welchem sie als globale Stadtguerilla an der Seite der l\u00e4ndlichen Befreiungsbewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika standen und gemeinsam mit weiteren Stadtguerillagruppierungen im urban gepr\u00e4gten Westeuropa und Nordamerika agierten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a> In diesem Rahmen tut sich die Frage auf, inwieweit es sich tats\u00e4chlich lediglich um eine \u00dcbernahme des Konzeptes Stadtguerilla aus Lateinamerika handelte bzw. ob nicht eher ein neues, globales Konzept einer urbanen Guerilla als Unterst\u00fctzung der ruralen Guerilla in Asien, Afrika und Lateinamerika, welches mit \u00e4hnlichen taktischen Ans\u00e4tzen agierte, entstanden war.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Um dieser Frage nachzugehen, soll die Stadtguerilla in der BRD im Rahmen dieser Arbeit als Teil einer vermeintlich international agierenden revolution\u00e4ren Bewegung, welche ihre Vorbilder in Lateinamerika hatte, betrachtet werden. Hierzu wird vor allem die Hochphase internationalistischer Bewegungen zum Ende der 1960er- und zu Beginn der 1970er-Jahre genauer untersucht. Auch wenn ein Blick auf die TW, RZ und <i>Bewegung 2. Juni<\/i> sowie die sp\u00e4teren Generationen der RAF dabei nicht ausbleiben wird, soll doch die erste Generation der RAF ganz klar im Mittelpunkt stehen. Zudem wird ein Blick auf die <i>Tupamaros<\/i> in Uruguay geworfen und das \u00bbMinihandbuch des Stadtguerilleros\u00ab von Carlos Marighella herangezogen, um die Betrachtung des Ideentransfers aus Lateinamerika in die BRD und den Rest der sogenannten Westlichen Welt zu erm\u00f6glichen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Neben lateinamerikanischen Quellen von Carlos Marighella, den Tupamaros und Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara, welche als zeitgen\u00f6ssische \u00dcbersetzung vorliegen, wurden Texte der RAF, von Michael \u00bbBommi\u00ab Baumann und Georg von Rauch von den TW und Abhandlungen und Notizen von Rudi Dutschke aufgegriffen. Einige davon konnten mit Hilfe des Archivs des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung eingesehen werden. Die anderen stammen zumeist aus Online-Archiven, Textsammlungen oder in der entsprechenden Zeit publizierten B\u00fcchern.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Suche nach aktueller Literatur erwies sich als deutlich schwerer. Neben Alain Labrousse und Alex Schubert, die ihre Schriften beide aus einer eher linken Perspektive noch in der Zeit des betrachteten Geschehens verfassten und damit sicher einen Grenzbereich zwischen Literatur und Quelle darstellen,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> besch\u00e4ftigten sich mit Hans-Joachim M\u00fcller-Borchert und Werner Hahlweg auch ein Bundeswehrhauptmann und ein Milit\u00e4rhistoriker mit der betrachteten Thematik, wobei vor allem M\u00fcller-Borchert seinen Blick auf die taktisch-strategischen Aspekte richtete.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a> Hingegen findet sich weit weniger moderne Literatur zur Thematik Stadtguerilla. Auch wenn diverse Schriften sich mit der Roten Armee Fraktion besch\u00e4ftigen, werden h\u00e4ufig andere Aspekte in den Vordergrund der Betrachtung gestellt. Die Tupamaros scheinen weitestgehend aus der Forschung verschwunden zu sein. Dennoch werden sowohl die Rote Armee Fraktion als auch die Tupamaros und einige weitere Gruppierungen wie die Tupamaros West-Berlin in einem Doppelband von Wolfgang Kraushaar aus dem Jahr 2006<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote10sym\" name=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a> und einem von Alexander Stra\u00dfner herausgegebenen Sammelband aus dem Jahr 2008 behandelt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote11sym\" name=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a> Fabian Bennewitz arbeitete erst im letzten Jahr \u00fcber die Frage, ob es sich beim Stadtguerilla-Konzept der Tupamaros um eine Weiterentwicklung des Guerillamodells nach Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara oder um eine neue Form von urbanem Terrorismus handelte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote12sym\" name=\"sdfootnote12anc\"><sup>12<\/sup><\/a> Weitere Schriften streifen das Thema Stadtguerilla der RAF nur am Rande<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote13sym\" name=\"sdfootnote13anc\"><sup>13<\/sup><\/a> oder setzen sich auf allgemeinerer Ebene mit der Thematik Stadtguerilla auseinander.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote14sym\" name=\"sdfootnote14anc\"><sup>14<\/sup><\/a> Zus\u00e4tzlich wurde Literatur herangezogen um das methodische Vorgehen in dieser Arbeit zu kl\u00e4ren.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote15sym\" name=\"sdfootnote15anc\"><sup>15<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese Beschreibung des methodischen Vorgehens soll auch als erstes geschehen, bevor ein Blick auf die Stadtguerilla sowie ihren Vorg\u00e4nger die Landguerilla in Lateinamerika geworfen wird. Nach der Betrachtung der theoretischen und praktischen Grundlagen dort, wird die Perspektive anschlie\u00dfend auf die BRD gerichtet, um nach einer kurzen Einordnung in die historischen Hintergr\u00fcnde die Idee einer globalen Stadtguerilla aufzugreifen, welche \u00fcber keine Landguerilla im eigenen nationalen Umfeld verf\u00fcgt.<\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"2_hauptteil_01\"> 2 Methodisches<\/h1>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\">D<\/span><span style=\"color: #000000;\">er beste Weg, die \u00dcbertragung des Konzepts Stadtguerilla aus Lateinamerika in die BRD <\/span><span style=\"color: #000000;\">zu <\/span><span style=\"color: #000000;\">untersuch<\/span><span style=\"color: #000000;\">en, scheint<\/span><span style=\"color: #000000;\"> ein<\/span><span style=\"color: #000000;\">e<\/span><span style=\"color: #000000;\"> Transfer<\/span><span style=\"color: #000000;\">forschung<\/span><span style=\"color: #000000;\"> zu sein.<\/span> Transfer bedeutet die Bewegung von Entit\u00e4ten im Raum, wobei vor allem eine Bewegung \u00fcber kulturelle Grenzen hinaus gemeint ist. Entit\u00e4ten k\u00f6nnen Menschen, Konzepte und Ideen, materielle Dinge oder Informationen sein. Handelt es sich, wie im Rahmen dieser Arbeit, um den Transfer von Ideen und Konzepten, ist vom Ideentransfer als Unterkategorie des Kulturtransfers die Rede.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote16sym\" name=\"sdfootnote16anc\"><sup>16<\/sup><\/a> Es handelt sich bei der Transferforschung um einen kulturwissenschaftlichen Ansatz, welcher Mitte der 1980er-Jahre vor allem durch Texte von Michel Espagne und Michael Werner ins Leben gerufen wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote17sym\" name=\"sdfootnote17anc\"><sup>17<\/sup><\/a> Sie stellte den \u00e4lteren Forschungsansatz des Vergleichs in Frage. Anders als im Falle eines Vergleichs, bei dem von synchronen Entwicklungen in verschiedenen kulturellen und nationalen Gegebenheiten ausgegangen wird, die dann miteinander verglichen werden k\u00f6nnen,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote18sym\" name=\"sdfootnote18anc\"><sup>18<\/sup><\/a> wird bei einem Transfer davon ausgegangen, dass Ideen und Konzepte kulturelle und nationale Grenzen \u00fcberwinden und sich somit unter verschiedenen Gegebenheiten und immer auch in gegenseitiger Beeinflussung entwickeln.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote19sym\" name=\"sdfootnote19anc\"><sup>19<\/sup><\/a> Doch dieser Ansatz geht insofern noch weiter, dass er die M\u00f6glichkeit postuliert, dass ein derart \u00fcbertragenes Konzept auf die weitere Entwicklung eines kulturellen oder nationalen Raumes Einfluss nimmt. Diese Betrachtung nahm einer Nationalgeschichtsschreibung, welche die Nation als in sich geschlossene Einheit betrachtet, den Wind aus den Segeln. Eine gegenseitige Befruchtung r\u00fcckte dagegen in den Vordergrund. Dies bedeutet f\u00fcr die Erforschung geschichtlicher Themen eine interkulturelle und transnationale, globale Sicht einzunehmen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote20sym\" name=\"sdfootnote20anc\"><sup>20<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Ansatz der Transferforschung scheint somit ideal zu sein, um den interkontinentalen Einfluss des lateinamerikanischen Stadtguerillakonzeptes auf die Gegebenheiten in der BRD zu untersuchen. Hierbei f\u00e4llt ins Auge, dass der kulturelle Kontext, aus dem dieses Stadtguerillakonzept stammte, selber eine Folge europ\u00e4ischer Kolonialpolitik in Lateinamerika war.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote21sym\" name=\"sdfootnote21anc\"><sup>21<\/sup><\/a> Wenn die Guerilla in Lateinamerika untersucht wird, so wird ein Konzept betrachtet, das an sich eine antikoloniale Bedeutung hat. Zumindest auf diesen Aspekt als Befreiungsbewegung wird im Laufe dieser Arbeit eingegangen werden, ohne dabei jedoch tiefer in den Kulturtransfer, welcher mit der europ\u00e4ischen Eroberung Lateinamerikas einher ging, einzugehen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote22sym\" name=\"sdfootnote22anc\"><sup>22<\/sup><\/a> Mit der \u00dcbernahme bzw. Weiterentwicklung dieses Stadtguerillakonzeptes durch antiimperialistische Gruppierungen in der BRD fand ein weiterer Kulturtransfer statt. Ein Konzept, welches unter dem europ\u00e4ischen Kolonialeinfluss in Lateinamerika entstand, begann nun die Staaten Europas zu beeinflussen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote23sym\" name=\"sdfootnote23anc\"><sup>23<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wichtig ist, dass eine Idee oder ein Konzept bei der \u00dcbernahme in einen anderen kulturellen und nationalen Zusammenhang nicht unbedingt unver\u00e4ndert bleibt. Vielmehr handelt es sich um eine Interpretation des urspr\u00fcnglichen Konzepts aus einem ganz neuen Kontext heraus.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote24sym\" name=\"sdfootnote24anc\"><sup>24<\/sup><\/a> Nach Middell k\u00f6nnen <i>\u00bb[d]ie Objekte des Kulturtransfers [\u2026] in der Empf\u00e4ngerkultur eine neue Funktion erhalten, indem sie neu kontextualisiert werden\u00ab<\/i>.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote25sym\" name=\"sdfootnote25anc\"><sup>25<\/sup><\/a> Dieser Ansatz ist es, unter dem bei dem Transfer des Stadtguerillakonzeptes aus Lateinamerika in die BRD eine Weiterentwicklung zur globalen Stadtguerilla stattgefunden haben k\u00f6nnte. Da in der Literatur zwar vielfach diskutiert wird, was ein Transfer sei und wie er sich vom Vergleich abgrenzt, eine Beschreibung des Vorgehens aber au\u00dfen vor bleibt, folgen an dieser Stelle ein paar Gedanken, wie die Untersuchung des in dieser Arbeit behandelten Transfers umgesetzt werden soll. Neben einer Betrachtung der Umsetzung des Konzepts und der Bezugnahme auf dieses in zeitgen\u00f6ssischen Texten soll auch untersucht werden, wie sich die spezifischen Bedingungen in der BRD als Industriestaat von jenen im l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Lateinamerika unterschieden. Hieraus sollen R\u00fcckschl\u00fcsse auf die ver\u00e4nderte Funktion der Stadtguerilla in diesem Kontext gezogen werden.<\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"3_hauptteil_02\"> 3 Stadtguerilla in Lateinamerika<\/h1>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nachdem das methodische Vorgehen gekl\u00e4rt ist, soll nun der zentrale Begriff dieser Arbeit, die Stadtguerilla (auf Spanisch: guerrilla urbana), betrachtet werden. Sie entstand in Lateinamerika als eine Weiterentwicklung aus dem Guerillakonzept Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevaras, welches dieser aus dem Erfolg der kubanischen Revolution ableitete.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote26sym\" name=\"sdfootnote26anc\"><sup>26<\/sup><\/a> Der Begriff Guerilla ist hierbei schon weit \u00e4lter, stammt aus dem Spanischen und ist ein <span lang=\"de-DE\">Diminutiv <\/span><span lang=\"de-DE\">\u2013 eine <\/span><span lang=\"de-DE\">Verkleinerungsform <\/span><span lang=\"de-DE\">\u2013<\/span> <span lang=\"de-DE\">des Wortes Guerra, welches zu Deutsch Krieg bedeutet. Guerilla kann also mit <\/span><span lang=\"de-DE\">Klein<\/span><span lang=\"de-DE\">k<\/span><span lang=\"de-DE\">rieg<\/span><span lang=\"de-DE\"> \u00fcbersetzt werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote27sym\" name=\"sdfootnote27anc\"><sup>27<\/sup><\/a> <\/span><span lang=\"de-DE\">Dieser geht als Begriff auf den Kampf irregul\u00e4rer spanischer Einheiten gegen die napol<\/span><span lang=\"de-DE\">e<\/span><span lang=\"de-DE\">onische Armee zur\u00fcck.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote28sym\" name=\"sdfootnote28anc\"><sup>28<\/sup><\/a> <\/span><span lang=\"de-DE\">Eine <\/span><span lang=\"de-DE\">Stadtguerilla ist <\/span><span lang=\"de-DE\">demnach<\/span><span lang=\"de-DE\"> ein Kleinkrieg i<\/span><span lang=\"de-DE\">m <\/span><span lang=\"de-DE\">urbane<\/span><span lang=\"de-DE\">n<\/span> <span lang=\"de-DE\">Raum. Als Methode wurde dieser<\/span> <span lang=\"de-DE\">bereits im irischen Unabh\u00e4ngigkeitskampf <\/span><span lang=\"de-DE\">von <\/span><span lang=\"de-DE\">Michael Collins<\/span><span lang=\"de-DE\"> angewandt,<\/span><span lang=\"de-DE\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote29sym\" name=\"sdfootnote29anc\"><sup>29<\/sup><\/a><\/span><span lang=\"de-DE\"> ausformuliert und theoretisiert aber erst im Rahmen der Entwicklung der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in Lateinamerika.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote30sym\" name=\"sdfootnote30anc\"><sup>30<\/sup><\/a> <\/span><span lang=\"de-DE\">Bekannt geworden ist <\/span><span lang=\"de-DE\">das Konzept der <\/span><span lang=\"de-DE\">Stadtguerilla dort vor allem durch die Erfolge der <\/span><span lang=\"de-DE\">Tupamaros<\/span><span lang=\"de-DE\"> in Uruguay und durch die Schriften des Brasilianers Carlos Marighella. <\/span><span lang=\"de-DE\">Dieser Abschnitt wird sich zun\u00e4chst mit Ernesto Guevaras Guerillakonzept und in diesem Rahmen mit der Fokus-Theorie befassen, um <\/span><span lang=\"de-DE\">sich<\/span><span lang=\"de-DE\"> anschlie\u00dfend <\/span><span lang=\"de-DE\">von der <\/span><span lang=\"de-DE\">Landguerilla <\/span><span lang=\"de-DE\">abzuwenden<\/span><span lang=\"de-DE\"> und die K\u00e4mpfe der <\/span><span lang=\"de-DE\">Tupamaros<\/span><span lang=\"de-DE\"> und das <\/span><span lang=\"de-DE\">\u00bb<\/span><span lang=\"de-DE\">Minihandbuch des Stadtguerilleros<\/span><span lang=\"de-DE\">\u00ab <\/span><span lang=\"de-DE\">von Marghella<\/span><span lang=\"de-DE\"> genauer zu betrachten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"3_hauptteil_02_part_1\"> 3.1 Land- und Stadtguerilla in Lateinamerika<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In seinem Minihandbuch ordnet Marighella die Stadtguerilla als Kampfform des revolution\u00e4ren Krieges neben der Landguerilla und dem psychologischen Krieg ein. Sie hat bei ihm vor allem Aufgaben zur Unterst\u00fctzung der Landguerilla wahrzunehmen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote31sym\" name=\"sdfootnote31anc\"><sup>31<\/sup><\/a> \u00c4hnlich \u00e4u\u00dfert sich auch Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara, der Guerillaaktivit\u00e4ten in St\u00e4dten und Vorst\u00e4dten als eine spezielle Methode der Guerillakriegsf\u00fchrung betrachtet, die einer speziellen Form an Gueriller@s ben\u00f6tigt. Auch bei ihm kann die Stadtguerilla jedoch nicht mehr sein, als eine zus\u00e4tzliche St\u00fctze f\u00fcr die Landguerilla.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote32sym\" name=\"sdfootnote32anc\"><sup>32<\/sup><\/a> Diese allein h\u00e4lt auch der Revolutionstheoretiker und Philosoph R\u00e9gis Debray f\u00fcr in der Lage, die politische Macht in einem Volkskrieg zu erobern.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote33sym\" name=\"sdfootnote33anc\"><sup>33<\/sup><\/a> Dennoch unternahm das <i>movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/i> (kurz: MLN-T; auf Deutsch: Bewegung der Nationalen Befreiung \u2013 Tupamaros) in Uruguay den Versuch, eine Stadtguerilla, welche auf sich allein gestellt war, zu etablieren. Ein Ansatz, welchen sp\u00e4ter auch Gruppierungen wie die RAF aufgreifen sollten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote34sym\" name=\"sdfootnote34anc\"><sup>34<\/sup><\/a> Um diesen Schritt zu untersuchen, muss zun\u00e4chst das Landguerillakonzept von Guevara und anschlie\u00dfend das MLN-T einer Betrachtung unterzogen werden.<\/span><\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"3_hauptteil_02_part_1_1\"> <span style=\"color: #000000;\"> 3.1.1 Weiterentwicklung des Landguerillakonzeptes von Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Theoretiker*innen und Praktiker*innen der Stadtguerilla bezeichnen diese immer wieder als Weiterentwicklung des Landguerillakonzeptes von Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara oder berufen sich durch Verweise auf ihn.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote35sym\" name=\"sdfootnote35anc\"><sup>35<\/sup><\/a> Unl\u00e4ngst schrieb Fabian Bennewitz eine Bachelorarbeit dar\u00fcber, ob es sich beim Stadtguerillakonzept des MLN-T in Uruguay um eine solche Weiterentwicklung oder eine neue Form des st\u00e4dtischen Terrorismus handelte. In seinem Fazit kommt er zu dem Punkt, dass die Organisationsform der Tupamaros wohl eine Zwischenform war, die eher als Weiterentwicklung mit starkem Bezug auf Guevaras Fokus-Theorie gesehen werden kann, aber auch terroristische Tendenzen besa\u00df.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote36sym\" name=\"sdfootnote36anc\"><sup>36<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch in der BRD wurden Guevaras Konzeptionen schon vor dem Entstehen erster Stadtguerillagruppen aufgegriffen. So wurde in einem Seminar des SDS in Oberreifenberg bereits im M\u00e4rz 1966 \u00fcber eine Weiterentwicklung der Fokustheorie gesprochen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote37sym\" name=\"sdfootnote37anc\"><sup>37<\/sup><\/a> und ein Jahr sp\u00e4ter verfasste Rudi Dutschke Notizen \u00fcber die \u00bbFokustheorie i. d. 3. Welt &amp; ihre Neubestimmung in den Metropolen\u00ab. In diesem Rahmen arbeitete er anhand von Ernesto Guevaras Theorie ein Konzept f\u00fcr eine Stadtguerilla in der BRD aus.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote38sym\" name=\"sdfootnote38anc\"><sup>38<\/sup><\/a> Wolfgang Kraushaar weist darauf hin, dass diese Notizen noch vor der \u00dcbersetzung von Marighellas Minihandbuch in die deutsche Sprache im Jahr 1970 entstanden sind und somit von eigenst\u00e4ndigen Ideen Dutschkes zu einer Weiterentwicklung der Fokus-Theorie zu einem Stadtguerillakonzept die Rede sein kann.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote39sym\" name=\"sdfootnote39anc\"><sup>39<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Unter diesen Bedingungen scheint es lohnenswert, sich zum Verstehen der Stadtguerillakonzeption zuerst mit Ernesto Guevaras Fokus-Theorie auseinander zu setzen. Diese formuliert er in seinem Text \u00bbGuerillakrieg \u2013 eine Methode\u00ab.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote40sym\" name=\"sdfootnote40anc\"><sup>40<\/sup><\/a> Zentral sind f\u00fcr diese Theorie folgende Feststellungen aus der \u00bbZweiten Deklaration von Havanna\u00ab aus dem Jahre 1962:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u00bb1. Die Volkskr\u00e4fte k\u00f6nnen einen Krieg gegen die Armee gewinnen.<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>2. Nicht immer mu\u00df man warten, bis alle Bedingungen f\u00fcr die Revolution gegeben sind; der aufst\u00e4ndische Brennpunkt kann sie schaffen.<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\"><i>3. <\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>Im unterentwickelten Amerika m\u00fcssen Schauplatz des bewaffneten Kampfes grunds\u00e4tzlich die l\u00e4ndlichen Gebiete sein.<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\"><i>\u00ab<\/i><\/span><span style=\"color: #000000;\"><i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote41sym\" name=\"sdfootnote41anc\"><sup>41<\/sup><\/a><\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese drei Thesen widersprechen mit ihrem voluntaristischen Prinzip \u2013 das hei\u00dft in diesem Fall, dass eine Revolution zuerst eine Frage des Willens und nicht notwendigerweise von objektiven Bedingungen ist \u2013 nicht nur einem dogmatischen marxistischen Prinzip der Dialektik, wonach eine Revolution nur durch das Zusammentreffen bestimmter objektiver und subjektiver Voraussetzungen m\u00f6glich wird, sie bilden auch die Basis f\u00fcr die Idee, einen Guerilla-Fokus zu begr\u00fcnden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote42sym\" name=\"sdfootnote42anc\"><sup>42<\/sup><\/a> Die Idee besteht darin, dass sich eine Gruppe von Revolution\u00e4r*innen in einem schwer zug\u00e4nglichen Bereich der rural gepr\u00e4gten Landschaft Lateinamerikas festsetzt und dort eine Basis errichtet, von der aus erste Guerillaaktivit\u00e4ten unternommen werden k\u00f6nnen. Ziel dieser Aktivit\u00e4ten muss es sein, die Landbev\u00f6lkerung von den Zielen der Revolution zu \u00fcberzeugen. Diese Etablierung eines ersten Guerilla-Fokus, seine Interaktion mit der Bev\u00f6lkerung und die anf\u00e4nglichen Partisanenangriffe gegen die regul\u00e4re Armee des zu bek\u00e4mpfenden Staates bilden die erste Phase des Guerillakrieges. Ist der Fokus st\u00e4rker geworden und gro\u00df genug angewachsen, k\u00f6nnen weitere Fokusse in anderen Landesteilen gesetzt werden. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck soll nun der Einfluss der Landguerilla steigen, bis sie nach dieser zweiten Phase m\u00e4chtig genug ist, den offenen Volkskrieg gegen die Truppen der als solche betrachteten imperialistischen Widersacher*innen zu wagen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote43sym\" name=\"sdfootnote43anc\"><sup>43<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diese Theorie, wie sie hier nur grob umrissen ist, diente zun\u00e4chst als Grundlage diverser Landguerillaorganisationen, bevor sie von der brasilianischen <i>A\u00e7\u00e3o Libertadora Nacional<\/i> (kurz: ALN; auf Deutsch: Nationale Befreiungsaktion) von Carlos Marighella und dem <i>movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/i> in Uruguay zu einer Anwendung mit einem st\u00e4dtischen Fokus weiterentwickelt wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote44sym\" name=\"sdfootnote44anc\"><sup>44<\/sup><\/a> Wo Marighella und die ALN Stadtguerilla jedoch eher als Unterst\u00fctzung einer herk\u00f6mmlich wirkenden Landguerilla betrachteten,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote45sym\" name=\"sdfootnote45anc\"><sup>45<\/sup><\/a> entschied sich das MLN-T daf\u00fcr, ihre Guerillaaktionen generell auf Montevideo \u2013 die Hauptstadt Uruguays \u2013 zu beschr\u00e4nken.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote46sym\" name=\"sdfootnote46anc\"><sup>46<\/sup><\/a> Dieser Anlauf der Bildung einer urbanen Guerilla soll im Folgenden weiter betrachtet werden.<\/span><\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\" id=\"3_hauptteil_02_part_1_2\"><span style=\"color: #000000;\"> 3.1.2 Das Stadtguerillakonzept des <i>movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/i><\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Von 1964 bis 1968 gr\u00fcndete sich in Uruguay das bereits erw\u00e4hnte movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote47sym\" name=\"sdfootnote47anc\"><sup>47<\/sup><\/a> Nach dieser Phase der Konsolidierung, trat das MLN-T 1968 im Rahmen von Unruhen, welche auf die restriktive Politik von Pr\u00e4sident Jorge Pacheco Areco und die schlechte wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Uruguay folgten, in ihre aktivste Phase ein,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote48sym\" name=\"sdfootnote48anc\"><sup>48<\/sup><\/a> die bis zu den Verhaftungen einer Gro\u00dfzahl der F\u00fchrungspersonen der Bewegung 1972 andauerte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote49sym\" name=\"sdfootnote49anc\"><sup>49<\/sup><\/a> Benannt hatte sich das MLN-T nach den Tupamaros um Jos\u00e9 Gervasio Artigas (1811).<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote50sym\" name=\"sdfootnote50anc\"><sup>50<\/sup><\/a> Diese bezogen sich mit ihrer Eigenbezeichnung auf Jos\u00e9 Gabriel Condorcanki, der als Rebellenf\u00fchrer unter dem Namen T\u00fapac Amaru II. Anfang der 1780er Jahre in Peru einen Aufstand gegen die spanische Kolonialmacht probte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote51sym\" name=\"sdfootnote51anc\"><sup>51<\/sup><\/a> Jos\u00e9 Gabriel wiederum hatte seinen Kampfnamen in Bezug auf Tupac Amaru I. \u2013 den letzten Herrscher der Inkas, der im 16. Jhd. gegen die Eroberung durch Spanien aufbegehrte \u2013 gew\u00e4hlt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote52sym\" name=\"sdfootnote52anc\"><sup>52<\/sup><\/a> Hiermit stellte sich das MLN-T in eine lange Tradition von K\u00e4mpfen mit antikolonialem und sozialem Hintergrund. Ihr Feindbild war der Imperialismus \u2013 vor allem jener der US-Amerikaner*innen \u2013 und das erkl\u00e4rte Ziel eine sozialistische Gesellschaft.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote53sym\" name=\"sdfootnote53anc\"><sup>53<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nach einem ersten Anlauf im ruralen Raum Uruguays, bildete sich das MLN-T schon in seinem Begr\u00fcndungsjahr 1965 als eine Guerilla, die sich eher auf die urbanen Gebiete Montevideos st\u00fctzte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote54sym\" name=\"sdfootnote54anc\"><sup>54<\/sup><\/a> Von besonderer Wichtigkeit f\u00fcr diesen Schritt waren wohl die geografischen Gegebenheiten des Landes, welches wie sein Nachbar Argentinien besonders durch eine weite Pampa gepr\u00e4gt ist. \u00dcber Gebirgsketten oder Urw\u00e4lder, welche Landgueriller@s h\u00e4tten Schutz bieten k\u00f6nnen, verf\u00fcgt Uruguay hingegen nicht.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote55sym\" name=\"sdfootnote55anc\"><sup>55<\/sup><\/a> Der Gro\u00dfraum Montevideo, welcher mit seinen 300 Quadratkilometern \u00fcber die H\u00e4lfte der uruguayanischen Bev\u00f6lkerung umfasst, schien der vielversprechendere Ort f\u00fcr einen Guerilla-Fokus zu sein.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote56sym\" name=\"sdfootnote56anc\"><sup>56<\/sup><\/a> Auch wenn mit Ra\u00fal Sendic und Eleuterio Fern\u00e1ndez Huidobro zwei der drei Gr\u00fcndungsmitglieder aus der Bewegung der Zuckerrohrarbeiter bzw. dem castrischen \u2013 und somit auf Landguerilla ausgerichteten \u2013 <i>Movimiento Revolucionario Oriental<\/i> hervorgingen, war mit Tabar\u00e9 Rivero auch ein Mitglied des <i>Partido Socialista de Uruguay<\/i> (kurz: PSU) vertreten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote57sym\" name=\"sdfootnote57anc\"><sup>57<\/sup><\/a> Vor allem \u00fcber ihn gab es gute Kontakte zu den st\u00e4dtischen Massenorganisationen. Unterst\u00fctzung kam hier vor allem von Student*innen und Angestellten des Staatsapparates. Aber auch in verschiedenen Bereichen wie der \u00e4rztlichen Versorgung, der Lagerhaltung und bei der Herstellung von Sprengstoffen, konnte hier auf eine gewisse Basis zur\u00fcckgegriffen werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote58sym\" name=\"sdfootnote58anc\"><sup>58<\/sup><\/a> Damit waren auch wichtige F\u00e4higkeiten vorhanden, die laut Marighella f\u00fcr eine Stadtguerillaorganisation unabdingbar sind.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote59sym\" name=\"sdfootnote59anc\"><sup>59<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Entscheidende Aktivit\u00e4ten des MLN-T galten k\u00fcnftig der Beschaffung von Waffen und Finanzmitteln, aber auch der Diskreditierung der Regierung als korrupt, brutal und im Dienste des US-amerikanischen Imperialismus stehend sowie \u00bbRobin-Hood-Aktionen\u00ab, bei welchen Enteignungen der armen Bev\u00f6lkerung zugutekommen sollten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote60sym\" name=\"sdfootnote60anc\"><sup>60<\/sup><\/a> Sowohl Vertreter*innen von Regierung, Wirtschaft und den als <i>Repressionsapparat<\/i> betrachteten Organen der Exekutive als auch Interessenvertreter*innen US-amerikanischer Unternehmen und Institutionen wurden entf\u00fchrt, um ihre Verstrickungen in Korruptionsf\u00e4lle oder Verletzungen von Menschenrechten offenzulegen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote61sym\" name=\"sdfootnote61anc\"><sup>61<\/sup><\/a> Zumeist wurden die Entf\u00fchrten sp\u00e4ter gegen die Zahlung eines L\u00f6segeldes freigelassen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote62sym\" name=\"sdfootnote62anc\"><sup>62<\/sup><\/a> Es kam jedoch auch vor, dass Todesurteile ausgesprochen und vollzogen wurden. So wurde zum Beispiel 1970 der CIA-Folterexperte Dan A. Mitrione, der als Sicherheitsberater f\u00fcr das Innenministerium von Uruguay arbeitete, vom MLN-T hingerichtet. Solche Schritte wurden von der Bev\u00f6lkerung jedoch nicht unbedingt mitgetragen und konnten auch zu einem Verlust an Popularit\u00e4t und Unterst\u00fctzung beitragen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote63sym\" name=\"sdfootnote63anc\"><sup>63<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Obwohl die Tupamaros haupts\u00e4chlich auf inneruruguayische Geschehnisse und Themen Bezug nahmen,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote64sym\" name=\"sdfootnote64anc\"><sup>64<\/sup><\/a> wurde aber auch im Sinne des Gedankens der Trikontinentale<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote65sym\" name=\"sdfootnote65anc\"><sup>65<\/sup><\/a> gehandelt und Bezug auf die Verbrechen der USA in Vietnam und die Bedeutsamkeit des nordvietnamesischen Widerstandes genommen. So war ein Anschlag auf ein Depot der Firma Bayer in Montevideo 1965 von einem Bekenner*innenschreiben begleitet, in welchem es der Unterst\u00fctzung der USA durch die Herstellung von Giftgas f\u00fcr den Vietnamkrieg beschuldigt wurde,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote66sym\" name=\"sdfootnote66anc\"><sup>66<\/sup><\/a> welche \u00fcber Mobay \u2013 ein Joint Venture von Bayer und Monsanto \u2013 in Form von Agent Orange auch tats\u00e4chlich stattfand.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote67sym\" name=\"sdfootnote67anc\"><sup>67<\/sup><\/a> 1968 nehmen sie in den \u00bbDrei\u00dfig Fragen an einen Tupamaro\u00ab zudem klaren Bezug auf die Forderung Guevaras, <i>\u00bb\u203azahlreiche Vietnams\u2039 zu schaffen\u00ab<\/i>,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote68sym\" name=\"sdfootnote68anc\"><sup>68<\/sup><\/a> welche dieser in seiner \u00bbBotschaft an die Trikontinentale\u00ab formulierte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote69sym\" name=\"sdfootnote69anc\"><sup>69<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Erfolg des MLN-T hing stark von der Analyse und Reflektion einzelner Aktionen und ihrer Wahrnehmung in der \u00d6ffentlichkeit ab. Dies war die Untersuchung der <i>\u00bbrevolution\u00e4ren Konjunktur\u00ab<\/i> \u2013 <i>coyuntura<\/i> \u2013 welche die Stimmung in der Bev\u00f6lkerung wiedergeben sollte. So sollten Aktionen nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn die Mittel der Bev\u00f6lkerung als legitim erscheinen w\u00fcrden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote70sym\" name=\"sdfootnote70anc\"><sup>70<\/sup><\/a> Dies trug in starkem Ma\u00dfe zur Popularit\u00e4t der Organisation bei, da die entsprechend ausgew\u00e4hlten Guerillat\u00e4tigkeiten von der Bev\u00f6lkerung Uruguays als <i>\u00bb<\/i><i>richtig<\/i><i>\u00ab<\/i> anerkannt wurden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote71sym\" name=\"sdfootnote71anc\"><sup>71<\/sup><\/a> Verst\u00f6\u00dfe gegen dieses Prinzip wurden dagegen negativ aufgenommen, da die daraus resultierende Gewalt nicht als legitimes Mittel anerkannt wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote72sym\" name=\"sdfootnote72anc\"><sup>72<\/sup><\/a> Ein weiteres wichtiges Grundprinzip war die Vermeidung von zivilen Opfern.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote73sym\" name=\"sdfootnote73anc\"><sup>73<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit der Zeit gelang es den Tupamaros vom MLN-T, sich eine echte Basis in der urbanen Gro\u00dfregion Montevideo aufzubauen. Diese umfasste nicht nur konspirative Wohnungen und Lagerm\u00f6glichkeiten, sondern auch Untergrundkrankenstationen und \u00bbVolksgef\u00e4ngnisse\u00ab. Es entstanden Ans\u00e4tze einer parallelen Staatlichkeit, die sich tats\u00e4chlich den Prinzipien aus Guevaras Fokus-Theorie ann\u00e4herten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote74sym\" name=\"sdfootnote74anc\"><sup>74<\/sup><\/a> In der Hochzeit ihres Wirkens hatten die Tupamaros bis zu 1000 aktive Mitglieder.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote75sym\" name=\"sdfootnote75anc\"><sup>75<\/sup><\/a> Obwohl es in Uruguay keine fest verankerte feministische Tradition gab, stieg die Anzahl der weiblich sozialisierten Guerilleras des MLN-T von ca. 10% um 1966 auf ungef\u00e4hr 25% im Jahr 1972. Sie waren auf allen Ebenen und in allen Funktionen der Guerillaorganisation aktiv.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote76sym\" name=\"sdfootnote76anc\"><sup>76<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Im Jahr 1972 gelang es dem Milit\u00e4r, welches von der Regierung Uruguays nun immer st\u00e4rker in deren T\u00e4tigkeiten eingebunden wurde, schwere Schl\u00e4ge gegen das MLN-T auszuf\u00fchren. Die Infrastruktur der Stadtguerilla in Montevideo wurde aufgedeckt und zerschlagen. Durch Verhaftungswellen gerieten mehrere f\u00fchrende Tupamaros, unter ihnen auch Ra\u00fal Sendic, in Gefangenschaft. Die Regierungsgewalt wurde vom Milit\u00e4r \u00fcbernommen und erst mit dem Ende der Milit\u00e4rdiktatur 1985 wurden die Gefangenen wieder aus der Haft entlassen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote77sym\" name=\"sdfootnote77anc\"><sup>77<\/sup><\/a> Dies stellte vorerst das Ende der Tupamaros dar. Heute ist das <i>Movimiento de Participaci\u00f3n Popular<\/i> (kurz: MPP), welches als politisch-zivilgesellschaftlicher Arm aus dem MLN-T hervorging, die st\u00e4rkste Organisation innerhalb des regierenden Parteienb\u00fcndnisses <i>Frente Amplio<\/i> in Uruguay und stellt den regierenden Pr\u00e4sidenten. Auf dem Weg parlamentarischer Wahlen haben es die Tupamaros somit doch noch an die Macht geschafft.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote78sym\" name=\"sdfootnote78anc\"><sup>78<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"3_hauptteil_02_part_2\"> 3.2 Das Minihandbuch des Stadtguerilleros von Carlos Marighella<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nachdem nun die Aufgaben der Stadtguerilla skizziert wurden, scheint es interessant, noch ihre Methoden zu betrachten. Hierzu finden sich detaillierte Anleitungen im \u00bbMinihandbuch des Stadtguerilleros\u00ab von Carlos Marighella. Der am 4. November 1969 von der brasilianischen Milit\u00e4rdiktatur ermordete Begr\u00fcnder der <i>A\u00e7\u00e3o Libertadora Nacional<\/i> gibt nicht nur detaillierte Ideen davon wieder, wie die Logistik und die Organisation einer Stadtguerilla aussehen sollte,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote79sym\" name=\"sdfootnote79anc\"><sup>79<\/sup><\/a> sondern geht auch auf verschiedenste Aktionsformen ein.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote80sym\" name=\"sdfootnote80anc\"><sup>80<\/sup><\/a> Nach einer Einordnung der Stadtguerilla als Unterst\u00fctzung der Landguerilla, geht er daran, wichtige Merkmale, \u00fcber welche ein*e Stadtgueriller@ verf\u00fcgen sollte, und den Aufbau der Organisation zu beschreiben.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote81sym\" name=\"sdfootnote81anc\"><sup>81<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die von Marighella beschriebenen Aktionsformen umfassen <i>\u00bb\u00dcberf\u00e4lle, Eindringen in feindliche Objekte, Besetzungen, Hinterhalte, Stra\u00dfentaktiken, Streiks und Arbeitsunterbrechungen, Desertionen, Waffenumleitung, Fang und Enteignung von Waffen, Munition und Explosivwaffen, Befreiung von Gefangenen, Hinrichtungen, Entf\u00fchrungen, Sabotage, Terrorismus, bewaffnete Propaganda [und] Nervenkrieg\u00ab<\/i>.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote82sym\" name=\"sdfootnote82anc\"><sup>82<\/sup><\/a> Auff\u00e4llig ist, wie hoch sowohl der Grad und die Berechnung als auch die Omnipr\u00e4senz der Gewalt in den einzelnen beschriebenen Methoden sind. Nach Donatella della Porta kann im Zusammenhang mit der von Marighella beschriebenen Organisationsform von <i>klandestiner Gewalt<\/i> bzw. von <i>Terrorismus<\/i> gesprochen werden,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote83sym\" name=\"sdfootnote83anc\"><sup>83<\/sup><\/a> was dem Selbstbild der ALN zu widersprechen scheint, da Terrorismus lediglich als eine der Aktionsformen der Guerilla betrachtet wird.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote84sym\" name=\"sdfootnote84anc\"><sup>84<\/sup><\/a> Dennoch liegt wohl in der Verallgemeinerung der intensiven Gewalt \u00fcber die verschiedenen Aktionsformen hinweg ein bedeutender Faktor, welcher zur Entfremdung von Guerilla und Bev\u00f6lkerung zu f\u00fchren drohte. Nicht umsonst hatten die Tupamaros mittels ihrer Betrachtung der <i>revolution\u00e4ren Konjunktur<\/i> versucht, ihre Aktionen im Vorfeld zu analysieren und mussten nach der Hinrichtung von Dan A. Mitrione feststellen, dass sie an dieser Stelle zu weit gegangen waren und ihr R\u00fcckhalt in der Bev\u00f6lkerung ins Wanken kam.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote85sym\" name=\"sdfootnote85anc\"><sup>85<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Um zum Schluss noch auf M\u00fcller-Borcherts Feststellung, dass jede Guerilla ideelle Triebkr\u00e4fte brauche um die Bev\u00f6lkerung in k\u00fcrzester Zeit hinter sich zu einen und dass die St\u00e4rkste dieser Triebkr\u00e4fte ein <i>\u00bbPatriotismus\u00ab<\/i> sei,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote86sym\" name=\"sdfootnote86anc\"><sup>86<\/sup><\/a> einzugehen, sei angemerkt, dass Gueriller@s sowohl bei Marighella als auch bei Guevara immer wieder mit <i>\u00bbleidenschaftlichen\u00ab<\/i> Patriot*innen gleichgesetzt werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote87sym\" name=\"sdfootnote87anc\"><sup>87<\/sup><\/a> Seine Bedeutung als einende Kraft gewinnt der Patriotismus in Asien, Afrika und Lateinamerika durch die Ablehnung der kolonialen Fremdherrschaft als zentrales strategisches Ziel aller Befreiungsbewegungen. Diese soll nach M\u00fcller-Borchert die st\u00e4rkste Kraft bei der Formierung der Bev\u00f6lkerung hinter der Guerilla sein.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote88sym\" name=\"sdfootnote88anc\"><sup>88<\/sup><\/a> In diesem Rahmen ist sicher auch der Begriff der <i>\u00bbNationalen Befreiung\u00ab<\/i> im Namen der MLN-T zu deuten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote89sym\" name=\"sdfootnote89anc\"><sup>89<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"4_hauptteil_03\"> 4 Stadtguerilla in der BRD<\/h1>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit der Student*innenbewegung der 1960er Jahre nahm die Rolle des Internationalismus innerhalb der Linken der BRD zu und gleichzeitig fand eine Zuwendung zu revolution\u00e4ren Gruppierungen weltweit statt. Dies wurde wage unter der Begrifflichkeit des revolution\u00e4ren oder proletarischen Internationalismus zusammengefasst, wie er sich auch immer wieder in zeitgen\u00f6ssischen Schriften findet.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote90sym\" name=\"sdfootnote90anc\"><sup>90<\/sup><\/a> Wichtige St\u00fctze dieses Ansatzes ist die Betrachtung des kapitalistischen Systems als zum Faschismus neigend und politische Opposition durch Reglementierungen und Vereinnahmung t\u00f6tend.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote91sym\" name=\"sdfootnote91anc\"><sup>91<\/sup><\/a> Die revolution\u00e4re Rolle haben in dieser Betrachtung nicht mehr eine europ\u00e4ische oder US-amerikanische Arbeiterklasse, sondern die Befreiungsbewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie gegenkulturelle Gruppen in den Industriel\u00e4ndern inne.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote92sym\" name=\"sdfootnote92anc\"><sup>92<\/sup><\/a> Als logische Konsequenz musste eine weltweite, internationale Solidarisierung aller Revolution\u00e4r*innen folgen. Das politische System der sogenannten <i>Westliche<\/i><i>n<\/i><i> Welt<\/i> wurde wegen des Krieges in Vietnam von 1955 bis 1975, der Konflikte um Kuba<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote93sym\" name=\"sdfootnote93anc\"><sup>93<\/sup><\/a> und dem Vorgehen gegen die antikolonialen Befreiungsk\u00e4mpfe in Afrika<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote94sym\" name=\"sdfootnote94anc\"><sup>94<\/sup><\/a> kritisiert, Befreiungsbewegungen und Widerstandsgruppen dagegen als Antifaschist*innen im Kampf gegen Imperialismus und Kapitalismus begriffen. Der Internationalismus wurde somit zu einer treibenden Kraft des <i>Sozialistischen Deutschen Studentenbundes<\/i> (kurz: SDS).<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote95sym\" name=\"sdfootnote95anc\"><sup>95<\/sup><\/a> Der Geist der <i>Trikontinentale-Konferenz<\/i>,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote96sym\" name=\"sdfootnote96anc\"><sup>96<\/sup><\/a> welche vom 3. bis zum 15. Januar 1966 in Havana stattfand, wurde auch in den Versammlungen und Konferenzen des SDS aufgegriffen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote97sym\" name=\"sdfootnote97anc\"><sup>97<\/sup><\/a> Im September 1967 riefen Dutschke und Krahl in ihrem \u00bbOrganisationsreferat auf der 22. Delegiertenkonferenz des SDS\u00ab unter der Fahne des Vietcongs zur Umsetzung eines Guerillakonzeptes in den Metropolen gegen die Unterdr\u00fcckung der internationalen Befreiungsbewegungen auf.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote98sym\" name=\"sdfootnote98anc\"><sup>98<\/sup><\/a> Ein internationaler Vietnam-Kongress im Jahr 1968 folgte. Wieder war die Fahne der Front National de Lib\u00e9ration (kurz: FNL; auf Deutsch: Nationale Befreiungsfront; auch: Vietcong) aufgeh\u00e4ngt und diesmal um die Losungen <i>\u00bbF\u00fcr den Sieg der vietnamesischen Revolution\u00ab<\/i> und <i>\u00bbDie Pflicht jedes Revolution\u00e4rs ist es, die Revolution zu machen\u00ab<\/i> erweitert. Letztere war ein Jahr zuvor das Motto der OLAS-Konferenz in Havanna gewesen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote99sym\" name=\"sdfootnote99anc\"><sup>99<\/sup><\/a> Zu dieser Solidarit\u00e4t der Linken in der BRD mit den Befreiungsbewegungen der Trikontinentale kam ab 1966 noch der Widerstand gegen die <i>Gro\u00dfe Koalition<\/i> unter Kurt Georg Kiesinger im eigenen Land dazu, welche am 30.05.1968 die Notstandsgesetzgebung verabschiedete. Getragen vom SDS entstand die A<i>u\u00dferparlamentarische Opposition<\/i> (kurz: APO).<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote100sym\" name=\"sdfootnote100anc\"><sup>100<\/sup><\/a> Als die Hochzeit dieser Bewegung jedoch abflaute, nahmen Teile ihres harten Kerns immer militantere Z\u00fcge an.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote101sym\" name=\"sdfootnote101anc\"><sup>101<\/sup><\/a> Diese wurden mit Sicherheit durch \u00dcbersetzungen von Schriften Guevaras und Marighellas, die im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in der Bundesrepublik angefertigt wurden, zus\u00e4tzlich bekr\u00e4ftigt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote102sym\" name=\"sdfootnote102anc\"><sup>102<\/sup><\/a> Mit den <i>Tupamaros West-Berlin<\/i> (kurz: TW) um Dieter Kunzelmann, Ina Siepmann, Georg von Rauch, Lena Conradt und Albert Fichter und den <i>Tupamaros M\u00fcnchen<\/i> (kurz: TM) um Fritz Teufel gr\u00fcndeten sich im Herbst 1969 die ersten Stadtguerillagruppen in der BRD, die schon im Namen Bezug auf ihre Vorbilder aus Uruguay nahmen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote103sym\" name=\"sdfootnote103anc\"><sup>103<\/sup><\/a> Erstere waren aus dem <i>Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen<\/i> hervorgegangen, der seine Wurzeln in der Drogenszene der damaligen Zeit hatte,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote104sym\" name=\"sdfootnote104anc\"><sup>104<\/sup><\/a> und sollten ab 1972 in der <i>Bewegung 2. Juni<\/i> aufgehen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote105sym\" name=\"sdfootnote105anc\"><sup>105<\/sup><\/a> 1970 verfasste Georg von Rauch w\u00e4hrend eines Aufenthaltes in Untersuchungshaft ein erstes Manuskript zum Aufbau einer Stadtguerillaorganisation in West-Berlin.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote106sym\" name=\"sdfootnote106anc\"><sup>106<\/sup><\/a> In diesem greift er mit dem Satz \u00bb<i>In den entwickelten L\u00e4ndern wie Deutschland mu\u00df der Schauplatz des Kampfes das st\u00e4dtische Gebiet sein.<\/i>\u00ab<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote107sym\" name=\"sdfootnote107anc\"><sup>107<\/sup><\/a> die dritte These aus Guevaras \u00bbGuerillakrieg \u2013 eine Methode\u00ab auf.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote108sym\" name=\"sdfootnote108anc\"><sup>108<\/sup><\/a> Es folgen \u00dcberlegungen, die an die Logistik-Formel <i>Motorisierung-Geld-Waffen-Munition-Sprengk\u00f6rper<\/i> von Carlos Marighella erinnern<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote109sym\" name=\"sdfootnote109anc\"><sup>109<\/sup><\/a> und \u00dcberlegungen zu R\u00fcckzugstaktiken nach Aktionen,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote110sym\" name=\"sdfootnote110anc\"><sup>110<\/sup><\/a> zu Sabotageakten<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote111sym\" name=\"sdfootnote111anc\"><sup>111<\/sup><\/a> sowie zum Aufbau einer Organisations(infra)struktur.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote112sym\" name=\"sdfootnote112anc\"><sup>112<\/sup><\/a> Zum Ende nennt Georg von Rauch noch zu kl\u00e4rende Fragen auf Gebieten der Strategie und der Theorie, wie zum Beispiel das Verh\u00e4ltnis zum Anarchismus nach Bakunin und zum Nahost-Konflikt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote113sym\" name=\"sdfootnote113anc\"><sup>113<\/sup><\/a> Gerade zur Thematik dieses Konfliktes, vertraten die <i>Tupamaros West-Berlin<\/i> eine klar propal\u00e4stinensiche Position, welche auch aus der eingangs erw\u00e4hnten Begrifflichkeit des proletarischen Internationalismus heraus schl\u00fcssig war, wurden die Israelis doch als Vorposten imperialistischer M\u00e4chte in der Arabischen Welt gewertet, was zum Teil zu stark antisemitischen Positionen innerhalb der gesamten Linken in der BRD f\u00fchrte.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote114sym\" name=\"sdfootnote114anc\"><sup>114<\/sup><\/a> Schon ihren Anfang hatten die TW quasi im Rahmen dieser N\u00e4he zur pal\u00e4stinensischen Bewegung genommen. Es war ein Camp der Fatah in Jordanien, in welchem sich die Gr\u00fcndungsmitglieder der Gruppierung 1969 hatten ausbilden lassen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote115sym\" name=\"sdfootnote115anc\"><sup>115<\/sup><\/a> Doch nicht nur die TW, sondern auch die RAF fanden ihren Weg in die pal\u00e4stinensischen Ausbildungscamps in Jordanien. Nach der, als Gr\u00fcndungsmoment geltenden, Befreiung von Andreas Baader, der nach der Brandstiftung an zwei Kaufh\u00e4usern in Frankfurt am Main im April 1968 eine Gef\u00e4ngnisstrafe absa\u00df, trat der Kern der Gruppe um ihn, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Horst Mahler eine Reise zur Fatah an. Ende Mai kehrte die Gruppe nach internen Streitigkeiten, welche sich auch auf das Verh\u00e4ltnis zu den pal\u00e4stinensischen Gastgeber*innen ausgewirkt hatten und damit Probleme bei der Kommunikation mit den internationalen Partner*innen aufzeigten, nach Berlin zur\u00fcck.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote116sym\" name=\"sdfootnote116anc\"><sup>116<\/sup><\/a> Dort angekommen, nahm die RAF ihre T\u00e4tigkeit als Stadtguerilla auf.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote117sym\" name=\"sdfootnote117anc\"><sup>117<\/sup><\/a> Laut \u00bbBommi\u00ab Baumann von den TW war es die RAF, die die Stadtguerilla in der BRD mit Sprache und Waffen weiter radikalisierte und zu einem schnellen Gang in die Illegalit\u00e4t beitrug.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote118sym\" name=\"sdfootnote118anc\"><sup>118<\/sup><\/a> Ab diesem Zeitpunkt sollten die RAF \u2013 wie auch die anderen Stadtguerillagruppen \u2013 immer an ihre Klandestinit\u00e4t gebunden bleiben. Im Gegensatz zum MLN-T verf\u00fcgte die RAF nur \u00fcber einen kleinen Kreis von aktiven Unterst\u00fctzer*innen. Von Strukturen wie sie durch die Tupamaros in Montevideo errichtet worden waren, konnten sie, wie auch die <i>Tupamaros West-Berlin<\/i> und die <i>Bewegung 2. Juni<\/i>, nur tr\u00e4umen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote119sym\" name=\"sdfootnote119anc\"><sup>119<\/sup><\/a> Ohne diesen Anspruch einer festen, hierarchischen Organisationsstruktur, welche derlei Formen einer eigenen Infrastruktur aufbauen sollte, traten zu Beginn der 1970er-Jahre noch die <i>Revolution\u00e4ren Zellen<\/i> (kurz: RZ) in Erscheinung, welche teilweise aus ehemaligen Unterst\u00fctzer*innen der RAF bestanden. Sie unterschieden sich von den anderen Stadtguerillaorganisationen in der BRD durch ihre Organisationsform, welche eher dezentral angelegt war.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote120sym\" name=\"sdfootnote120anc\"><sup>120<\/sup><\/a> Zudem bestand der Versuch der Mitglieder, sich sowohl an den Aktivit\u00e4ten der RZ zu beteiligen, als auch ein Leben in der Legalit\u00e4t zu f\u00fchren und sich somit auch offen an politischer Arbeit zu beteiligen. Dies sollte zu einer engeren Bindung an die aufkommende <i>Autonome Szene<\/i>, welche den Unterst\u00fctzer*innenkreis stellte, f\u00fchren.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote121sym\" name=\"sdfootnote121anc\"><sup>121<\/sup><\/a> Zwischen der RAF, den RZ und der <i>Bewegung 2. Juni<\/i> gab es Konkurrenz, aber auch Kooperationen, welche teilweise zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten f\u00fchrten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote122sym\" name=\"sdfootnote122anc\"><sup>122<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit einem speziellen Blick auf die RAF, wird dieser Abschnitt sich der Frage stellen, was es hei\u00dft, eine Stadtguerilla ohne Landguerilla zu begr\u00fcnden und auch auf die globale Perspektive urbaner Guerilla zur\u00fcckkommen. Im Anschluss soll \u00bbDas Konzept Stadtguerilla\u00ab der Roten Armee Fraktion betrachtet werden. Dabei wird auch auf den Einfluss des Minihandbuchs von Marighella eingegangen werden.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"4_hauptteil_03_part_1\"> 4.1 Stadtguerilla ohne Landguerilla?<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>\u00bbDie \u203aPropaganda der Sch\u00fcsse\u2039 (Che) in der \u203aDritten Welt\u2039 mu\u00df durch die \u203aPropaganda der Tat\u2039 in den Metropolen vervollst\u00e4ndigt werden, welche eine Urbanisierung ruraler Guerilla-T\u00e4tigkeit geschichtlich m\u00f6glich macht.\u00ab<\/i> <span style=\"font-size: small;\">(Dutschke &amp; Krahl, <\/span><span style=\"font-size: small;\">1967<\/span><span style=\"font-size: small;\">)<\/span><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote123sym\" name=\"sdfootnote123anc\"><sup>123<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie bereits im Absatz 3.1 beschrieben, schreibt Marighella der Stadtguerilla vor allem die Aufgabe zu, \u00bb<i>die Landguerilla zu unterst\u00fctzen<\/i>\u00ab und somit das Volk auf den bewaffneten Volkskrieg, wie Guevara die letzte Phase des Guerillakrieges nennt, vorzubereiten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote124sym\" name=\"sdfootnote124anc\"><sup>124<\/sup><\/a> Die F\u00e4higkeit der Eroberung der politischen Macht wird vielfach lediglich der Landguerilla zugestanden, was Stadtguerillagruppen zum blo\u00dfen Organ der Unterst\u00fctzung deklariert. Auf sich allein gestellt scheint sie dagegen keine Erfolgsaussichten zu haben.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote125sym\" name=\"sdfootnote125anc\"><sup>125<\/sup><\/a> Denn auch wenn das MLN-T im Kontext der uruguayischen Gegebenheiten \u2013 eingebettet in die<span style=\"color: #000000;\"> damalige <\/span>Gesamtsituation in Lateinamerika \u2013 den Versuch einer Stadtguerilla recht erfolgreich unternommen hat,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote126sym\" name=\"sdfootnote126anc\"><sup>126<\/sup><\/a> stellt sich die Frage, wie sich diese Konzepte auf die Lage in der Bundesrepublik Deutschland gegen Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre \u00fcbertragen lie\u00df. Allgemein bekannt ist, dass sich die Rote Armee Fraktion bei ihren Aktionen als Stadtguerilla nicht auf eine innerdeutsche Landguerilla beziehen konnte. Es wird also ein zus\u00e4tzlicher Ansatz ben\u00f6tigt, um die Stadtguerilla der RAF in das Konzept eines Guerillakrieges einzubetten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote127sym\" name=\"sdfootnote127anc\"><sup>127<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Einen Hinweis darauf, wie die RAF mit diesem Problem umging, bieten verschiedene ihrer Texte. In \u00bbDie Aktion des Schwarzen September in M\u00fcnchen. Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes\u00ab aus dem Jahr 1972 findet sich als Ansatz der Gedanke, die sogenannte <i>Erste Welt<\/i> aber auch die industriell fortgeschrittenen L\u00e4nder des Ostblocks als Metropole \u2013 sozusagen als globalen st\u00e4dtischen Raum \u2013 und die L\u00e4nder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas als Peripherie oder globalen l\u00e4ndlichen Raum zu deuten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote128sym\" name=\"sdfootnote128anc\"><sup>128<\/sup><\/a> Auch in ihrem \u2013 noch zu behandelnden \u2013 Text \u00bbDas Konzept Stadtguerilla\u00ab von 1971 betrachtet die RAF die BRD als Metropole<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote129sym\" name=\"sdfootnote129anc\"><sup>129<\/sup><\/a> und l\u00e4sst ein Zitat der italienischen, kommunistischen Gruppe <i>Il Manifesto<\/i> einflie\u00dfen, in welchem ein revolution\u00e4rer Kampf \u00bb<i>in den Hochburgen<\/i>\u00ab des Imperialismus zur Unterst\u00fctzung der K\u00e4mpfe \u00bb<i>in den r\u00fcckst\u00e4ndigen Gebieten<\/i>\u00ab gefordert wird.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote130sym\" name=\"sdfootnote130anc\"><sup>130<\/sup><\/a> Damit wird eine Idee aufgegriffen, welche der chinesiche Milit\u00e4r und Funktion\u00e4r der KPCh Lin Piao 1965 in seinem Text \u00bbEs lebe der Sieg im Volkskrieg!\u00ab entwickelte<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote131sym\" name=\"sdfootnote131anc\"><sup>131<\/sup><\/a> und die von der Trikontinentale-Konferenz im Januar 1966 in Havanna aufgegriffen wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote132sym\" name=\"sdfootnote132anc\"><sup>132<\/sup><\/a> Lin Piao unterteilte die Welt zun\u00e4chst in die urban gepr\u00e4gten Regionen, die er <i>\u00bbSt\u00e4dte der Welt\u00ab<\/i> nannte und vor allem in den Industriel\u00e4ndern Nordamerikas und Westeuropas ausmachte, und die <i>\u00bbD\u00f6rfer der Welt\u00ab<\/i> als eher rurale Peripherie, welche die L\u00e4nder der Trikontinentale in Lateinamerika, Asien und Afrika bildeten. Die L\u00e4nder der Trikontinentale sah er der <i>\u00bbAgression und Versklavung durch die Imperialisten mit den USA-Imperialisten an der Spitze und ihren Lakaien ausgesetzt\u00ab<\/i>. St\u00e4dte nehmen in dieser Betrachtung der globalen Ruralit\u00e4t die Rolle von Vorposten der imperialistischen globalen Urbanit\u00e4t ein, von wo aus die ausgebeuteten L\u00e4nder kontrolliert werden k\u00f6nnten. Diese Machtzentren g\u00e4lte es Lin zufolge durch ein bewaffnetes Volksheer, welches aus einer Landguerilla hervorgehen m\u00fcsse, einzunehmen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote133sym\" name=\"sdfootnote133anc\"><sup>133<\/sup><\/a> Das Konzept von Lin Piao wurde von dem anerkannten Milit\u00e4rhistoriker Werner Hahlweg bereits 1968 in dessen Monografie \u00bbGuerilla. Krieg ohne Fronten\u00ab aufgegriffen und betrachtet. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass der Ansatz Lin Piaos auch in der Linken der BRD bekannt war.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote134sym\" name=\"sdfootnote134anc\"><sup>134<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">An dieser Stelle schlie\u00dft sich aber nicht nur der Kreis zu Guerillakonzepten aus Lateinamerika, sondern es wird auch ein wichtiger Andockpunkt f\u00fcr die RAF und andere Stadtguerillagruppen in Nordamerika und Westeuropa geboten. In Analogie zu St\u00e4dten und den sie umgebenden l\u00e4ndlichen Gebieten in den L\u00e4ndern der Trikontinentale, wo die Stadtguerilla die Guerilla auf dem Land unterst\u00fctzte, konnte eine Stadtguerilla in der BRD als Unterst\u00fctzung der Landguerilla in Lateinamerika, Asien und Afrika gesehen werden. Der Widerspruch, eine Stadtguerilla ohne Landguerilla zu sein, war zumindest anscheinend durch das Konzept des proletarischen Internationalismus behoben.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote135sym\" name=\"sdfootnote135anc\"><sup>135<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In diesem Sinne kann auch das eingangs wiedergegebene Zitat von Rudi Dutschke und Hans-J\u00fcrgen Krahl aus dem Organisationsreferat auf der 22. Delegiertenkonferenz des SDS im Jahre 1967 verstanden werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote136sym\" name=\"sdfootnote136anc\"><sup>136<\/sup><\/a> Dieses stammt, wie chronologisch ersichtlich ist, aus einer Zeit vor der Entstehung von RAF und TW. Von Kraushaar wird es im Sinne von \u00dcberlegungen zur Thematik der Stadtguerilla seitens Rudi Dutschkes gedeutet, welche die sp\u00e4teren Guerillaorganisationen beeinflusst haben k\u00f6nnten.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote137sym\" name=\"sdfootnote137anc\"><sup>137<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"4_hauptteil_03_part_2\"> 4.2 Die Stadtguerilla wird global<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die 1960er- und 70er-Jahre markierten in Folge des Sieges des <i>Movimiento 26 de Julio<\/i> (kurz: M-26-7; auf Deutsch: Bewegung des 26. Juli) unter Fidel und Raul Castro, Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara und Camilio Cienfuegos in Kuba \u2013 nicht nur in der BRD, sondern auch in anderen Industriel\u00e4ndern \u2013 eine Hochphase von Guerillakonzeptionen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote138sym\" name=\"sdfootnote138anc\"><sup>138<\/sup><\/a> Mit den <i>Weathermen<\/i> und der <i>Black Panther Party<\/i> in den USA, der <i>Action directe<\/i> (kurz: AD) in Frankreich und der <i>Brigate Rosse<\/i> in Italien seien nur ein paar der bedeutenderen Stadtguerillagruppen im urban gepr\u00e4gten Teil der Erde genannt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote139sym\" name=\"sdfootnote139anc\"><sup>139<\/sup><\/a> Es stellt sich nun die Frage, ob sich im Rahmen einer Weltsicht, welche die Welt global in einen ruralen und einen urbanen Raum unterteilt, ein neuer Typ Stadtgueriller@ in den Industriestaaten, also dem explizit urban gepr\u00e4gten Raum herausgebildet hat.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote140sym\" name=\"sdfootnote140anc\"><sup>140<\/sup><\/a> Um diese Frage genauer zu untersuchen scheint es lohnenswert, sich mit dem Text \u00bbDie RAF und der internationale Terrorismus \u2013 Zur transnationalen Kooperation klandestiner Organisationen\u00ab von Christopher Daase auseinanderzusetzen. Er behandelt die eingangs in der Arbeit erw\u00e4hnten Beziehungen zu und Bez\u00fcge auf Land- und Stadtguerillagruppen sowohl in der Trikontinentale als auch in der sogenannten <i>Ersten Welt<\/i>.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote141sym\" name=\"sdfootnote141anc\"><sup>141<\/sup><\/a> Dabei unterscheidet er verschiedene Arten der Zusammenarbeit nach ihrer unterschiedlichen Intensit\u00e4t. F\u00fcr diese Unterscheidung pr\u00fcft Daase zun\u00e4chst, ob der <i>Gegenstand der Zusammenarbeit<\/i> <i>\u00bbdie Programmatik, die Strategie oder die Organisation [betrifft]\u00ab<\/i>, ob die <i>Form der Zusammenarbeit<\/i> <i>\u00bbsymbolisch, latent oder manifest [ist]\u00ab<\/i> und ob Partner*in der Zusammenarbeit ein Staat, eine Befreiungsbewegung oder eine Stadtguerilla in einem Industriestaat ist.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote142sym\" name=\"sdfootnote142anc\"><sup>142<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gerade die erste Generation der RAF griff vor allem auf eine programmatisch-symbolische Kooperation zur\u00fcck, wenn sie in ihren Texten Bezug auf pal\u00e4stinensische, vietnamesische oder lateinamerikanische Guerillabewegungen nahm bzw. wenn ihr Text \u00bbDie Rote Armee aufbauen!\u00ab unter einem schwarzen Panther angeordnet war.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote143sym\" name=\"sdfootnote143anc\"><sup>143<\/sup><\/a> Zudem griffen sie auf die Hilfe der Fatah zur\u00fcck um sich milit\u00e4risch ausbilden zu lassen. Eine solche Kooperation benennt Daase als organisatorisch-latent.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote144sym\" name=\"sdfootnote144anc\"><sup>144<\/sup><\/a> Eine intensivere internationale Kooperation schreibt er erst der zweiten und dritten Generation der RAF zu. Hier hebt er vor allem die Zusammenarbeit mit der AD hervor, welche in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren betrieben wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote145sym\" name=\"sdfootnote145anc\"><sup>145<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">St\u00e4rker als die RAF setzten die RZ auf eine internationale Zusammenarbeit und teilten sich entsprechend in Zellen, welche in Deutschland agierten, und eine weitere internationale Zelle, welche mit verschiedenen Befreiungsbewegungen und Stadtguerilla- und Terrorgruppen zusammenarbeitete. Die Zellen in Deutschland waren trotz ihrer unterschiedlichen Aktionen eng mit der internationalen Zelle verbunden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote146sym\" name=\"sdfootnote146anc\"><sup>146<\/sup><\/a> Wichtigste Partnerinnen des internationalen Teils der RZ waren die <i>Volksfront zur Befreiung Pal\u00e4stinas<\/i> (kurz: PFLP) und die mit dieser zusammen agierende <i>Carlos-Gruppe<\/i> um den als \u00bbCarlos\u00ab bekannten Venezolaner Ilich Ramirez Sanchez. Dies bot nicht nur eine Versorgung mit Waffen, Geld und Trainingsm\u00f6glichkeiten,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote147sym\" name=\"sdfootnote147anc\"><sup>147<\/sup><\/a> was nach Daase eine organisatorisch-latente Kooperation darstellt,<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote148sym\" name=\"sdfootnote148anc\"><sup>148<\/sup><\/a> sondern konnte auf programmatisch-manifester Ebene<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote149sym\" name=\"sdfootnote149anc\"><sup>149<\/sup><\/a> ein Symbol antiimperialistischen Wirkens schaffen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote150sym\" name=\"sdfootnote150anc\"><sup>150<\/sup><\/a> Dennoch kann die Frage gestellt werden, ob es sich selbst hierbei um die Unterst\u00fctzung einer globalen Stadtguerilla f\u00fcr eine globale Landguerilla gehandelt hat. So lag der logistische Nutzen klar auf Seiten der RZ und der symbolische Nutzen der Zusammenarbeit war wohl f\u00fcr beide Akteure ein Anreiz zu gemeinsamen Aktionen. Es war somit eher die Landguerilla, welche die Gueriller@s in der Stadt unterst\u00fctzt hat.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote151sym\" name=\"sdfootnote151anc\"><sup>151<\/sup><\/a> Dies widerspricht allerdings der bereits erw\u00e4hnten Grundaufgabe einer Stadtguerilla, die Guerilla auf dem Land zu unterst\u00fctzen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote152sym\" name=\"sdfootnote152anc\"><sup>152<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"4_hauptteil_03_part_3\"> 4.3 Das Konzept Stadtguerilla<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit ihrer Schrift \u00bbDas Konzept Stadtguerilla\u00ab ver\u00f6ffentlichte die <i>Rote Armee Fraktion<\/i> im April 1971 nach dem recht kurzen Text \u00bbDie Rote Armee aufbauen!\u00ab im Juni 1970<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote153sym\" name=\"sdfootnote153anc\"><sup>153<\/sup><\/a> einen ersten l\u00e4ngeren, programmatischen Text. Er enth\u00e4lt Rechtfertigungen des eigenen Vorgehens gepaart mit Analysen der damaligen Situation in der BRD sowie Bez\u00fcgen auf antiimperialistische, internationalistische Bewegungen. Zentral sind hierbei Fragen der Gewalt und der Notwendigkeit des bewaffneten Kampfes.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote154sym\" name=\"sdfootnote154anc\"><sup>154<\/sup><\/a> Dies sind auch die Punkte, auf welche im Folgenden weiter eingegangen werden soll.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bei der im Text referierten Gewaltauffassung fallen zwei Extrema auf. Zum einen wird dem Staat und der von ihm ausge\u00fcbten <i>\u00bbRepression\u00ab<\/i> ein hohes Ma\u00df an Gewalt bis hin zum Terror nachgesagt. Dies geschieht teilweise in einem sehr verallgemeinerten Ma\u00df, wenn von <i>\u00bbKonsumterror\u00ab<\/i>, <i>\u00bbErziehungsterror\u00ab<\/i> und <i>\u00bbMietterror\u00ab<\/i> als Formen struktureller Gewalt ausgegangen wird<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote155sym\" name=\"sdfootnote155anc\"><sup>155<\/sup><\/a> und der Arbeitsalltag, die Konsumorientierung der Wirtschaft, das Erziehungswesen und die Macht der Medien als Repression aufgefasst werden. Dabei erfolgt keine tiefer gehende politische Analyse, ob eine solche Einsch\u00e4tzung zutreffend sei. Die These von der Gewalt, welche den Alltag der Menschen kontrolliert, bleibt als Kampfbegriff ohne einen analytischen Beleg zur\u00fcck.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote156sym\" name=\"sdfootnote156anc\"><sup>156<\/sup><\/a> Zum anderen wird die eigene Anwendung von Gewalt abgestritten und zur reinen Gegengewalt stilisiert.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote157sym\" name=\"sdfootnote157anc\"><sup>157<\/sup><\/a> Ohne differenzierte Betrachtungen der eigenen Gewaltanwendungen geht jedoch ein Blick f\u00fcr die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit und ein Abwegen der Sinnhaftigkeit unter der Analyse der <i>revolution\u00e4ren Konjunktur<\/i> verloren. Dies wiederum bedeutet allzu schnell einen Verlust einer eigenen Basis in der Bev\u00f6lkerung.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote158sym\" name=\"sdfootnote158anc\"><sup>158<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In ihrem Vorgehen beruft sich die RAF in dem Text vor allem bei ihren Aktionsformen klar auf Carlos Marighella und die lateinamerikanischen Guerillabewegungen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote159sym\" name=\"sdfootnote159anc\"><sup>159<\/sup><\/a> Sie wollten durch die Anwendung von Stadtguerillamethoden einen revolution\u00e4ren Kampf wagen, selbst wenn die Lage in der BRD f\u00fcr einen solchen nicht besonders g\u00fcnstig sei.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote160sym\" name=\"sdfootnote160anc\"><sup>160<\/sup><\/a> Hierzu verwiesen sie auf dessen globale Notwendigkeit, in welcher sie sich \u2013 wie bereits beschrieben \u2013 als urbane Unterst\u00fctzung der ruralen Befreiungsbewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika verpflichtet sahen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote161sym\" name=\"sdfootnote161anc\"><sup>161<\/sup><\/a> Dies machte ein Voranschreiten als Avantgarde des revolution\u00e4ren Internationalismus unabdingbar.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote162sym\" name=\"sdfootnote162anc\"><sup>162<\/sup><\/a> Dass die Gefahr, in Abenteurertum zu verfallen, bestand, merkten sie zwar an, hielten dem aber die Gefahr, in tatenlosem Dogmatismus zu verweilen, entgegen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote163sym\" name=\"sdfootnote163anc\"><sup>163<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anders als bei Marighella spielt der Begriff des <i>Patriotismus<\/i> bei der RAF keine Rolle.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote164sym\" name=\"sdfootnote164anc\"><sup>164<\/sup><\/a> Im Gegensatz zu vielen L\u00e4ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas war die BRD als ehemalige Kolonialmacht von keiner Fremdherrschaft betroffen und die Abgrenzung zum Nationalsozialismus machte einen positiven Bezug auf einen Patriotismus sicher schwierig.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote165sym\" name=\"sdfootnote165anc\"><sup>165<\/sup><\/a> Die von M\u00fcller-Borchert beschworene Wirkung des Patriotismus als die Bev\u00f6lkerung hinter der Guerilla einende Kraft, konnte hier somit nicht erwartet werden.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote166sym\" name=\"sdfootnote166anc\"><sup>166<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"justify\" id=\"5_fazit\"><\/a> 5 Fazit<\/h1>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nachdem das Stadtguerillakonzept des MLN-T und das \u00bbMinihandbuch des Stadtguerilleros\u00ab in Bezug auf Lateinamerika betrachtet und ihre \u00dcbertragung auf das Wirken der RAF und weiterer Stadtguerillagruppen in der BRD untersucht wurde, sollen im Folgenden die Schl\u00fcsse daraus festgehalten werden. In diesem Rahmen wird noch einmal auf die verschiedenen in dieser Arbeit studierten Bereiche eingegangen werden. Diese sind im Einzelnen das Landguerillakonzept nach Guevara, die Organisation des MLN-T in Uruguay, das \u00bbMinihandbuch des Stadtguerilleros\u00ab von Carlos Marighella, die Frage nach einer Stadtguerilla ohne Landguerilla, die Einbindung der bundesdeutschen Stadtguerilla in ein globales Konzept einer ruralen Trikontinentale und eines urbanen europ\u00e4ischen und US-amerikanischen Komplexes von Industriestaaten sowie \u00bbDas Konzept Stadtguerilla\u00ab der RAF.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die erste Erkenntnis lautet, dass, wenn in entwickelten Industriestaaten keine Landguerilla entsteht, eine Stadtguerilla dort nur durch eine Einbindung in ein internationalistisches Konzept wie das der \u00bb<i>St\u00e4dte der Welt<\/i>\u00ab und der \u00bb<i>D\u00f6rfer der Welt<\/i>\u00ab von Lin Piao gerechtfertigt werden kann, in welchem eine solche Stadtguerilla dann als Unterst\u00fctzung der Landguerilla in der Trikontinentale agiert. Dies setzt eine weltweite Zusammenarbeit von Landguerillaorganisationen in den ruralen Gebieten mit Stadtguerillagruppen in den urbanen Gebieten und somit eine feste Verkn\u00fcpfung von zentralen und dezentralen Aktionen voraus. Ein entsprechendes Konzept stand bei Stadtguerillagruppen in der BRD auf dem Papier. Bei der Umsetzung in die Praxis taten sich RAF, RZ, TW und <i>Bewegung 2. Juni<\/i> trotz verschiedener Versuche und Ans\u00e4tze jedoch schwer. Zu einer Unterst\u00fctzung der globalen Landguerilla haben sie es nicht gebracht. Hierzu fehlte ihnen wohl auch die Basis innerhalb Deutschlands.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mit diesem Punkt ist dann auch schon die zweite wichtige Erkenntnis aus dieser Arbeit referenziert. Eine Stadtguerilla braucht wie auch eine Landguerilla eine Massenbasis. Den Tupamaros ist es in Uruguay zwischenzeitlich gelungen, sich diese aufzubauen. Sie hatten es geschafft, die Bev\u00f6lkerung mit ihren Aktionen, die hierzu f\u00fcr alle Sinn ergeben mussten, f\u00fcr sich zu gewinnen. Eine Kooperation mit verschiedensten Verb\u00fcndeten wurde somit nicht nur m\u00f6glich sondern auch genutzt. Diese Basis kann jedoch auch ersch\u00fcttert werden, wie die Reaktion auf die Hinrichtung von Mitrione zeigte. Die RAF hatte eine weit geringere Massenbasis, was sicher auch an ihrem Verh\u00e4ltnis zu den eigenen Aktionen lag. Wenn die eigene Anwendung von Gewalt durch die RAF generell abgetan wurde, konnte auch die Wirkung eben dieser auf die Anerkennung durch die Menschen nicht mehr reflektiert werden. Sie wurden immer mehr zu einer kleinen, sich selbst als elit\u00e4re Avantgarde betrachtenden, jedoch alleinstehenden Gruppierung, als zur revolution\u00e4ren Organisation mit Anbindung an die Bev\u00f6lkerung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Stadtguerilla in der BRD war eher ein neues, globales Konzept einer urbanen Guerilla als eine reine \u00dcbernahme der lateinamerikanischen Vorbilder. Dies wird an der Bedeutung von Lin Piaos Konzept f\u00fcr die eigene Rechtfertigung ersichtlich, welches sich neben die Verweise auf Marighella und Guevara einreiht. Mit dieser \u00dcbernahme fand bei gleichbleibender Methodik eine neue strategische Ausrichtung statt, anders als bei den Tupamaros oder der ALN. Nicht die Befreiung von einer Fremdherrschaft stand in deren Zentrum, sondern eine Unterst\u00fctzung ruraler Guerillaorganisationen bei deren Befreiungskampf, der auch als ein Kampf gegen Imperialismus und Kapitalismus verstanden wurde. Dennoch konnte dieses neue Konzept in der BRD nicht erfolgreich umgesetzt werden. Der Anspruch, als globale Stadtguerilla eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Landguerilla in der Trikontinentale zu sein wurde nicht erf\u00fcllt. Es gelang nicht einmal, sich eine eigene Basis in der Bev\u00f6lkerung aufzubauen. Dies wird neben der unverstandenen Anwendung von Gewalt auch am Fehlen einer, die Bev\u00f6lkerung der BRD hinter der RAF, den RZ oder der <i>Bewegung 2. Juni<\/i> einenden Triebkraft liegen. Anders als der Patriotismus und der gegen die USA gerichtete Wille zur Unabh\u00e4ngigkeit in Lateinamerika, welche die Menschen in die Reihen der Befreiungsbewegungen f\u00fchrten, d\u00fcrfte der Kampf gegen die Napalmbomben der US-amerikanischen Bomber in Vietnam und gegen die Ausbeutung von Asien, Afrika und Lateinamerika nicht ausgereicht haben, um die westdeutsche Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den Einsatz von Guerillaaktionen und damit von Gewalt zu gewinne<span style=\"color: #000000;\">n.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am Ende l\u00e4sst dieses Ergebnis einige Fragen offen, die direkt bei den gewonnenen Erkenntnissen ansetzen. Zum einen stellt sich die globalere Frage nach der Verfasstheit der Trikontinentale als Netzwerk ruraler Befreiungsbewegungen. War dieses Netzwerk abseits der Konferenz in Havanna dicht und homogen genug, um urbanen Guerillagruppen au\u00dferhalb vom Papier ein echter Bezugspunkt zu sein oder war dies nur ein Wunschdenken? Im zweiten Fall w\u00fcrde sich die Frage anschlie\u00dfen, ob ein solches internationales, revolution\u00e4res Guerillanetzwerk generell m\u00f6glich ist und welche Bedingungen dies erfordern w\u00fcrde. Zum anderen bleibt die auf die BRD bezogene Frage offen, welche Triebkraft die Bev\u00f6lkerung dort hinter den Stadtgueriller@s h\u00e4tte einen k\u00f6nnen. Von den Antworten auf diese Fragen h\u00e4ngt ab, ob das neue Konzept einer globalen Guerilla im urbanen Raum und speziell auch in der BRD Erfolgsaussichten haben k\u00f6nnte oder ob ein Scheitern schon in den Ausgangsbedingungen festgeschrieben war.<\/span><\/span><\/p>\n<h1 id=\"fusznoten_quellen_literatur\" class=\"western\" align=\"justify\">Fu\u00dfnoten, Quellen und Literatur<\/h1>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Rote Armee Fraktion: Das Konzept Stadtguerilla; 1971 \u2013 In: Hoffmann, Martin (Hrsg.): Rote-Armee-Fraktion. Texte und Materialien zur Geschichte der RAF; Berlin 1997, S. 27-48, S. 41.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> In dieser Bachelorarbeit werden deutschsprachige Begriffe mithilfe des Gender Gap gegendert, da das generische Maskulinum allzu schnell vergessen l\u00e4sst, dass Menschen nicht nur m\u00e4nnlich, sondern von unterschiedlichem sozialen und\/oder biologischen Geschlecht sein k\u00f6nnen. Zitate, Eigennamen von Organisationen und Angeh\u00f6rige ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlicher Gruppierungen bleiben hiervon unber\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a> Wie bei den deutschen wird auch bei den spanischsprachigen Begriffen in dieser Bachelorarbeit gegendert. Dies geschieht mithilfe des in dieser Sprache typischen @, welches sowohl das o f\u00fcr m\u00e4nnliche als auch das a f\u00fcr weibliche Formen eines Substantivs enth\u00e4lt (z.B. Guerilleros\/Guerilleras \u2192 Gueriller@s) und diese in sich auch flie\u00dfend und somit andere Geschlechtsformen einschlie\u00dfend, verbindet. Die Begr\u00fcndung und Verwendung ist die gleiche wie bei deutschsprachigen Begriffen (siehe <i><a href=\"#sdfootnote2\">Fu\u00dfnote 2<\/a><\/i>).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> Hierlmeier, Josef: Internationalismus. Eine Einf\u00fchrung in seine Ideengeschichte. Von den Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart; Stuttgart 2006, S. 58 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a> Die Begriffe \u00bbLateinamerika\u00ab und \u00bbS\u00fcdamerika\u00ab sind wegen ihrem kolonialen Hintergrund problematisch. Ind\u00edgenas verwenden heutzutage h\u00e4ufiger den Namen \u00bbAbya Yala\u00ab zur Bezeichnung ihres Kontinents. Dieser stammt urspr\u00fcnglich aus der Sprache der Kuna in Panama, hat sich aber dar\u00fcber hinaus verbreitet. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird dennoch die Bezeichnung \u00bbLateinamerika\u00ab verwendet, da diese als Identifikation f\u00fcr die verschiedenen, miteinander agierenden Revolutionsbewegungen des Kontinents wirkte, von den (revolution\u00e4ren) Protagonist*innen der behandelten Zeit benutzt wurde und diesen nicht die Souver\u00e4nit\u00e4t abgesprochen werden soll, diese Begrifflichkeiten f\u00fcr sich selbst zu entscheiden.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a> Rote Armee Fraktion: Die Rote Armee aufbauen. \u2013 In: Agit 883, Nr. 62 (1970), S. 6.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a> Daase, Christopher: Die RAF und der internationale Terrorismus. Zur transnationalen Kooperation klandestiner Organisationen; \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1, Hamburg 2006, S. 905-929, S. 916. Vergleiche z.B. <i>Rote Armee Fraktion 1971, Das Konzept Stadtguerilla, S. <\/i><i>33 f.<\/i> und <i>von Rauch, Georg: Internationalismus und nationale Strategie; 1970 \u2013 In: Archiv des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung, von Rauch, Georg: Notizen; SAK 270,05,10b, Blatt 14-17<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a> <i>Labrousse, Alain: Die Tupamaros. Stadtguerilla in Uruguay; M\u00fcnchen 1971<\/i> und <i>Schubert, Alex: Stadtguerilla. Tupamaros in Uruguay \u2013 Rote Armee Fraktion in der Bundesrepublik; Berlin 1971<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote9anc\" name=\"sdfootnote9sym\">9<\/a> <i>M\u00fcller-Borchert, Hans-Joachim: Guerilla im Industriestaat. Ziele, Ansatzpunkte und Erfolgsaussichten; Hamburg 1973<\/i> und <i>Hahlweg, Werner: Guerilla. Krieg ohne Fronten; Stuttgart 1968<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote10anc\" name=\"sdfootnote10sym\">10<\/a> Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1 &amp; 2, Hamburg 2006.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote11anc\" name=\"sdfootnote11sym\">11<\/a> Stra\u00dfner, Alexander: Sozialrevolution\u00e4rer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien; Wiesbaden 2008.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote12anc\" name=\"sdfootnote12sym\">12<\/a> <a href=\"https:\/\/https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/es\/satex\/2014-10-09-das-konzept-der-stadtguerilla-in-uruguay-fabian-bennewitz\/\">Bennewitz, Fabian: Das Konzept der Stadtguerilla in Uruguay. Weiterentwicklung des kubanischen Guerillamodells oder neuer urbaner Terrorismus?; Berlin 2014<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote13\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote13anc\" name=\"sdfootnote13sym\">13<\/a> z.B. <i>Bulig, Jan: Von der Provokation zur \u00bbPropaganda der Tat\u00ab. Die \u00bbAntiautorit\u00e4re Bewegung\u00ab und die Rote-Armee-Fraktion (RAF); Bonn 2007<\/i>, <i>Henschen, Jan: Die RAF-Erz\u00e4hlung. Eine mediale Historiographie des Terrorismus; Bielefeld 2013<\/i>, <i>Rossi, Marisa Elena: Untergrund und Revolution. Der ungel\u00f6ste Widerspruch f\u00fcr Brigate Rosse und Rote Armee Fraktion; Z\u00fcrich 1993<\/i> und <i>Winkler, Willi: Die Geschichte der RAF; Berlin 2007<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote14\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote14anc\" name=\"sdfootnote14sym\">14<\/a> z.B. <i>Langguth, Gerd: Rudi Dutschke und das Konzept Stadtguerilla. \u2013 In: Vogel, Bernhard &amp; Kutsch, Matthias (Hrsg.): 40 Jahre 1968. Alte und neue Mythen. Eine Streitschrift; Freiburg im Breisgau 2008, S. 48-64<\/i>, <i>Marenssin, Emile: Stadtguerilla und soziale Revolution. \u00dcber den bewaffneten Kampf der Roten Armee Fraktion; Freiburg 2007<\/i>, <i>M\u00fcnkler, Herfried: Der Partisan. Theorie, Strategie, Gestalt; Opladen 1990<\/i>, <i>Oppenheimer, Martin: Stadt-Guerilla; Frankfurt am Main, Berlin &amp; Wien 1971<\/i> und <i>Theopold, Regina: Volkskrieg und Stadt-Guerilla; M\u00fcnchen 2006<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote15\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote15anc\" name=\"sdfootnote15sym\">15<\/a> <i>Espagne, Michel: Kulturtransfer und Fachgeschichte der Geisteswissenschaften. \u2013 In: Middell, Matthias: Kulturtransfer und Vergleich; Leipzig 1999, S. 42-61<\/i>, <i>Middell, Matthias: Kulturtransfer und Historische Komparatistik. Thesen zu ihrem Verh\u00e4ltnis; \u2013 In: Middell, Matthias: Kulturtransfer und Vergleich; Leipzig 1999, S. 7-41<\/i>, <i>Schmale, Wolfgang: Kulturtransfer. \u2013 In: Europ\u00e4ische Geschichte Online, hrsg. vom Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte (Mainz), 2012<\/i>, <i>Siegrist, Hannes: Perspektiven der vergleichenden Geschichtswissenschaft. Gesellschaft, Kultur und Raum; \u2013 In: Kaelble, Hartmut &amp; Schriewer, J\u00fcrgen (Hrsg.): Vergleich und Transfer. Komparastik in den Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften; Frankfurt am Main 2003, S. 305-339<\/i> und <i>Werner, Michael &amp; Zimmermann, B\u00e9n\u00e9dicte: Vergleich, Transfer, Verflechtung. Der Ansatz der Histoire crois\u00e9e und die Herausforderung des Transnationalen; \u2013 In: Geschichte und Gesellschaft, 1 October 2002, Vol. 28 (4), S.607-636<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote16\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote16anc\" name=\"sdfootnote16sym\">16<\/a> Middell 1999, S. 18 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote17\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote17anc\" name=\"sdfootnote17sym\">17<\/a> Schmale 2012, S. 2.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote18\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote18anc\" name=\"sdfootnote18sym\">18<\/a> <i>Espagne 1999, S. <\/i><i>42 f<\/i><i>.<\/i> und <i>Werner &amp; Zimmermann 2002, S. 609 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote19\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote19anc\" name=\"sdfootnote19sym\">19<\/a> Espagne 1999, S. 42 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote20\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote20anc\" name=\"sdfootnote20sym\">20<\/a> <i>Schmale 2012, S. 2<\/i>, <i>Espagne 1999, S. 42 ff.<\/i> und <i>Middell 1999, S. <\/i><i>9 ff<\/i><i>.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote21\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote21anc\" name=\"sdfootnote21sym\">21<\/a> Kinder, Hermann \/ Hilgemann, Werner: dtv-Atlas Weltgeschichte. Band 1 \u2013 Von den Anf\u00e4ngen bis zur Franz\u00f6sischen Revolution; M\u00fcnchen 1964, 40. Auflage (2011), S. 224 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote22\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote22anc\" name=\"sdfootnote22sym\">22<\/a> Siehe <i><a href=\"#3_hauptteil_02\">3 Stadtguerilla in Lateinamerika<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote23\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote23anc\" name=\"sdfootnote23sym\">23<\/a> Siehe <i><a href=\"#4_hauptteil_03\">4 Stadtguerilla in der BRD<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote24\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote24anc\" name=\"sdfootnote24sym\">24<\/a> Middell 1999, S. 18.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote25\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote25anc\" name=\"sdfootnote25sym\">25<\/a> Ebenda.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote26\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote26anc\" name=\"sdfootnote26sym\">26<\/a> <i>Bennewitz 2014, <\/i><i>S. 26 ff.<\/i> &amp; <i>Kinder, Hermann \/ Hilgemann, Werner \/ Hergt, Manfred: dtv-Atlas Weltgeschichte. Band 2 \u2013 Von der Franz\u00f6sischen Revolution bis zur Gegenwart; M\u00fcnchen 1966, 41. Auflage (2011), S. 548 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote27\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote27anc\" name=\"sdfootnote27sym\">27<\/a> <i>Hahlweg, Werner: Guerilla. Krieg ohne Fronten; Stuttgart 1968, S. 11<\/i>, <i>M\u00fcller-Borchert 1973, S. 19<\/i> und <i>Theopold 2006, S. 3<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote28\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote28anc\" name=\"sdfootnote28sym\">28<\/a> <i>Hahlweg 1968, S. <\/i><i>38-45<\/i> und <i>M\u00fcller-Borchert 1973, S. 19<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote29\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote29anc\" name=\"sdfootnote29sym\">29<\/a> McKenna, Joseph: Guerilla Warfare in the Irish War of Independence. 1919-1921; London 2011, S. 38 ff., 73 ff. &amp; 97 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote30\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote30anc\" name=\"sdfootnote30sym\">30<\/a> Theopold 2006, S. 6.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote31\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote31anc\" name=\"sdfootnote31sym\">31<\/a> 1Marighella, Carlos: Minihandbuch des Stadtguerilleros. \u2013 In: Sozialistische Politik; 1970, Nr. 6\/7, S. 143-166, S. 144.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote32\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote32anc\" name=\"sdfootnote32sym\">32<\/a> Vergleiche <i>Guevara, Ernesto <\/i><i>\u00bbChe\u00ab<\/i><i>: Stadt-Guerilla. Eine Methode; 1960 \u2013 In: Schickel, Joachim (Hrsg.): Guerrilleros, Partisanen. Theorie und Praxis; M\u00fcnchen 1970, S. 175-177<\/i> und <i>Guevara, Ernesto <\/i><i>\u00bbChe\u00ab<\/i><i>: Ausgew\u00e4hlte Werke in Einzelausgaben. Band 1: Guerillakampf und Befreiungsbewegung. Auflage 5, Dortmund 1986, S. 90-93 <\/i><i>\u00bb<\/i><i>Guerillaaktionen in den Vorst\u00e4dten\u00ab<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote33\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote33anc\" name=\"sdfootnote33sym\">33<\/a> Debray, R\u00e9gis: Revolution in der Revolution? Bewaffneter Kampf und politischer Kampf in Lateinamerika; M\u00fcnchen 1967, S. 77 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote34\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote34anc\" name=\"sdfootnote34sym\">34<\/a> Huth\u00f6fer, Nina: Erfolgreicher Terrorismus? Die Tupamaros in Uruguay; \u2013 In: Stra\u00dfner, Alexander: Sozialrevolution\u00e4rer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien; Wiesbaden 2008, S. 345-362, S. 345.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote35\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote35anc\" name=\"sdfootnote35sym\">35<\/a> z.B. <i>Marighella 1970, S. <\/i><i>144 &amp; 165<\/i> und <i>MLN-T: Drei\u00dfig Fragen an einen Tupamaro; 1968 \u2013 In: Labrousse, Alain: Die Tupamaros. Stadtguerilla in Uruguay; M\u00fcnchen 1971, S. 46-59, S. 46 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote36\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote36anc\" name=\"sdfootnote36sym\">36<\/a> Bennewitz 2014, S. 30.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote37\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote37anc\" name=\"sdfootnote37sym\">37<\/a> Eine entsprechende Notiz findet sich auf einem Notizzettel Rudi Dutschkes zum Seminar in Oberreifenberg. Vergleiche <i>Dutschke, Rudi: Seminar in Oberreifenberg; 1966 \u2013 In: Archiv des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung, Dutschke, Rudi: Manuskripte, Skripte, Nozizen zur Arbeit im SDS; RUD 210,08, Einzelblatt aus Mappe<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote38\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote38anc\" name=\"sdfootnote38sym\">38<\/a> Dutschke, Rudi: Fokustheorie i. d. 3. Welt &amp; ihre Neubestimmung in den Metropolen; 1967 \u2013 In: Archiv des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung, Dutschke, Rudi: Notizen; RUD 240,04, Blatt 9 &amp; 10.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote39\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote39anc\" name=\"sdfootnote39sym\">39<\/a> Kraushaar, Wolfgang: Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf. \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1, Hamburg 2006, S. 218-247, S. 233 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote40\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote40anc\" name=\"sdfootnote40sym\">40<\/a> Guevara, Ernesto \u00bbChe\u00ab: Ausgew\u00e4hlte Werke in Einzelausgaben. Band 1. Guerillakampf und Befreiungsbewegung; Auflage 5, Dortmund 1986, S. 24-48.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote41\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote41anc\" name=\"sdfootnote41sym\">41<\/a> Ebenda, S. 25 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote42\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote42anc\" name=\"sdfootnote42sym\">42<\/a> Bennewitz 2014, S. 9 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote43\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote43anc\" name=\"sdfootnote43sym\">43<\/a> Guevara 1986, S. 44 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote44\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote44anc\" name=\"sdfootnote44sym\">44<\/a> Bennewitz 2014, S. 26 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote45\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote45anc\" name=\"sdfootnote45sym\">45<\/a> Marighella 1970, S. 144.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote46\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote46anc\" name=\"sdfootnote46sym\">46<\/a> Labrousse 1971, S. 38 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote47\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote47anc\" name=\"sdfootnote47sym\">47<\/a> <i>Labrousse 1971, S.37 ff.<\/i> &amp; <i>Kinder \/ Hilgemann \/ Hergt 1966 (2011), S. 614 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote48\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote48anc\" name=\"sdfootnote48sym\">48<\/a> <i>Gould, Jeffrey: Solidarity under Siege. The Latin American Left. 1968; \u2013 In: The American Historical Review, Vol. 114, No. 2 (2009), S. 348-375, S. 355 ff.<\/i> und <i>Labrousse 1971, S. 62 ff. <\/i><i>&amp; 86 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote49\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote49anc\" name=\"sdfootnote49sym\">49<\/a> Bennewitz 2014, S. 13.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote50\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote50anc\" name=\"sdfootnote50sym\">50<\/a> <i>Fischer, Thomas: Die Tupamaros in Uruguay. Das Modell der Stadtguerilla; \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 2, Hamburg 2006, S. 736-750, S. 741<\/i> und <i>Labrousse <\/i><i>1971, S. 9<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote51\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote51anc\" name=\"sdfootnote51sym\">51<\/a> <i>Fischer 2006, S. 740 f.<\/i> und <i>Labrousse <\/i><i>1971, S. 9 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote52\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote52anc\" name=\"sdfootnote52sym\">52<\/a> Fischer 2006, S. 740 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote53\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote53anc\" name=\"sdfootnote53sym\">53<\/a> Ebenda, S. 741.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote54\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote54anc\" name=\"sdfootnote54sym\">54<\/a> <i>Bennewitz 2014, S. 13 f.<\/i>, <i>Fischer 2006, S. 746<\/i> und <i>Labrousse <\/i><i>1971, S. 38 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote55\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote55anc\" name=\"sdfootnote55sym\">55<\/a> <i>Bennewitz 2014, S. 14<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 355<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote56\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote56anc\" name=\"sdfootnote56sym\">56<\/a> <i>Bennewitz 2014, <\/i><i>S. 14<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 355<\/i>. Nach <i>M\u00fcller-Borchert 1973, S. 96<\/i> leben sogar bis zu 60% der Bev\u00f6lkerung Uruguays in Montevideo.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote57\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote57anc\" name=\"sdfootnote57sym\">57<\/a> Fischer 2006, S. 741.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote58\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote58anc\" name=\"sdfootnote58sym\">58<\/a> Fischer 2006, S. 746 und Huth\u00f6fer 2008, S. 349.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote59\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote59anc\" name=\"sdfootnote59sym\">59<\/a> Marighella 1970, S. 147.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote60\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote60anc\" name=\"sdfootnote60sym\">60<\/a> <i>Fischer 2006, S. 741<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 3<\/i><i>56<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote61\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote61anc\" name=\"sdfootnote61sym\">61<\/a> Huth\u00f6fer 2008, S. 357.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote62\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote62anc\" name=\"sdfootnote62sym\">62<\/a> Ebenda.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote63\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote63anc\" name=\"sdfootnote63sym\">63<\/a> <i>Fischer 2006, S. 74<\/i><i>4<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 357f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote64\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote64anc\" name=\"sdfootnote64sym\">64<\/a> Gonzalez-Perez, Margaret: Guerrilleras in Latin America. Domestic and International Roles; \u2013 In: Journal of Peace Research, Vol. 43, No. 3 (2006), S. 313-329, S. 318.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote65\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote65anc\" name=\"sdfootnote65sym\">65<\/a> Die Trikontinentale war ein Netzwerk von Befreiungsbewegungen und ostblockaffinen Regierungen in den l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Teilen der Welt \u2013 d.h. in Asien, Afrika und Lateinamerika. Gleich waren sie sich in der Auffassung, als L\u00e4nder der globalen Ruralit\u00e4t von Agressionen der urbanen, imperialistischen Kr\u00e4fte betroffen zu sein. Vergleiche <i>Juchler, Ingo: Trikontinentale und Studentenbewegung. Antiimperialismus als Schibboleth; \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1, Hamburg 2006, S. 205-217, S. 20<\/i><i>9<\/i><i> ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote66\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote66anc\" name=\"sdfootnote66sym\">66<\/a> <i>Labrousse 1971, <\/i><i>S. 36<\/i>. Vergleiche auch <i>Fischer 2006, S. 741<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote67\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote67anc\" name=\"sdfootnote67sym\">67<\/a> <i>Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.: Pressemitteilung vom 13. September 2003. Stasi-Vorw\u00fcrfe gegen G\u00fcnter Wallraff. Chemiewaffen-Forschung bei BAYER kein Hirngespinst; D\u00fcsseldorf 2003:<\/i> <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/715.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.cbgnetwork.org\/715.html<\/a> (Stand 13.12.2015).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote68\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote68anc\" name=\"sdfootnote68sym\">68<\/a> MLN-T 1968, S. 56 (Frage 21).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote69\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote69anc\" name=\"sdfootnote69sym\">69<\/a> Guevara, Ernesto: Schaffen wir 2, 3 viele Vietnam. Brief an das Exekutivsekretariat von OSPAAAL. Eingeleitet und \u00fcbersetzt von Gaston Salvatore und Rudi Dutschke; Havanna 1967 \u2013 In: Petermann, G. A. (Hrsg.): Kleine revolution\u00e4re Bibliothek; Band 1, Berlin 1967, S. 7-16, S. 15 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote70\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote70anc\" name=\"sdfootnote70sym\">70<\/a> Bennewitz 2014, S. 18 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote71\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote71anc\" name=\"sdfootnote71sym\">71<\/a> Huth\u00f6fer 2008, S. 360.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote72\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote72anc\" name=\"sdfootnote72sym\">72<\/a> Ebenda, S. 358<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote73\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote73anc\" name=\"sdfootnote73sym\">73<\/a> Ebenda, S. 360.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote74\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote74anc\" name=\"sdfootnote74sym\">74<\/a> <i>Bennewitz 2014, S. <\/i><i>26<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 357 <\/i><i>&amp; 359<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote75\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote75anc\" name=\"sdfootnote75sym\">75<\/a> Fischer 2006, S. 745.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote76\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote76anc\" name=\"sdfootnote76sym\">76<\/a> Gonzalez-Perez 2006, S. 318 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote77\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote77anc\" name=\"sdfootnote77sym\">77<\/a> <i>Fischer 2006, S. 74<\/i><i>5 f<\/i><i>.<\/i>, <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 3<\/i><i>60 ff.<\/i> und <i>MLN-T: Wir, die Tupamaros; Verlag Roter Stern, Frankfurt am Main 1974, S. 3<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote78\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote78anc\" name=\"sdfootnote78sym\">78<\/a> <i>Fischer 2006, S. 7<\/i><i>50<\/i> und <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 346 <\/i><i>&amp; 362<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote79\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote79anc\" name=\"sdfootnote79sym\">79<\/a> Marighella 1970, S. 149 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote80\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote80anc\" name=\"sdfootnote80sym\">80<\/a> Ebenda, S. 155-162.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote81\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote81anc\" name=\"sdfootnote81sym\">81<\/a> Ebenda, S. 144-148 &amp; 149-150.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote82\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote82anc\" name=\"sdfootnote82sym\">82<\/a> Ebenda, S. 155.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote83\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote83anc\" name=\"sdfootnote83sym\">83<\/a> della Porta, Donatella: Politische Gewalt und Terrorismus. Eine vergleichende soziologische Perspektive; \u2013 In: Haupt, Heinz-Gerhard \/ Requate, J\u00f6rg \/ Weinhauer, Klaus: Terrorismus in der Bundesrepublik. Medien, Staat und Subkulturen in den 1970er Jahren; Frankfurt am Main 2006, S. 33-58, S. 35 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote84\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote84anc\" name=\"sdfootnote84sym\">84<\/a> Marighella 1970, S. 160.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote85\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote85anc\" name=\"sdfootnote85sym\">85<\/a> Vergleiche <i>Bennewitz 2014, S. 18 f.<\/i>, <i>Huth\u00f6fer 2008, S. 358<\/i> und <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_2\">3.1.2 Das Stadtguerillakonzept des movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote86\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote86anc\" name=\"sdfootnote86sym\">86<\/a> M\u00fcller-Borchert 1973, S. 121 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote87\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote87anc\" name=\"sdfootnote87sym\">87<\/a> Vergleiche z.B. <i>Marighella 1970, S. 2 &amp; 9<\/i> und<i> <\/i><i>Guevara 1967, S. <\/i><i>7, 8 &amp; 11<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote88\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote88anc\" name=\"sdfootnote88sym\">88<\/a> M\u00fcller-Borchert 1973, S. 121 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote89\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote89anc\" name=\"sdfootnote89sym\">89<\/a> Vergleiche die \u00dcbersetzung des Namens unter <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1\">3.1 Land- und Stadtguerilla in Lateinamerika<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote90\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote90anc\" name=\"sdfootnote90sym\">90<\/a> Vergleiche <i>Meinhof, Ulrike: Rede im Baader-Befreiungsprozess; 1974 \u2013 In: socialhistoryportal.org\/raf, Rede im Prozess, Hungerstreikerkl\u00e4rung, Kampfprogramm; RAF Document ID 0019740913, S. 1f.<\/i> und <i>Dutschke, Rudi: Die geschichtlichen Bedingungen f\u00fcr den internationalen Emanzipationskampf; 1968 \u2013 In: Sievers, Rudolf (Hrsg.): 1968. Eine Enzyklop\u00e4die; Frankfurt am Main 2004, S. 252-262, S.252 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote91\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote91anc\" name=\"sdfootnote91sym\">91<\/a> Hierlmeier 2006, S. 24-33.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote92\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote92anc\" name=\"sdfootnote92sym\">92<\/a> Ebenda, S. 32.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote93\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote93anc\" name=\"sdfootnote93sym\">93<\/a> z.B. die Invasion in der Schweinebucht am 17. April 1961 und die Kuba-Krise im Oktober 1962. <i>Kinder \/ Hilgemann \/ Hergt 1966 (2011), S. <\/i><i>5<\/i><i>49<\/i>. Die Solidarit\u00e4tsbewegung blieb hier jedoch weit schw\u00e4cher, als jene f\u00fcr Nordvietnam und die Vietcong der FNL. Als Thema wurde die Kuba-Solidarit\u00e4t erst in der Mitte der 1960er-Jahre von der Studentenbewegung aufgegriffen. Vergleiche <i>Balsen, Werner &amp; Ro\u0308ssel, Karl: Hoch die Internationale Solidarit\u00e4t. Zur Geschichte der Dritte Welt-Bewegung in der Bundesrepublik; K\u00f6ln 1986, S. 100 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote94\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote94anc\" name=\"sdfootnote94sym\">94<\/a> <i>Juchler 2006, <\/i><i>Trikontinentale und Studentenbewegung,<\/i><i> <\/i><i>S. 214<\/i> und <i>Hierlmeier 2006, S. 35 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote95\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote95anc\" name=\"sdfootnote95sym\">95<\/a> Hierlmeier 2006, S. 33 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote96\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote96anc\" name=\"sdfootnote96sym\">96<\/a> An einer Konferenz der \u2013 in der <a href=\"#sdfootnote65\">Fu\u00dfnote 65<\/a> beschriebenen \u2013 Trikontinentale im Januar 1966 nahmen Delegierte aus 82 L\u00e4ndern teil. Unter ihnen waren linksradikale Gruppierungen aus 19 lateinamerikanischen Staaten aber auch offizielle Delegationen der UdSSR, Chinas, der Mongolischen Volksrepublik, Nordkoreas und Nordvietnams. Vergleiche <i>Juchler 2006, <\/i><i>Trikontinentale und Studentenbewegung<\/i><i>, S. 209 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote97\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote97anc\" name=\"sdfootnote97sym\">97<\/a> Vergleiche <i>Balsen &amp; Ro\u0308ssel 1986, S. 142 ff.<\/i> und <i>Juchler 2006, <\/i><i>Trikontinentale und Studentenbewegung,<\/i><i> <\/i><i>S. 214 ff.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote98\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote98anc\" name=\"sdfootnote98sym\">98<\/a> Kraushaar 2006, Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf, S. 221 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote99\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote99anc\" name=\"sdfootnote99sym\">99<\/a> Die OLAS war eine w\u00e4hrend der Trikontinentale-Konferenz ins Leben gerufene lateinamerikanische Solidarit\u00e4tsorganisation. Im Sommer 1967 wurde in Havanna die OLAS-Konferenz abgehalten. An dieser Konferenz nahmen 27 Delegationen von Land- und Stadtguerillaorganisationen aus ganz Lateinamerika teil. Vergleiche <i>Juchler 2006, <\/i><i>Trikontinentale und Studentenbewegung,<\/i><i> S. 2<\/i><i>11 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote100\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote100anc\" name=\"sdfootnote100sym\">100<\/a> <i>Balsen &amp; Ro\u0308ssel 1986, S. <\/i><i>110 ff.<\/i>, <i>Stra\u00dfner, Alexander: Perzipierter Weltb\u00fcrgerkrieg. Rote Armee Fraktion in Deutschland; \u2013 In: Stra\u00dfner, Alexander: Sozialrevolution\u00e4rer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien; Wiesbaden 2008, S. 209-236, S. 212<\/i> und <i>Kinder \/ Hilgemann \/ Hergt 1966 (2011), S. <\/i><i>589<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote101\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote101anc\" name=\"sdfootnote101sym\">101<\/a> Kraushaar, Wolfgang: Die Tupamaros West-Berlin. \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1, Hamburg 2006, S. 512-561, S. 514 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote102\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote102anc\" name=\"sdfootnote102sym\">102<\/a> Balsen &amp; Ro\u0308ssel 1986, S. 272.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote103\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote103anc\" name=\"sdfootnote103sym\">103<\/a> Kraushaar 2006, Die Tupamaros West-Berlin, S. 518 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote104\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote104anc\" name=\"sdfootnote104sym\">104<\/a> Ebenda, S. 515.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote105\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote105anc\" name=\"sdfootnote105sym\">105<\/a> Ebenda, S. 513 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote106\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote106anc\" name=\"sdfootnote106sym\">106<\/a> <i>von Rauch, Georg: Der Guerillakrieg; 1970 \u2013 In: Archiv des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung, von Rauch, Georg: Notizen; SAK 270,05,10b, Blatt 20-33<\/i> und <i>Kraushaar 2006, Die Tupamaros West-Berlin, S. <\/i><i>522<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote107\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote107anc\" name=\"sdfootnote107sym\">107<\/a> von Rauch 1970, Blatt 20.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote108\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote108anc\" name=\"sdfootnote108sym\">108<\/a> Vergleiche den Abschnitt <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_1\">3.1.1 Weiterentwicklung des Landguerillakonzeptes von Ernesto \u00bbChe\u00ab Guevara<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote109\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote109anc\" name=\"sdfootnote109sym\">109<\/a> <i>Marighella 1970, S. 149<\/i> und <i>von Rauch 1970, <\/i><i>Blatt 25<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote110\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote110anc\" name=\"sdfootnote110sym\">110<\/a> von Rauch 1970, Blatt 26 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote111\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote111anc\" name=\"sdfootnote111sym\">111<\/a> Ebenda, Blatt 27.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote112\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote112anc\" name=\"sdfootnote112sym\">112<\/a> Ebenda, Blatt 30 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote113\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote113anc\" name=\"sdfootnote113sym\">113<\/a> Ebenda, Blatt 32.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote114\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote114anc\" name=\"sdfootnote114sym\">114<\/a> <i>Balsen &amp; Ro\u0308ssel 1986, S. 258<\/i> und <i>Kraushaar 2006, <\/i><i>Die Tupamaros West-Berlin, <\/i><i>S.<\/i><i> <\/i><i>519<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote115\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote115anc\" name=\"sdfootnote115sym\">115<\/a> Kraushaar 2006, Die Tupamaros West-Berlin, S. 518 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote116\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote116anc\" name=\"sdfootnote116sym\">116<\/a> Winkler 2007, S. 173 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote117\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote117anc\" name=\"sdfootnote117sym\">117<\/a> Ebenda, S. 170 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote118\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote118anc\" name=\"sdfootnote118sym\">118<\/a> Baumann, Michael \u00bbBommi\u00ab: Wie alles anfing; M\u00fcnchen 1975, S. 91 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote119\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote119anc\" name=\"sdfootnote119sym\">119<\/a> Wie in <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_2\">3.1.2 Das Stadtguerillakonzept des movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/a><\/i> beschrieben verf\u00fcgte das MLN-T \u00fcber Stukturen, die als \u00bbVolksgef\u00e4ngnisse\u00ab bezeichnet wurden, und \u00fcber, im Untergrund organisierte Krankenh\u00e4user. Zu ihrer besten Zeit z\u00e4hlten sie bis zu 1000 aktive Mitglieder. \u00c4hnliche Strukturen, wie sie Georg von Rauch ertr\u00e4umte (vgl. <i>von Rauch 1970, <\/i><i>Blatt 31<\/i><i> f.<\/i>) gab es in der BRD zu keiner Zeit. Die RAF verf\u00fcgte \u00fcber eine Personenst\u00e4rke von 250 bis 300 \u00bbk\u00e4mpfenden Einheiten\u00ab, \u00bbMilitanten\u00ab und Mitgliedern in der \u00bbKommandoebene\u00ab. Abseits der aktiven Mitglieder gab es ein externes Unterst\u00fctzer*innenumfeld. (vgl. Stra\u00dfner 2008, S. 214 ff.)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote120\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote120anc\" name=\"sdfootnote120sym\">120<\/a> <i>Kraushaar 2006, Die Tupamaros West-Berlin, S.<\/i><i> 51<\/i><i>2<\/i> und <i>W\u00f6rle, Johannes: Erdung durch Netzwerkstruktur? Revolution\u00e4re Zellen in Deutschland; \u2013 In: Stra\u00dfner, Alexander: Sozialrevolution\u00e4rer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien; Wiesbaden 2008, S. 257-273, S. 257f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote121\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote121anc\" name=\"sdfootnote121sym\">121<\/a> W\u00f6rle 2008, S. 259.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote122\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote122anc\" name=\"sdfootnote122sym\">122<\/a> <i>Kraushaar 2006, Die Tupamaros West-Berlin, S.<\/i><i> 51<\/i><i>2<\/i> und <i>W\u00f6rle 2008, S. 266<\/i>. Vergleiche auch <i>Winkler 2007, S. 178 ff.<\/i> und <i>Baumann 1975, S. 98-<\/i><i>107<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote123\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote123anc\" name=\"sdfootnote123sym\">123<\/a> Dutschke, Rudi &amp; Krahl, Hans-J\u00fcrgen: Das Sich-Verweigern erfordert Guerilla-Mentalit\u00e4t. Organisationsreferat auf der 22. Delegiertenkonferenz des SDS, September 1967; Frankfurt am Main 1967, S. 8.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote124\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote124anc\" name=\"sdfootnote124sym\">124<\/a> Marighella 1970, S. 144.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote125\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote125anc\" name=\"sdfootnote125sym\">125<\/a> <i>M\u00fcller-Borchert 1973, S.90 ff.<\/i> und <i>Debray 1967, S. 77 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote126\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote126anc\" name=\"sdfootnote126sym\">126<\/a> Vergleiche Abschnitt <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1_2\">3.1.2 Das Stadtguerillakonzept des movimiento de liberaci\u00f3n nacional \u2013 Tupamaros<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote127\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote127anc\" name=\"sdfootnote127sym\">127<\/a> Die RAF schreibt hierzu: \u00bb<i>Die l\u00e4ndliche Guerilla scheidet f\u00fcr die Betrachtung aus. Zu untersuchen sind die Probleme der Gro\u00dfstadtguerilla.<\/i>\u00ab Vgl. <i>Rote Armee Fraktion: \u00dcber den bewaffneten Kampf in Westeuropa; 1971 \u2013 In: Hoffmann, Martin (Hrsg.): Rote-Armee-Fraktion. Texte und Materialien zur Geschichte der RAF; Berlin 1997, S. 49-107, S. 72<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote128\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote128anc\" name=\"sdfootnote128sym\">128<\/a> Rote Armee Fraktion: Die Aktion des Schwarzen September in M\u00fcnchen. Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes; 1972 \u2013 In: socialhistoryportal.org\/raf, RAF (Zeitung); RAF Document ID 0019721100, S. 3 &amp; 8 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote129\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote129anc\" name=\"sdfootnote129sym\">129<\/a> Rote Armee Fraktion 1971, Das Konzept Stadtguerilla, S. 31 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote130\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote130anc\" name=\"sdfootnote130sym\">130<\/a> Ebenda, S. 33 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote131\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"justify\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote131anc\" name=\"sdfootnote131sym\">131<\/a> Lin, Piao: Es lebe der Sieg im Volkskrieg; Peking 1965 \u2013 In: Schickel, Joachim (Hrsg.): Guerrilleros, Partisanen. Theorie und Praxis; M\u00fcnchen 1970, S. 188-205.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote132\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote132anc\" name=\"sdfootnote132sym\">132<\/a> Juchler 2006, Trikontinentale und Studentenbewegung, S. 211.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote133\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote133anc\" name=\"sdfootnote133sym\">133<\/a> Lin 1965, S. 199 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote134\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote134anc\" name=\"sdfootnote134sym\">134<\/a> Hahlweg 1968, S. 187 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote135\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote135anc\" name=\"sdfootnote135sym\">135<\/a> Hierlmeier 2006, S. 40 f. &amp; 58 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote136\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote136anc\" name=\"sdfootnote136sym\">136<\/a> Dutschke &amp; Krahl 1967, S. 8.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote137\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote137anc\" name=\"sdfootnote137sym\">137<\/a> Kraushaar 2006, Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf, S. 233 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote138\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote138anc\" name=\"sdfootnote138sym\">138<\/a> Kinder \/ Hilgemann \/ Hergt 1966 (2011), S. 548 f. &amp; S. 614 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote139\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote139anc\" name=\"sdfootnote139sym\">139<\/a> Vergleiche <i>Klimke, Martin: Black Power. Die Black-Panther-Solidarit\u00e4tskomitees und der bewaffnete Kampf; \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 1, Hamburg 2006, S. 562-583<\/i>, <i>Juchler, Ingo: Die Weathermen. \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 2, Hamburg 2006, S. 768-781<\/i>, <i>Wunderle, Michaela: Die Roten Brigaden. \u2013 In: Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der linke Terrorismus; Band 2, Hamburg 2006, S. 782-808<\/i> und <i>Daase 2006, S. 909<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote140\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote140anc\" name=\"sdfootnote140sym\">140<\/a> Siehe <i><a href=\"#4_hauptteil_03_part_1\">4.1 Stadtguerilla ohne Landguerilla?<\/a><\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote141\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote141anc\" name=\"sdfootnote141sym\">141<\/a> Siehe <i><a href=\"#1_einleitung\">1 Einleitung<\/a><\/i>. <i>Daase 2006<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote142\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote142anc\" name=\"sdfootnote142sym\">142<\/a> Daase 2006, S. 908.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote143\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote143anc\" name=\"sdfootnote143sym\">143<\/a> <i>Ebenda, S. 909 f.<\/i>; <i>Rote Armee Fraktion 1972<\/i>, <i>Rote Armee Fraktion 1971, Das Konzept Stadtguerilla, S. 27 &amp; 41<\/i> und <i>Rote Armee Fraktion 1970<\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote144\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote144anc\" name=\"sdfootnote144sym\">144<\/a> Zur Hilfe durch die Fatah vergleiche <i><a href=\"#4_hauptteil_03\">4 Stadtguerilla in der BRD<\/a><\/i>. <i>Winkler 2007, S. 173 ff.<\/i>; <i>Daase 2006, S. 90<\/i><i>9 f<\/i><i>.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote145\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote145anc\" name=\"sdfootnote145sym\">145<\/a> Daase 2006, S. 910.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote146\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote146anc\" name=\"sdfootnote146sym\">146<\/a> W\u00f6rle 2008, S. 261 &amp; 264 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote147\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote147anc\" name=\"sdfootnote147sym\">147<\/a> Ebenda, S. 264 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote148\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote148anc\" name=\"sdfootnote148sym\">148<\/a> Daase 2006, S. 909 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote149\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote149anc\" name=\"sdfootnote149sym\">149<\/a> Ebenda.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote150\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote150anc\" name=\"sdfootnote150sym\">150<\/a> W\u00f6rle 2008, S. 264 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote151\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote151anc\" name=\"sdfootnote151sym\">151<\/a> Vergleiche <i><a href=\"#4_hauptteil_03_part_1\">4.1 Stadtguerilla ohne Landguerilla?<\/a><\/i>, <i>Daase 2006, S. 909 f.<\/i> und <i>W\u00f6rle 2008, S. 264 f.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote152\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote152anc\" name=\"sdfootnote152sym\">152<\/a> <i>Marighella 1970, S. 144<\/i>. Vergleiche <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_1\">3.1 Land- und Stadtguerilla in Lateinamerika<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote153\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote153anc\" name=\"sdfootnote153sym\">153<\/a> Rote Armee Fraktion 1970.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote154\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote154anc\" name=\"sdfootnote154sym\">154<\/a> Rote Armee Fraktion 1971, Das Konzept Stadtguerilla, S. 30 ff. &amp; 47 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote155\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote155anc\" name=\"sdfootnote155sym\">155<\/a> Ebenda, S. 35.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote156\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote156anc\" name=\"sdfootnote156sym\">156<\/a> Ebenda, S. 47 f.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote157\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote157anc\" name=\"sdfootnote157sym\">157<\/a> Ebenda, S. 30.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote158\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote158anc\" name=\"sdfootnote158sym\">158<\/a> Vergleiche <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_2\">3.2 Das Minihandbuch des Stadtguerilleros von Carlos Marighella<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote159\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote159anc\" name=\"sdfootnote159sym\">159<\/a> Rote Armee Fraktion 1971, Das Konzept Stadtguerilla, S. 40 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote160\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote160anc\" name=\"sdfootnote160sym\">160<\/a> Ebenda, S. 33.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote161\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote161anc\" name=\"sdfootnote161sym\">161<\/a> Ebenda, S. 34.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote162\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote162anc\" name=\"sdfootnote162sym\">162<\/a> Ebenda, S. 37 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote163\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote163anc\" name=\"sdfootnote163sym\">163<\/a> Ebenda, S. 40.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote164\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote164anc\" name=\"sdfootnote164sym\">164<\/a> Vergleiche <i><a href=\"#3_hauptteil_02_part_2\">3.2 Das Minihandbuch des Stadtguerilleros von Carlos Marighella<\/a><\/i>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote165\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote165anc\" name=\"sdfootnote165sym\">165<\/a> Zur deutschen Kolonialgeschichte siehe <i>Kinder \/ Hilgemann \/ Hergt 1966 (2011), S. <\/i><i>386<\/i><i> f.<\/i> \u00dcber die Bedeutung des Patriotismus in der BRD schrieb z.B., der von der Studentenbewegung der 1960er-Jahre anfangs viel rezipierte, Horkheimer (vergleiche <i>Hierlmeier 2006, S. <\/i><i>30 &amp; 37 f.<\/i>) in seinem Kommentar \u00bbHinter der Fassade\u00ab (<i>Horkheimer, Max: Hinter der Fassade. Unbekannter Ort 1959<\/i>).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote166\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote166anc\" name=\"sdfootnote166sym\">166<\/a> M\u00fcller-Borchert 1973, S. 121 ff.<\/p>\n<p class=\"sdfootnote\">\n<\/div>\n<p><strong>Download:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Meas_Wolfstatze_-_Stadtguerilla.pdf\" target=\"_blank\">Wolfstatze, Meas: Stadtguerilla in Lateinamerika und BRD. \u00dcber die globale Entwicklung einer urbanen Guerilla; Berlin 2015.<\/a><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 8pt;\">Zu dieser Arbeit liegt auch ein <a href=\"https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/es\/ueber-die-globale-entwicklung-einer-urbanen-guerilla\/\">explizit politisches Fazit<\/a> vor und es existiert eine <a href=\"https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/es\/live-in-farbe\/2015-3\/2015-12-14-infoabend-ueber-stadtguerilla\/\">Infoveranstaltung<\/a> gemeinsam mit Fabian Bennewitz.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tintenwolf.mrkeks.net\/es\/satex\/\">vuelta<\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">Creative Commons CC BY-NC-ND<\/a> by Meas Wolfstatze<\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4834 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-es_ES sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4834')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4834').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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